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Zwar übernahm in der Stadt zunehmend [[SV Austria Salzburg|Austria Salzburg]] die Führungsrolle, aber in der Saison [[Fußballtabellen 1960/61|1960/61]] gelang dem SAK 1914 das Kunststück Aufstieg ein weiteres Mal, diesmal in einem harten Duell gegen Wacker Innsbruck in der Regionalliga West. Auch beim zweiten Anlauf blieb es bei Achtungserfolgen, dabei waren mit Erich Probst sogar ein WM-erprobter Stürmer und im Frühjahr [[1962]] auch Torhüterlegende [[Walter Zeman]] mit von der Partie. Dem Höhenflug folgte der Absturz. [[1964]] war der SAK gar nur noch drittklassig, spielte in der Landesliga unter anderem ein unrühmliches Spiel gegen den [[SK Hallein]], bei dem es im Herbst 1964 zu einem [[Platzsturm bei SK Hallein vs. SAK 1914 (1964)|Platzsturm]] kam.
 
Zwar übernahm in der Stadt zunehmend [[SV Austria Salzburg|Austria Salzburg]] die Führungsrolle, aber in der Saison [[Fußballtabellen 1960/61|1960/61]] gelang dem SAK 1914 das Kunststück Aufstieg ein weiteres Mal, diesmal in einem harten Duell gegen Wacker Innsbruck in der Regionalliga West. Auch beim zweiten Anlauf blieb es bei Achtungserfolgen, dabei waren mit Erich Probst sogar ein WM-erprobter Stürmer und im Frühjahr [[1962]] auch Torhüterlegende [[Walter Zeman]] mit von der Partie. Dem Höhenflug folgte der Absturz. [[1964]] war der SAK gar nur noch drittklassig, spielte in der Landesliga unter anderem ein unrühmliches Spiel gegen den [[SK Hallein]], bei dem es im Herbst 1964 zu einem [[Platzsturm bei SK Hallein vs. SAK 1914 (1964)|Platzsturm]] kam.
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=== Die wilden 1970er und 1980er-Jahre ===
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=== Die wilden 1970er- und 1980er-Jahre ===
 
Nach einer Verjüngung war der SAK 1914 ab [[1966]] wieder zweitklassig und etablierte sich dort als feste Größe bis [[1974]], als Reform-bedingt ein Abstieg folgte. Mittlerweile um spätere Klublegenden wie Torhüter [[Helmut Friedl]] und [[Hermann Roitner]] verstärkt, gelang 1975 der Aufstieg in die Nationalliga (später 2. Division). Sportliche Achterbahnfahrten und häufige finanzielle und vereinspolitische Dissonanzen bestimmten die Folgezeit: Abstieg [[1977]], Wiederaufstieg [[1980]], dazwischen häufige Trainerwechsel, ehe [[1984]] [[Kurt Wiebach]] das Zepter in die Hand nahm. Er verhinderte gerade noch den erneuten Abstieg aus der 2. Division und führte den SAK [[1985]] unter der Präsidentschaft von [[Winfried Januschewsky]] völlig unerwartet in die 1. Division. [[Zlatko Hanicar]], [[Wolfgang Dietinger]], [[Harald Fesl]] und [[Gustl Kofler]] waren herausragende Akteure. Der dritte Auftritt im Oberhaus verlief aber ebenso enttäuschend wie die beiden ersten: Kein Sieg, letzter Platz in der Zwölferliga mit sieben Punkten und im Frühjahr [[1986]] auch Schlusslicht im mittleren Play-off. Einer der wenigen Lichtblicke im gelb-blauen Dress war ein junger Niederländer namens Frenkie Schinkels.  
 
Nach einer Verjüngung war der SAK 1914 ab [[1966]] wieder zweitklassig und etablierte sich dort als feste Größe bis [[1974]], als Reform-bedingt ein Abstieg folgte. Mittlerweile um spätere Klublegenden wie Torhüter [[Helmut Friedl]] und [[Hermann Roitner]] verstärkt, gelang 1975 der Aufstieg in die Nationalliga (später 2. Division). Sportliche Achterbahnfahrten und häufige finanzielle und vereinspolitische Dissonanzen bestimmten die Folgezeit: Abstieg [[1977]], Wiederaufstieg [[1980]], dazwischen häufige Trainerwechsel, ehe [[1984]] [[Kurt Wiebach]] das Zepter in die Hand nahm. Er verhinderte gerade noch den erneuten Abstieg aus der 2. Division und führte den SAK [[1985]] unter der Präsidentschaft von [[Winfried Januschewsky]] völlig unerwartet in die 1. Division. [[Zlatko Hanicar]], [[Wolfgang Dietinger]], [[Harald Fesl]] und [[Gustl Kofler]] waren herausragende Akteure. Der dritte Auftritt im Oberhaus verlief aber ebenso enttäuschend wie die beiden ersten: Kein Sieg, letzter Platz in der Zwölferliga mit sieben Punkten und im Frühjahr [[1986]] auch Schlusslicht im mittleren Play-off. Einer der wenigen Lichtblicke im gelb-blauen Dress war ein junger Niederländer namens Frenkie Schinkels.  
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Mit der Eröffnung des neuen SAK-Platzes im [[Sportzentrum Mitte|Sportzentrum Mitte]] im Sommer [[2009]] wurde das Umfeld für künftige neue Höhenflüge geschaffen. Von 2009 bis 2011 übernahm der langjährige Nachwuchs- und Kampfmannschaftsspieler Rene Pessler das Traineramt. Der aus dem Jugendbereich von Red Bull Salzburg kommende Coach brachte einige junge Spieler zum SAK 1914, erreichte aber ebenso nur Platzierungen im Mittelfeld der Ersten Landesliga (ab 2010: [[Salzburger Liga]]). In der Saison [[Fußballtabellen 2011/12|2011/12]] klopfte der SAK unter Trainer [[Eidke Wintersteller]] wieder an die Tür der Westliga, verfehlte in der [[Salzburger Liga]] nur knapp den Meistertitel gegen den [[SV Wals-Grünau]]. Pikanter Weise war Ex-Trainer Pessler im Sommer 2011 just nach Wals-Grünau gewechselt und vermasselte damit seinem Stammverein den Aufstieg. In dieser Saison erreichte der SAK auch das [[SFV-Stiegl-Cup|Landescup]]finale.  
 
Mit der Eröffnung des neuen SAK-Platzes im [[Sportzentrum Mitte|Sportzentrum Mitte]] im Sommer [[2009]] wurde das Umfeld für künftige neue Höhenflüge geschaffen. Von 2009 bis 2011 übernahm der langjährige Nachwuchs- und Kampfmannschaftsspieler Rene Pessler das Traineramt. Der aus dem Jugendbereich von Red Bull Salzburg kommende Coach brachte einige junge Spieler zum SAK 1914, erreichte aber ebenso nur Platzierungen im Mittelfeld der Ersten Landesliga (ab 2010: [[Salzburger Liga]]). In der Saison [[Fußballtabellen 2011/12|2011/12]] klopfte der SAK unter Trainer [[Eidke Wintersteller]] wieder an die Tür der Westliga, verfehlte in der [[Salzburger Liga]] nur knapp den Meistertitel gegen den [[SV Wals-Grünau]]. Pikanter Weise war Ex-Trainer Pessler im Sommer 2011 just nach Wals-Grünau gewechselt und vermasselte damit seinem Stammverein den Aufstieg. In dieser Saison erreichte der SAK auch das [[SFV-Stiegl-Cup|Landescup]]finale.  
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In den Saisonen 2012/13 und 2013/14 wurde die Mannschaft vom früheren SAK-Spieler und Kapitän Hannes Kremsmair trainert und schnitt mit den Platzierungen drei und fünf respektabel ab. Nach katastrophalem Start in die Saison 2014/15 trat Kremsmair im September 2014 zurück, Co-Trainer Günther Codalonga übernahm zunächst interimistisch. Nach ersten Erfolgen blieb Codalonga bis Saisonende und führte die Mannschaft souverän zum Klassenerhalt in der Salzburger Liga (Platz 12 mit 35 Punkten).
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In den Saisonen 2012/13 und 2013/14 wurde die Mannschaft vom früheren SAK-Spieler und Kapitän Hannes Kremsmair trainiert und schnitt mit den Platzierungen drei und fünf respektabel ab. Nach katastrophalem Start in die Saison 2014/15 trat Kremsmair im September 2014 zurück, Co-Trainer Günther Codalonga übernahm zunächst interimistisch. Nach ersten Erfolgen blieb Codalonga bis Saisonende und führte die Mannschaft souverän zum Klassenerhalt in der Salzburger Liga (Platz 12 mit 35 Punkten).
    
[[Fußballtabellen 2015/16|2016]] übernahm erneut Eidke Wintersteller die Mannschaft, mit ihm gelang dem SAK nach zehn Jahren die Rückkehr in die Regionalliga, als Tabellenzweiter dank des Aufstiegsverzichts des [[FC Bergheim]]. Das Comeback in der Regionalliga in der Saison 2016/17 war aber nur von kurzer Dauer. Nach erfolgversprechendem Beginn (7 Punkte aus den ersten drei Spielen) führten nicht zuletzt Querelen zwischen Trainer Wintersteller und Teilen der Mannschaft zum direkten Wiederabstieg. Auch der in der Winterpause neu verpflichtete Trainer Martin Hettegger konnte den letzten Tabellenplatz nicht verhindern.
 
[[Fußballtabellen 2015/16|2016]] übernahm erneut Eidke Wintersteller die Mannschaft, mit ihm gelang dem SAK nach zehn Jahren die Rückkehr in die Regionalliga, als Tabellenzweiter dank des Aufstiegsverzichts des [[FC Bergheim]]. Das Comeback in der Regionalliga in der Saison 2016/17 war aber nur von kurzer Dauer. Nach erfolgversprechendem Beginn (7 Punkte aus den ersten drei Spielen) führten nicht zuletzt Querelen zwischen Trainer Wintersteller und Teilen der Mannschaft zum direkten Wiederabstieg. Auch der in der Winterpause neu verpflichtete Trainer Martin Hettegger konnte den letzten Tabellenplatz nicht verhindern.
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Neben Fußball werden im SAK 1914 heute noch [[Fechten]], [[Eiskunstlauf]] und [[Rollschuhsport]] betrieben. Diese Sektionen haben sich in erster Linie der Nachwuchsförderung verschrieben.
 
Neben Fußball werden im SAK 1914 heute noch [[Fechten]], [[Eiskunstlauf]] und [[Rollschuhsport]] betrieben. Diese Sektionen haben sich in erster Linie der Nachwuchsförderung verschrieben.
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Im [[Handball]] war der SAK [[1971]] österreichischer Meister, ging dann aber [[1978]] in einer Fusion mit dem Stadtrivalen [[UHC Salzburg]] auf. Weitere heute nicht mehr bestehende Klubsektionen waren [[Basketball]], [[Kraftsport]], [[Boxen]], [[Leichtathletik]], [[Schwimmen]], [[Tennis]], [[Tischtennis]], [[Rad]] und [[Skisport]].
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Im [[Handball]] war der SAK [[1971]] österreichischer Meister, ging dann aber [[1978]] in einer Fusion mit dem Stadtrivalen [[UHC Salzburg]] auf. Weitere heute nicht mehr bestehende Klubsektionen waren [[Basketball]], [[Kraftsport]], [[Boxen]], [[Leichtathletik]], [[Schwimmen]], [[Tennis]], [[Tischtennis]], [[Radsport|Rad]] und [[Skisport]].
    
== Weblinks ==
 
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