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| | ===Erfolgreiche Zwischenkriegszeit=== | | ===Erfolgreiche Zwischenkriegszeit=== |
| − | Eine "goldene Ära" begann für den SAK 1914 in der Zwischenkriegszeit. Gespielt wurde vorerst auf dem Exerzierfeld der [[Hellbrunner Kaserne]]. Im Land war der Verein nahezu konkurrenzlos, in den westlichen Bundesländern über viele Jahre dominierend. Dank des Ferdinand Morawetz senior bezog der Klub [[1921]] seine Heimstätte auf den [[Berchtold-Gründe]]n (benannt nach dem ehemaligen Außenminister Graf von Berchthold) in [[Nonntal]]. Der fußballverrückte Wiener Kaufmann Morawetz steckte als Präsident nicht nur sein Privatvermögen in den Verein, er kaufte auch die Berchtholdgründe und vermachte diesem dem jungen Fußballklub. Seine beiden Söhne [[Alfred Morawetz|Alfred]] und [[Fritz Morawetz|Fritz]] bestimmten den Salzburger Fußball noch Jahren später mit. Alfred beim [[1. Salzburger Sportklub 1919]] und Fritz beim SAK. Durch den Fehler eines Dressenlieferanten, der gelbe Leibchen mit blauen Krägen lieferte, wurden die Vereinsfarben auf gelb-blau geändert. | + | Eine "goldene Ära" begann für den SAK 1914 in der Zwischenkriegszeit. Gespielt wurde vorerst auf dem Exerzierfeld der [[Hellbrunner Kaserne]]. Im Land war der Verein nahezu konkurrenzlos, in den westlichen Bundesländern über viele Jahre dominierend. Dank des Ferdinand Morawetz senior bezog der Klub [[1921]] seine Heimstätte auf den [[Berchtold-Gründe]]n (benannt nach dem ehemaligen Außenminister Graf von Berchthold) in [[Nonntal]]. Der fußballverrückte Wiener Kaufmann Morawetz steckte als Präsident nicht nur sein Privatvermögen in den Verein, er kaufte auch die Berchtholdgründe und vermachte diesem dem jungen Fußballklub. Seine beiden Söhne [[Alfred Morawetz|Alfred]] und [[Fritz Morawetz|Fritz]] bestimmten den Salzburger Fußball noch Jahren später mit. Alfred beim [[1. Salzburger Sportklub 1919]] und Fritz beim SAK. Durch den Fehler eines Dressenlieferanten, der gelbe Leibchen mit blauen Krägen lieferte, wurden die Vereinsfarben auf gelb-blau geändert. Die [[SAK-Sportanlage Nonntal]] wurde die Heimstätte des Vereins bis [[2007]] |
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| | Am [[14. März]] [[1925]] veranstaltete der SAK ein ''Frühlingskränzchen'' in den Sälen des [[Hotel Mirabell|Hotels Mirabell]] unter dem Ehrenschutz seiner Ehrenmitglieder Kommerzialrat [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] und [[Friedrich Baron von Mayr-Melnhof]].<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19250214&query=%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22&ref=anno-search&seite=12 anno], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 14. Februar 1925, Seite 12</ref> | | Am [[14. März]] [[1925]] veranstaltete der SAK ein ''Frühlingskränzchen'' in den Sälen des [[Hotel Mirabell|Hotels Mirabell]] unter dem Ehrenschutz seiner Ehrenmitglieder Kommerzialrat [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] und [[Friedrich Baron von Mayr-Melnhof]].<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19250214&query=%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22&ref=anno-search&seite=12 anno], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 14. Februar 1925, Seite 12</ref> |
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| | Zurück in der Salzburger Liga übernahm ab der Saison 2017/18 zunächst Robert Gierzinger die Mannschaft. Zur Winterpause belegte das Team aber nur den drittletzten Tabellenplatz (Platz 14 mit 17 Punkten aus 17 Spielen) und schwebte damit in akuter Abstiegsgefahr. Aus diesem Grund verpflichtete der Vorstand rund um den mittlerweile zum Präsidenten gewählten Unternehmer Christian Schwaiger ([https://www.hcs.co.at/ HCS - Automotive GmbH]) mit Andreas Fötschl, der im Nachwuchs mehrere Jahre beim SAK, aber nie in der Kampfmannschaft gespielt hatte, einen neuen Trainer. Fötschl wurde ebenso wie die beiden Neuerwerbungen [[Mersudin Jukic]] und Julian Feiser vom SV Grödig abgeworben. Mit Lukas Keßler stieß ein starker Mittelfeldspieler zur Mannschaft. Fötschl erreichte mit der so verstärkten Mannschaft im Frühjahr 28 Punkte aus 13 Spielen und belegte am Ende noch Tabellenplatz 6. | | Zurück in der Salzburger Liga übernahm ab der Saison 2017/18 zunächst Robert Gierzinger die Mannschaft. Zur Winterpause belegte das Team aber nur den drittletzten Tabellenplatz (Platz 14 mit 17 Punkten aus 17 Spielen) und schwebte damit in akuter Abstiegsgefahr. Aus diesem Grund verpflichtete der Vorstand rund um den mittlerweile zum Präsidenten gewählten Unternehmer Christian Schwaiger ([https://www.hcs.co.at/ HCS - Automotive GmbH]) mit Andreas Fötschl, der im Nachwuchs mehrere Jahre beim SAK, aber nie in der Kampfmannschaft gespielt hatte, einen neuen Trainer. Fötschl wurde ebenso wie die beiden Neuerwerbungen [[Mersudin Jukic]] und Julian Feiser vom SV Grödig abgeworben. Mit Lukas Keßler stieß ein starker Mittelfeldspieler zur Mannschaft. Fötschl erreichte mit der so verstärkten Mannschaft im Frühjahr 28 Punkte aus 13 Spielen und belegte am Ende noch Tabellenplatz 6. |
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| − | Zu Beginn der Saison 2018/19 brachen beim SAK 1914 neue Zeiten an: Präsident und Mäzen Christian Schwaiger stellte gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Walter Larionows eine Mannschaft mit einigen bekannten Spielern zusammen: Vom SV Grünau stießen mit Stefan Federer und Alexander Peter - Letzterer ein Spieler mit SAK-Vergangenheit - zurück zur Mannschaft, Christof Kopleder kam ebenso vom SV Seekirchen wie Heimkehrer Christoph Starzer. Prominenteste Neuverpflichtungen sind aber Torhüter [[Hans-Peter Berger junior|Hans-Peter Berger]] und dessen Bruder [https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Berger_(Fu%C3%9Fballspieler) Markus Berger] sowie ein weiterer Ex-Profi, [[Robert Strobl]] und Elias Kircher womit insgesamt vier Spieler vom SV Grödig den Weg ins Nonntal fanden. | + | Zu Beginn der Saison 2018/19 brachen beim SAK 1914 neue Zeiten an: Präsident und Mäzen Christian Schwaiger stellte gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Walter Larionows eine Mannschaft mit einigen bekannten Spielern zusammen: Vom SV Grünau stießen mit Stefan Federer und Alexander Peter - Letzterer ein Spieler mit SAK-Vergangenheit - zurück zur Mannschaft, Christof Kopleder kam ebenso vom SV Seekirchen wie Heimkehrer Christoph Starzer. Prominenteste Neuverpflichtungen sind aber Torhüter [[Hans-Peter Berger junior|Hans-Peter Berger]] und dessen Bruder Markus Berger sowie ein weiterer Ex-Profi, [[Robert Strobl]] und Elias Kircher womit insgesamt vier Spieler vom SV Grödig den Weg ins Nonntal fanden. |
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| − | Ziel des Vereins war es, zunächst wieder in die Regionalliga aufzusteigen. Besonderes Augenmerk galt aber auch der Nachwuchsarbeit, hier wurde mit Franz Ganser ein neuer Jugendleiter sowie zahlreiche neue Nachwuchstrainer verpflichtet. Gegenwärtig bildet der SAK ca. 170 NachwuchsspielerInnen aus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Infrastruktur: Nach etwa 15 Jahren in Betrieb wurde der Kunstrasen auf dem Trainingsgelände erneuert und im Mai 2018 wieder eröffnet. Das Stadion, das seit Sommer 2018 offiziell den Namen HCS-Arena trägt, soll ein neues Flutlicht erhalten um damit ein Kriterium für den Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen. | + | Ziel des Vereins war es, zunächst wieder in die Regionalliga aufzusteigen. Besonderes Augenmerk galt aber auch der Nachwuchsarbeit, hier wurde mit Franz Ganser ein neuer Jugendleiter sowie zahlreiche neue Nachwuchstrainer verpflichtet. Gegenwärtig bildet der SAK ca. 170 Nachwuchsspieler aus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Infrastruktur: Nach etwa 15 Jahren in Betrieb wurde der Kunstrasen auf dem Trainingsgelände erneuert und im Mai 2018 wieder eröffnet. Das Stadion, das seit Sommer 2018 offiziell den Namen HCS-Arena trägt, soll ein neues Flutlicht erhalten um damit ein Kriterium für den Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen. Der Aufstieg in die Regionalliga Salzburg konnte fünf Runden vor Schluss fixiert werden und zwei Runden vor Schluss gelang im letzten Heimspiel der Saison auch der Meistertitel in der Salzburger Liga. Neben dem SAK 1914 stiegen auch der Tabellenzweite SV Austria Salzburg und der Drittplatzierte SV Kuchl auf. |
| − | Der Aufstieg in die Regionalliga Salzburg konnte 5 Runden vor Schluss fixiert werden und 2 Runden vor Schluss gelang im letzten Heimspiel der Saison auch der Meistertitel in der Salzburger Liga. Neben dem SAK 1914 stiegen auch der Tabellenzweite SV Austria Salzburg und der Drittplatzierte SV Kuchl auf. | |
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| | === Regionalliga Salzburg === | | === Regionalliga Salzburg === |
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| − | Zur Saison 2019/2020 spielt der SAK in der neu geschaffenen [[Regionalliga Salzburg]] mit einer umfangreich verstärkten Mannschaft. Kurzfristig will man sich in der Liga etablieren, und mittelfristig einen Aufstieg in die zweite Liga anpeilen. Mit dem souveränen 1. Platz im Herbstdurchgang (1 Unentschieden zum Auftakt, danach 17 Siege in Serie) qualifizierte man sich für die Play-Offs und tritt im Frühjahr (gemeinsam mit dem FC Pinzgau Saalfelden als 2. der Regionalliga Salzburg) gegen die jeweils 2 besten Teams aus den Regionalligen Tirol und Vorarlberg an. | + | Zur Saison 2019/2020 spielt der SAK in der neu geschaffenen [[Regionalliga Salzburg]] mit einer umfangreich verstärkten Mannschaft. Kurzfristig will man sich in der Liga etablieren, und mittelfristig einen Aufstieg in die zweite Liga anpeilen. Mit dem souveränen 1. Platz im Herbstdurchgang (eini Unentschieden zum Auftakt, danach 17 Siege in Serie) qualifizierte man sich für die Play-Offs und tritt im Frühjahr (gemeinsam mit dem FC Pinzgau Saalfelden als 2. der Regionalliga Salzburg) gegen die jeweils zwei besten Teams aus den Regionalligen Tirol und Vorarlberg an. |
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| | == Titel und Erfolge == | | == Titel und Erfolge == |