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| | ''Denn wie könnte die Mutter, die mich so innig liebt, und die'' [''der ich'' durchgestrichen] ''natürlich von Allen in Kenntnis ist mir zürnen, I d'' [durchgestrichen] ''daß ihr Kind einem Freund wie Sie das natürlichste Gefühl, das der frei innigen Freundschaft erkennen ließ; denn nicht Liebe jene so gepriesenen Leidenschaft die ach so viele Opfer fordert, und beynahe alle ihre Anfänger mehr oder minder unglücklich macht war es, was auch'' [durchgestrichen] ''einig[e] Thränen erpreßte, wie, ich wiederhole es noch ein mal, ich will'' [durchgestrichen] ''es war die eing'' [durchgestrichen] ''unbegränzte uneigennützigste Freundschaft, wel die Sie sahen, die ich herzlich bitte nicht zu verkennen, und die Macht des scheidenden Augenblicks; wo'' [durchgestrichen] ''der mich von Ihnen trennte'' [durchgestrichen] ''mein Freund trennte, dem ich so gerne und aufrichtig alle meine kleinen Betrübniße und Freude[n] mittheilte. Ja ich gestehe es, es wäre drückend für'' XXX '', hätte aus'' XXX ''dem Sie, und'' XXX ''bringend für mich'' [durchgestrichen]'', mich mit mit'' [durchgestrichen] ''einen Gefühle bekannt gemacht zu haben, da die Macht der Verhältniße, ungerne beyderseitig, was irgent uns im Leben näher zu stehen, doch, ich hoffe Sie werden mich nicht mißverstehen, so ser das Verhältnis in welchen wir uns wiedersehen, wie es wolle, wir können einander ohne Vorwurf entgegen tretten und freundlich die Hand bieten dem Freund der'' XXX ''er wärdeste [?] Freundin. - Und nun will ich Ihnen von meiner Lebensweise erzählen. Am Tag Ihrer Abreise neulich Montag den 9ten forderte mein gekränkter Magen sein Opfer'' [vgl. vorstehender Brief]'', nemlich daß obwol es mir sehr unlieb war, ich nicht länger als bis 7 Uhr Abends mich außer Bette aufhalten konnte, und ich dasselbe mit großer[n] Ub'' [durchgestrichen] ''Unwohlseyn eiligst suchen mußte, den nächsten Tag war es jedoch großtentheils vorüber, und jetzt Gott sei Dank befinde ich mich ganz wol.'' | | ''Denn wie könnte die Mutter, die mich so innig liebt, und die'' [''der ich'' durchgestrichen] ''natürlich von Allen in Kenntnis ist mir zürnen, I d'' [durchgestrichen] ''daß ihr Kind einem Freund wie Sie das natürlichste Gefühl, das der frei innigen Freundschaft erkennen ließ; denn nicht Liebe jene so gepriesenen Leidenschaft die ach so viele Opfer fordert, und beynahe alle ihre Anfänger mehr oder minder unglücklich macht war es, was auch'' [durchgestrichen] ''einig[e] Thränen erpreßte, wie, ich wiederhole es noch ein mal, ich will'' [durchgestrichen] ''es war die eing'' [durchgestrichen] ''unbegränzte uneigennützigste Freundschaft, wel die Sie sahen, die ich herzlich bitte nicht zu verkennen, und die Macht des scheidenden Augenblicks; wo'' [durchgestrichen] ''der mich von Ihnen trennte'' [durchgestrichen] ''mein Freund trennte, dem ich so gerne und aufrichtig alle meine kleinen Betrübniße und Freude[n] mittheilte. Ja ich gestehe es, es wäre drückend für'' XXX '', hätte aus'' XXX ''dem Sie, und'' XXX ''bringend für mich'' [durchgestrichen]'', mich mit mit'' [durchgestrichen] ''einen Gefühle bekannt gemacht zu haben, da die Macht der Verhältniße, ungerne beyderseitig, was irgent uns im Leben näher zu stehen, doch, ich hoffe Sie werden mich nicht mißverstehen, so ser das Verhältnis in welchen wir uns wiedersehen, wie es wolle, wir können einander ohne Vorwurf entgegen tretten und freundlich die Hand bieten dem Freund der'' XXX ''er wärdeste [?] Freundin. - Und nun will ich Ihnen von meiner Lebensweise erzählen. Am Tag Ihrer Abreise neulich Montag den 9ten forderte mein gekränkter Magen sein Opfer'' [vgl. vorstehender Brief]'', nemlich daß obwol es mir sehr unlieb war, ich nicht länger als bis 7 Uhr Abends mich außer Bette aufhalten konnte, und ich dasselbe mit großer[n] Ub'' [durchgestrichen] ''Unwohlseyn eiligst suchen mußte, den nächsten Tag war es jedoch großtentheils vorüber, und jetzt Gott sei Dank befinde ich mich ganz wol.'' |
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| − | ''Die Eintheilung meiner Tagesstunden, ist Ihnen ohnedies bekannt sie bleibt im[m]er dieselbe, und ist darum mir um so lieber, da ich nie über Langeweille mich beklagen kann. Daher kann ich nur von meinen Abendstunden sprechen. Wie ich den nächsten'' [die letzten] ''Tag(e) im Gasteyner'' [Gastein / Gasteiner Tal] ''zubrachte, fielen Hagel und Schloßen auf mein armes Haupt, in gewisser Beziehung, doch Ihre(n) weisen Ermahnungen noch zu frisch im Gedächtnisse, schüttelte ich aber dasselbe, und siehe da, die witzigen, und mitunter'' [durchgestrichen] ''nichtwitzigen Bemerkungen zerstiebten an meiner mit Heiterkeit und Ruhe gestählte Stierne. Doch einer von den Herren wird es schmerzlich bedauern, nicht auch sein Scherlein dazu beygetragen haben zu können, und das ist gerade der Oberl. Babier, dem Gott'' [durchgestrichen] ''das Verhängnis mir zu Liebe'' [hochgestellt] ''die Sprache nahm, denn er war sich seit den letzten Tage Ihrer Hierseyns nicht mehr bei uns, weil er sich da ihn schon damals nicht wol war, von Museumsballe die Kehlkopfwassersucht hal[t]te, und, sehr schwer darniederlag. Ach''XXX [durchgestrichen] ''Uibrigens hat er jetzt Zeit gehabt, darüber nachzudenken, und die Antworten die ihr[m] von früher im Halse stecken geblieben werden jetzt mit verdoppelter Kraft hervorbrechen. Wie weilland bey dem Mann der in russischen Feldzuge die Worte im Munde erfroren, und die'' [durchgestrichen] ''da die Zeit kam das selbe wieder in Gang kam die ganze Stadt nur ein Getumel war, so wird es dem Oberl. gehen, der wahrscheinlich schon in ein Paar Tagen komt, und das Kag[?]viertel wird nicht wissen, was für ein Lärm entstanden ist. Doch jetzt kann ich ihm getrost entgegen gehn, da er nun der einzige ist, der in der Hinsicht mich necken wird, denn die anderen und besonders Gläser,'' XXX [durchgestrichen] ''zaubern sich so sehr vom Gegentheile ihrer frühren ausgesprochenen Meinungen überzeugt, das Gläser glaube ich sogar dir den Fehde / handschuh hünwerfen würde, den sich untersteht, noch weiter von der Sache zu sprechen. E Die vielen Fü[ä]le'' [unterstrichen] ''die jetzt erzählt werden höre ich mit den ernsthaftem Gesicht an'' [hochgestellt:] ''wie ich mit Ihrem ganz besonders'' XXX ''da ich sie'' XXX [durchgestrichen] ''nur mit meiner Mutter noch besprechen kann. Zu den mir vorgenommenen Uibungen in Franzosisch u Italien''[isch] ''bin ich noch nicht gekommen, doch col tempo e colla patzienza uo tutto. und also auch das. - von d''XX[rei] ''Tagen'' [durchgestrichen] | + | ''Die Eintheilung meiner Tagesstunden, ist Ihnen ohnedies bekannt sie bleibt im[m]er dieselbe, und ist darum mir um so lieber, da ich nie über Langeweille mich beklagen kann. Daher kann ich nur von meinen Abendstunden sprechen. Wie ich den nächsten'' [die letzten, Anm.] ''Tag(e) im Gasteyner'' [Gastein / Gasteiner Tal, Anm.] ''zubrachte, fielen Hagel und Schloßen auf mein armes Haupt, in gewisser Beziehung, doch Ihre(n) weisen Ermahnungen noch zu frisch im Gedächtnisse, schüttelte ich aber dasselbe, und siehe da, die witzigen, und mitunter'' [durchgestrichen] ''nichtwitzigen Bemerkungen zerstiebten an meiner mit Heiterkeit und Ruhe gestählte Stierne. Doch einer von den Herren wird es schmerzlich bedauern, nicht auch sein Scherlein dazu beygetragen haben zu können, und das ist gerade der Oberl. Babier, dem Gott'' [durchgestrichen] ''das Verhängnis mir zu Liebe'' [hochgestellt] ''die Sprache nahm, denn er war sich seit den letzten Tage Ihrer Hierseyns nicht mehr bei uns, weil er sich da ihn schon damals nicht wol war, von Museumsballe die Kehlkopfwassersucht hal[t]te, und, sehr schwer darniederlag. Ach''XXX [durchgestrichen] ''Uibrigens hat er jetzt Zeit gehabt, darüber nachzudenken, und die Antworten die ihr[m] von früher im Halse stecken geblieben werden jetzt mit verdoppelter Kraft hervorbrechen. Wie weilland bey dem Mann der in russischen Feldzuge die Worte im Munde erfroren, und die'' [durchgestrichen] ''da die Zeit kam das selbe wieder in Gang kam die ganze Stadt nur ein Getumel war, so wird es dem Oberl. gehen, der wahrscheinlich schon in ein Paar Tagen komt, und das Kag[?]viertel wird nicht wissen, was für ein Lärm entstanden ist. Doch jetzt kann ich ihm getrost entgegen gehn, da er nun der einzige ist, der in der Hinsicht mich necken wird, denn die anderen und besonders Gläser,'' XXX [durchgestrichen] ''zaubern sich so sehr vom Gegentheile ihrer frühren ausgesprochenen Meinungen überzeugt, das Gläser glaube ich sogar dir den Fehde / handschuh hünwerfen würde, den sich untersteht, noch weiter von der Sache zu sprechen. E Die vielen Fü[ä]le'' [unterstrichen] ''die jetzt erzählt werden höre ich mit den ernsthaftem Gesicht an'' [hochgestellt:] ''wie ich mit Ihrem ganz besonders'' XXX ''da ich sie'' XXX [durchgestrichen] ''nur mit meiner Mutter noch besprechen kann. Zu den mir vorgenommenen Uibungen in Franzosisch u Italien''[isch] ''bin ich noch nicht gekommen, doch col tempo e colla patzienza uo tutto. und also auch das. - von d''XX[rei] ''Tagen'' [durchgestrichen] |
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| | ''Mittwoch bis Samstag fiel nichts Neues vor. Samstag der 14. wurde in kleiner Gesellschaft ein großes Gesellschaftsspiel veranstaltet, wo auch wir uns nicht ausschließen konnten. - und wobey von meiner'' [durchgestrichen] ''s viel gelacht wurde. Sonntag war also der'' XX [durchgestrichen] ''viel besprochene Handlungsball; und während Sie armer Freund inmitten s''XXXX [durchgestrichen] ''in der Abgeschiedenheit an mich schrieben war ich in glänzender Gesellschaft; ich unterhielt mich gemütlich tanzte aber nicht viel da es sehr voll war, und meine Angenehmlichkeit sehr groß ist. B''XX [durchgestrichen] ''Ich ahnte nicht daß jetzt'' [durchgestrichen] ''ein würd[i]ger Abschnitt meines Lebens begann, indem ich'' [durchgestrichen] ''1 den andern Tag 2 Briefe ankamen, worin ein würdigen junger Mann in aller Form und auf die ehrenvollste Art um meine Hand bittet; er befinde sich derzeit'' [durchgestrichen] ''in Stuttgart als Associe in einen ergiebigen Fabrick geschäfte; daß es schmerzlich m(e)ich'' [hochgestellt:] ''so fand ich berührte können Sie deuten, wie er'' XXX ''ein solchen Fall sehr zart behandelt seyn will, doch die weite Entfernung, die eine Trennung war meiner dann so einsam stehenden Mutter heischte, und die ich selbst nicht zu denken ertragen Im Stande wäre, war das schiklichste Motiv mich für denselben zu bedanken XXX'' [durchgestrichen] ''Nicht wa[h]r das waren bedeutungsvolle Tage für mich!!! Doch ist jetzt das auch wieder beseitiget und und ich bin froh daß das was so schwer für mich war nemlich die Antwort nach Stuttgart ist überwunden; d''X [durchgestrichen] ''Jetzt bin ich wieder so ruhig und heiter, und fühle mich in meiner Behausung wohl'' [durchgestrichen] ''unendlich glücklich.'' | | ''Mittwoch bis Samstag fiel nichts Neues vor. Samstag der 14. wurde in kleiner Gesellschaft ein großes Gesellschaftsspiel veranstaltet, wo auch wir uns nicht ausschließen konnten. - und wobey von meiner'' [durchgestrichen] ''s viel gelacht wurde. Sonntag war also der'' XX [durchgestrichen] ''viel besprochene Handlungsball; und während Sie armer Freund inmitten s''XXXX [durchgestrichen] ''in der Abgeschiedenheit an mich schrieben war ich in glänzender Gesellschaft; ich unterhielt mich gemütlich tanzte aber nicht viel da es sehr voll war, und meine Angenehmlichkeit sehr groß ist. B''XX [durchgestrichen] ''Ich ahnte nicht daß jetzt'' [durchgestrichen] ''ein würd[i]ger Abschnitt meines Lebens begann, indem ich'' [durchgestrichen] ''1 den andern Tag 2 Briefe ankamen, worin ein würdigen junger Mann in aller Form und auf die ehrenvollste Art um meine Hand bittet; er befinde sich derzeit'' [durchgestrichen] ''in Stuttgart als Associe in einen ergiebigen Fabrick geschäfte; daß es schmerzlich m(e)ich'' [hochgestellt:] ''so fand ich berührte können Sie deuten, wie er'' XXX ''ein solchen Fall sehr zart behandelt seyn will, doch die weite Entfernung, die eine Trennung war meiner dann so einsam stehenden Mutter heischte, und die ich selbst nicht zu denken ertragen Im Stande wäre, war das schiklichste Motiv mich für denselben zu bedanken XXX'' [durchgestrichen] ''Nicht wa[h]r das waren bedeutungsvolle Tage für mich!!! Doch ist jetzt das auch wieder beseitiget und und ich bin froh daß das was so schwer für mich war nemlich die Antwort nach Stuttgart ist überwunden; d''X [durchgestrichen] ''Jetzt bin ich wieder so ruhig und heiter, und fühle mich in meiner Behausung wohl'' [durchgestrichen] ''unendlich glücklich.'' |
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| | ''Die Mutter grüßt Sie herzlichst und läßt Ihnen melden, daß es'' [durchgestrichen] ''Sie möchten Ihr Amt im Auge behalten, nur daß es jetzt bei uns nur doch nicht anders ist da wenn einer lange da ist, der andere sich bemüht noch länger zu bleiben. Wir freuen uns wenn es'' [durchgestrichen] ''Sie bald wieder zu sehen, und in der Zwischenzeit wieder einmal etwas von Ihrem Befinden zu erfahren; ich aber möchte gut'' [durchgestrichen] ''an Ihrer Seite stehen wenn Sie meinen Brief lesen, denn ich'' [durchgestrichen] ''daß [S]ie so viel von mir erfahren würden, hätte[n] Sie wahrscheinlich nicht geahnt. | | ''Die Mutter grüßt Sie herzlichst und läßt Ihnen melden, daß es'' [durchgestrichen] ''Sie möchten Ihr Amt im Auge behalten, nur daß es jetzt bei uns nur doch nicht anders ist da wenn einer lange da ist, der andere sich bemüht noch länger zu bleiben. Wir freuen uns wenn es'' [durchgestrichen] ''Sie bald wieder zu sehen, und in der Zwischenzeit wieder einmal etwas von Ihrem Befinden zu erfahren; ich aber möchte gut'' [durchgestrichen] ''an Ihrer Seite stehen wenn Sie meinen Brief lesen, denn ich'' [durchgestrichen] ''daß [S]ie so viel von mir erfahren würden, hätte[n] Sie wahrscheinlich nicht geahnt. |
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| − | ''Ich bitte anbei meine herzliche Absicht Sie ein wenig zu erheitern nicht zu verstimmen, Noch muß ich fragen, ob'' [durchgestrichen] ''welches die Ursache war daß ich Ihren Brief welcher Freitag früh unten ganz mit Tinte begossen erhielt?! - Doch schadete es dem meinen Wunsch nichts, nur die Adresse war verwischt'' [vgl. vorstehender Brief]''. - und war aber glüc[k]lich wär, könte mir zu schweigen L Ankömling für XXX'' [durchgestrichen] ''XXX halten. Leben Sie recht wo[h]l. N''XXX ''Sie noch ein'' XXX XXX ''Wunsch daß es Sie bald zufrieden werden möcht, daß es XXX gut'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''und Sie sich in Ihrer Abgeschiedenheit ebenso'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''recht wo[h]l fü[h]len mögten wie ich'' [durchgestrichen] ''und gedenken Sie manchmal sich'' [durchgestrichen] ''in Freundschaft'' [durchgestrichen] ''mit herzlicher Gesinnung Ihrer unveränderlich[en] Freund[] Xus'' [durchgestrichen] ''Amalie'' | + | ''Ich bitte anbei meine herzliche Absicht Sie ein wenig zu erheitern nicht zu verstimmen, Noch muß ich fragen, ob'' [durchgestrichen] ''welches die Ursache war daß ich Ihren Brief welcher Freitag früh unten ganz mit Tinte begossen erhielt?! - Doch schadete es dem meinen Wunsch nichts, nur die Adresse war verwischt'' [vgl. vorstehender Brief, Anm.]''. - und war aber glüc[k]lich wär, könte mir zu schweigen L Ankömling für XXX'' [durchgestrichen] ''XXX halten. Leben Sie recht wo[h]l. N''XXX ''Sie noch ein'' XXX XXX ''Wunsch daß es Sie bald zufrieden werden möcht, daß es XXX gut'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''und Sie sich in Ihrer Abgeschiedenheit ebenso'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''recht wo[h]l fü[h]len mögten wie ich'' [durchgestrichen] ''und gedenken Sie manchmal sich'' [durchgestrichen] ''in Freundschaft'' [durchgestrichen] ''mit herzlicher Gesinnung Ihrer unveränderlich[en] Freund[] Xus'' [durchgestrichen] ''Amalie'' |
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| | An wen der Brief adressiert ist, wird nicht angegeben [vgl. jedoch vorstehenden Brief von einem Freund "Karl", zu dem dieser Brief die Antwort darstellt]. Zu dem Heiratsantrag 1843 aus Stuttgart vgl. die beiden Briefe vom 10. Jänner 1843 von Ph. Reichmann. Der Brief hier ist offensichtlich nicht an [Nr. 38] Dr.med. [[Richard Franz Schlegel]] (* 1811; † 1881) gerichtet [vgl. vorstehenden Brief mit anderer Unterschrift, "Karl"], welchen Amalia Kobler dann am 21. April 1846 in Salzburg heiratet. Hat der Freund den Brief vielleicht nach Amalia Koblers Tod 1848 zurückgeben? Mehrere längere Striche, hier nicht markiert (belassen als - ). | | An wen der Brief adressiert ist, wird nicht angegeben [vgl. jedoch vorstehenden Brief von einem Freund "Karl", zu dem dieser Brief die Antwort darstellt]. Zu dem Heiratsantrag 1843 aus Stuttgart vgl. die beiden Briefe vom 10. Jänner 1843 von Ph. Reichmann. Der Brief hier ist offensichtlich nicht an [Nr. 38] Dr.med. [[Richard Franz Schlegel]] (* 1811; † 1881) gerichtet [vgl. vorstehenden Brief mit anderer Unterschrift, "Karl"], welchen Amalia Kobler dann am 21. April 1846 in Salzburg heiratet. Hat der Freund den Brief vielleicht nach Amalia Koblers Tod 1848 zurückgeben? Mehrere längere Striche, hier nicht markiert (belassen als - ). |