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''./. da weren Sie gleich zur unordentlichen Übergabe hergeflogen, und ich als Jäger hätte mich dann erkühnt der Mama und Ihnen die Schwungfedern zu stutzen, und Sie waren doch da aber so muß ich halt noch lange O weh Leutln rufen, und niemand Hort auf mich – der erste Termin von 10 Tag ist verfloßen der von 12 wird es befor Sie diese Zeilen lesen, und der 3t ist gar ins unbestimmte hinausgeschoben Doch o weh – hatte ich zu befehlen, um ein Zimmer dürften Sie mir um die Welt weisen [?] oder aber ich auch mit, und ich mochte gewiß nichts verderben, nur überall möchte ich dabei sein. – Ich glaube also das Agiren der Post wäre nicht so ganz angezeugt – der beigelegte Zettel ihre in ersten wie in 2t[e]n Schreiben sind gleich übergeben worden – und alles geschah nur die 2 Attresen haben die nun eingetrettene Simpathie nicht gewußt, daher der 24 stündige Unterschied der Ankunft. Nun sind aber die Sachen anders gestalten, Sie werden staunen falls Sie doch noch einmahl nach Hause komen solten, und der Glaßerhandl [?] macht famaise [famose] fortschritte. – Ich freite mich durch Theres Ihr wohlsein erfahren zu haben, doch dazumahl war unsere freundschaft[liches] Band noch nicht so nah, jetzt zwar sehr nah, doch wie fest weis ich nicht, den ich muß sehr behutsam sein das ich nicht wieder einen Pluzer<ref>M. Hornung – S. Grüner: Wörterbuch der Wiener Mundart, Wien, 2. Auflage 2002, S. 177: "Bludsa": Plutzer 7) Fehler, dummer Streich, Irrtum.</ref> mache der 8 Noth [?] folgen hat. In Oweh guten Leutln kommt XX bald zurück ja. - /
 
''./. da weren Sie gleich zur unordentlichen Übergabe hergeflogen, und ich als Jäger hätte mich dann erkühnt der Mama und Ihnen die Schwungfedern zu stutzen, und Sie waren doch da aber so muß ich halt noch lange O weh Leutln rufen, und niemand Hort auf mich – der erste Termin von 10 Tag ist verfloßen der von 12 wird es befor Sie diese Zeilen lesen, und der 3t ist gar ins unbestimmte hinausgeschoben Doch o weh – hatte ich zu befehlen, um ein Zimmer dürften Sie mir um die Welt weisen [?] oder aber ich auch mit, und ich mochte gewiß nichts verderben, nur überall möchte ich dabei sein. – Ich glaube also das Agiren der Post wäre nicht so ganz angezeugt – der beigelegte Zettel ihre in ersten wie in 2t[e]n Schreiben sind gleich übergeben worden – und alles geschah nur die 2 Attresen haben die nun eingetrettene Simpathie nicht gewußt, daher der 24 stündige Unterschied der Ankunft. Nun sind aber die Sachen anders gestalten, Sie werden staunen falls Sie doch noch einmahl nach Hause komen solten, und der Glaßerhandl [?] macht famaise [famose] fortschritte. – Ich freite mich durch Theres Ihr wohlsein erfahren zu haben, doch dazumahl war unsere freundschaft[liches] Band noch nicht so nah, jetzt zwar sehr nah, doch wie fest weis ich nicht, den ich muß sehr behutsam sein das ich nicht wieder einen Pluzer<ref>M. Hornung – S. Grüner: Wörterbuch der Wiener Mundart, Wien, 2. Auflage 2002, S. 177: "Bludsa": Plutzer 7) Fehler, dummer Streich, Irrtum.</ref> mache der 8 Noth [?] folgen hat. In Oweh guten Leutln kommt XX bald zurück ja. - /
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''Wolte Gott Sie säßen auf meinen Divan<ref>Von so einem Möbelstück im Höllbräu ist in einigen Briefen die Rede.</ref>, gerne ließ ich ein stunden lang fragen stellen, den ich wüßte Sie zu Hause, aber so sind Sie unter andern Leuten und ich kann nicht dabei sein. – Oweh – freilich soll ich wissen, was Sie alles intressirt, aber wo Anfangen, also es ist beßer ich warte bis Sie fragend konnen, und dann werde ich meine Rolle spielen. – Zeit zum studiren habe ich genug, überdieß fliht mich der Schlaf, und der Divan hat nicht mehr die Magische Kraft. – Die Details über das Hauswesen Gesellschaft<ref>Gäste im Höllbräu, ebenfalls oft in den Briefen erwähnt</ref> x. Neuigkeiten wird Ihnen die Mama'' ([[Fanny Kobler]]) ''mitgetheilt haben – das Ihnen München gefallt ist schon und gut, doch bedenken das Salzburg noch schöner ist, und Sie da zu Hause sind. Sie und die Mama sagen jetzt Sie wolten daß ich alles daß herrliche auch genießen möchte. Ja ich wollte aber Sie beide wolten nicht. Amen. Bis heut nach einem langen Colloquium, einiges XXtündlich. – Also zürnen Sie Niemand. – Montag früh erhielt ich Ihr Schreiben und Mittwoch bekomen Sie diese Zeilen, die Post nach München geht täglich – die zerst[r]eubte [?] Gesellschaft ist jetzt sehr zu grüßen, man müßte die ganze Stadl besuchen um alle Glieder derselben zu finden. – doch werde ich es nicht unterlassen nach Gelegenheit es zu thun. – Von Ihrer herzlichen Meinung bin ich überzeigt da ich Sie kenne. Hätten Sie mich nur als Militair [?] verwandt, ich hätte gerne mich einflußreich gemacht, samt meiner'' XX''benheit. – Nun mein Freile[i]n leben Sie recht wohl, genießen alles Angenehme und vergeßen Sie ja nicht auf ein Versprechen die Mama zu Freien Bild und Bilder bilde ich mir, ich sehe schön die ähnlichkeit, kein Ruh, kein Rast, Leutln guten Leutln denkt doch nach Haus, auch hier erwartet man Euch und gewiß nirgend mit großerer Sehnsucht. Ich küße die Hand und habe die Ehre mit Achtung zu verbleiben Ihr ganz ergebener'' XX<ref>Die Unterschrift ist winzig und klecksig; sie ist für mich nicht identifizierbar, auch nicht im Vergleich mit z.B. den Briefen vom 29./30. April 1844 und vom 5. Mai 1844; falls es "Hauptmann Glaeser" ist, ist er hier umständlich beleidigt, dort voll sprudelndem Humor.</ref>
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''Wolte Gott Sie säßen auf meinen Divan<ref>Von so einem Möbelstück im Höllbräu ist in einigen Briefen die Rede.</ref>, gerne ließ ich ein stunden lang fragen stellen, den ich wüßte Sie zu Hause, aber so sind Sie unter andern Leuten und ich kann nicht dabei sein. – Oweh – freilich soll ich wissen, was Sie alles intressirt, aber wo Anfangen, also es ist beßer ich warte bis Sie fragend konnen, und dann werde ich meine Rolle spielen. – Zeit zum studiren habe ich genug, überdieß fliht mich der Schlaf, und der Divan hat nicht mehr die Magische Kraft. – Die Details über das Hauswesen Gesellschaft<ref>Gäste im Höllbräu, ebenfalls oft in den Briefen erwähnt</ref> x. Neuigkeiten wird Ihnen die Mama'' [&nbsp;[[Fanny Kobler]]] ''mitgetheilt haben – das Ihnen München gefallt ist schon und gut, doch bedenken das Salzburg noch schöner ist, und Sie da zu Hause sind. Sie und die Mama sagen jetzt Sie wolten daß ich alles daß herrliche auch genießen möchte. Ja ich wollte aber Sie beide wolten nicht. Amen. Bis heut nach einem langen Colloquium, einiges XXtündlich. – Also zürnen Sie Niemand. – Montag früh erhielt ich Ihr Schreiben und Mittwoch bekomen Sie diese Zeilen, die Post nach München geht täglich – die zerst[r]eubte [?] Gesellschaft ist jetzt sehr zu grüßen, man müßte die ganze Stadl besuchen um alle Glieder derselben zu finden. – doch werde ich es nicht unterlassen nach Gelegenheit es zu thun. – Von Ihrer herzlichen Meinung bin ich überzeigt da ich Sie kenne. Hätten Sie mich nur als Militair [?] verwandt, ich hätte gerne mich einflußreich gemacht, samt meiner'' XX''benheit. – Nun mein Freile[i]n leben Sie recht wohl, genießen alles Angenehme und vergeßen Sie ja nicht auf ein Versprechen die Mama zu Freien Bild und Bilder bilde ich mir, ich sehe schön die ähnlichkeit, kein Ruh, kein Rast, Leutln guten Leutln denkt doch nach Haus, auch hier erwartet man Euch und gewiß nirgend mit großerer Sehnsucht. Ich küße die Hand und habe die Ehre mit Achtung zu verbleiben Ihr ganz ergebener'' XX<ref>Die Unterschrift ist winzig und klecksig; sie ist für mich nicht identifizierbar, auch nicht im Vergleich mit z.B. den Briefen vom 29./30. April 1844 und vom 5. Mai 1844; falls es "Hauptmann Glaeser" ist, ist er hier umständlich beleidigt, dort voll sprudelndem Humor.</ref>
 
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