| − | Tineidae gehören wegen der Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Arten zu den besonders schlecht untersuchten Schmetterlingen in Salzburg. Gerade die häufigeren Arten sind oft nur durch anatomische Untersuchungen sicher voneinander zu unterscheiden, während viele andere Vertreter eine ausgesprochen versteckte Lebensweise führen und nur durch gezielte Suche überhaupt aufzufinden sind. So ist es nicht verwunderlich, dass erst 2010 eine einigermaßen vollständige Bearbeitung dieser Schmetterlingsfamilie für Salzburg publiziert wurde (Kurz et al. 2010b), in deren Rahmen 4 Arten als neu für die Landesfauna gegenüber der Übersicht von Huemer und Tarmann (1993) gemeldet wurden. Bei einer dieser Arten (''[[Niditinea truncicolella]]'') handelte es sich sogar um den ersten Nachweis für Österreich (siehe auch Kurz et al. 2010a). Die nun 27 gemeldeten Arten stellen aber sicherlich auch noch nicht das vollständige Arteninventar dar. Wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen sind auch bei den Echten Motten die Gebirgsregionen des Landes in faunistischer Hinsicht besonders schlecht untersucht, und so ist durchaus noch der eine oder andere Zugang zur Landesfauna zu erwarten. So wurden dann auch 2015 gleich zwei neue Arten in der [[Stadt Salzburg]] entdeckt (siehe unten). Folgende Arten werden daher von Kurz et al. (2010a, 2010b), Kurz & Kurz (2015) sowie Embacher et al. (2011) für Salzburg gemeldet: | + | Tineidae gehören wegen der Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Arten zu den besonders schlecht untersuchten Schmetterlingen in Salzburg. Gerade die häufigeren Arten sind oft nur durch anatomische Untersuchungen sicher voneinander zu unterscheiden, während viele andere Vertreter eine ausgesprochen versteckte Lebensweise führen und nur durch gezielte Suche überhaupt aufzufinden sind. So ist es nicht verwunderlich, dass erst 2010 eine einigermaßen vollständige Bearbeitung dieser Schmetterlingsfamilie für Salzburg publiziert wurde (Kurz et al. 2010b), in deren Rahmen 4 Arten als neu für die Landesfauna gegenüber der Übersicht von Huemer und Tarmann (1993) gemeldet wurden. Bei einer dieser Arten (''[[Niditinea truncicolella]]'') handelte es sich sogar um den ersten Nachweis für Österreich (siehe auch Kurz et al. 2010a). Die nun 27 gemeldeten Arten stellen aber sicherlich auch noch nicht das vollständige Arteninventar dar. Wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen sind auch bei den Echten Motten die Gebirgsregionen des Landes in faunistischer Hinsicht besonders schlecht untersucht, und so ist durchaus noch der eine oder andere Zugang zur Landesfauna zu erwarten. So wurden dann auch 2015 gleich zwei neue Arten in der [[Stadt Salzburg]] entdeckt (siehe unten). Folgende Arten werden daher von Kurz et al. (2010a, 2010b), [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] (2015) sowie Embacher et al. (2011) für Salzburg gemeldet: |