Mit seinem Vater Sebastian Hagenauer de Allershausen verließ Georg als Kleinkind um [[1546]] Allershausen (Bayern) und kam über das Pflegschaftsgericht Teisendorf in das sichere katholische [[Erzbistum Salzburg]] (Frf. Marianne Hauser). Die Gründe der Auswanderung aus der bayrischen Heimat offenbaren sich bei genauerer Betrachtung der bisherigen Familiengeschichte und der historischen Ereignisse in Bayern Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Hagenauer waren bereits in den Jahrzehnten davor wirtschaftlich tief gefallen, die meisten Güter verkauft und der ehemals reich begüterte Clan verarmt. Ebenso war die früher stark verzweigte und weit verbreitete Sippe im Begriff auszusterben. Das immer spärlichere Vorkommen in Urkunden (hauptsächlich nur Verkaufsurkunden) ist ein untrügliches Zeichen sowohl für die Verarmung der Hagenauer, als auch für die Dezimierung an Familienmitgliedern. [[1484]] hatte Georgs Urgroßonkel, "Stephan Hagenauer zu Allershausen, der Ehrbare" den bayrischen Stammsitz der Familie verkauft (Indersdorfer Urkunde). Georgs Urgroßvater Ulrich Hagenauer von Allershausen besaß noch ein Gut in unmittelbarer Nähe des alten Stammsitzes. Dieses Gut übernahm sein Großvater Georg und danach wahrscheinlich noch kurzfristig sein Vater Sebastian Hagenauer de Allershausen, der später als Sebastian Hagenauer de Ainring genannt wurde. | Mit seinem Vater Sebastian Hagenauer de Allershausen verließ Georg als Kleinkind um [[1546]] Allershausen (Bayern) und kam über das Pflegschaftsgericht Teisendorf in das sichere katholische [[Erzbistum Salzburg]] (Frf. Marianne Hauser). Die Gründe der Auswanderung aus der bayrischen Heimat offenbaren sich bei genauerer Betrachtung der bisherigen Familiengeschichte und der historischen Ereignisse in Bayern Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Hagenauer waren bereits in den Jahrzehnten davor wirtschaftlich tief gefallen, die meisten Güter verkauft und der ehemals reich begüterte Clan verarmt. Ebenso war die früher stark verzweigte und weit verbreitete Sippe im Begriff auszusterben. Das immer spärlichere Vorkommen in Urkunden (hauptsächlich nur Verkaufsurkunden) ist ein untrügliches Zeichen sowohl für die Verarmung der Hagenauer, als auch für die Dezimierung an Familienmitgliedern. [[1484]] hatte Georgs Urgroßonkel, "Stephan Hagenauer zu Allershausen, der Ehrbare" den bayrischen Stammsitz der Familie verkauft (Indersdorfer Urkunde). Georgs Urgroßvater Ulrich Hagenauer von Allershausen besaß noch ein Gut in unmittelbarer Nähe des alten Stammsitzes. Dieses Gut übernahm sein Großvater Georg und danach wahrscheinlich noch kurzfristig sein Vater Sebastian Hagenauer de Allershausen, der später als Sebastian Hagenauer de Ainring genannt wurde. |