Über die Biologie der Art ist nur wenig bekannt. Die Männchen schlüpfen oft bereits am Abend oder in der Nacht und beginnen frühmorgens ihren Flug auf der Suche nach den Weibchen. Letztere schlüpfen früh am Morgen und warten an den Sack angeklammert und mit nach oben weggestrecktem Abdomen auf die Männchen. In dieser "Lockstellung" geben sie Duftstoffe (Pheromone) ab, die den Männchen ihren Weg zu den Weibchen weisen. Die Paarung dauert nur wenige Minuten, danach beginnen die Weibchen gleich mit der Eiablage in den Sack. Die Raupen sind oft parasitiert. In einem Fall konnte als Parasit eine Schlupfwespe aus der Gattung ''Campoplex'' (det. Martin Schwarz) identifiziert werden. ''D. charlottae'' muss in Salzburg als vom Aussterben bedroht angesehen werden, zumindest gilt dies für die Fundorte in den Kalkalpen. Es gibt hier kaum geeignete Lebensräume und selbst in diesen ist die Art extrem selten. | Über die Biologie der Art ist nur wenig bekannt. Die Männchen schlüpfen oft bereits am Abend oder in der Nacht und beginnen frühmorgens ihren Flug auf der Suche nach den Weibchen. Letztere schlüpfen früh am Morgen und warten an den Sack angeklammert und mit nach oben weggestrecktem Abdomen auf die Männchen. In dieser "Lockstellung" geben sie Duftstoffe (Pheromone) ab, die den Männchen ihren Weg zu den Weibchen weisen. Die Paarung dauert nur wenige Minuten, danach beginnen die Weibchen gleich mit der Eiablage in den Sack. Die Raupen sind oft parasitiert. In einem Fall konnte als Parasit eine Schlupfwespe aus der Gattung ''Campoplex'' (det. Martin Schwarz) identifiziert werden. ''D. charlottae'' muss in Salzburg als vom Aussterben bedroht angesehen werden, zumindest gilt dies für die Fundorte in den Kalkalpen. Es gibt hier kaum geeignete Lebensräume und selbst in diesen ist die Art extrem selten. |