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'''Ectoedemia hannoverella''' (''Nepticula hannoverella'' Glitz, 1872) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Nepticulidae]].
 
'''Ectoedemia hannoverella''' (''Nepticula hannoverella'' Glitz, 1872) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Nepticulidae]].
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''E. hannoverella'' wurde in Salzburg bisher nur in [[Leopoldskroner Moos]], sowie in der Nähe des Waldbades in [[Anif]] (Zonen Ia und II nach Embacher et al.) gefunden. Ein weiterer Fundort in Keuschen bei Mondsee liegt nur wenige hundert Meter außerhalb der Landesgrenze in Oberösterreich. Die Meereshöhe der angeführte Funde liegt bei rund 440 m in Salzburg und 520 m in Keuschen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2010). Lebensraum der Art sind nach den bisherigen Daten Galerie- und Auwälder, aber auch Parks. ''E. hannoverella'' tritt in einer Generation im Jahr auf, Raupen wurden im Oktober gefunden, die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen im Mai und Juni.
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''E. hannoverella'' wurde in Salzburg bisher nur in [[Leopoldskroner Moos]], sowie in der Nähe des Waldbades in [[Anif]] (Zonen Ia und II nach Embacher et al.) gefunden. Ein weiterer Fundort in Keuschen bei Mondsee liegt nur wenige hundert Meter außerhalb der Landesgrenze in Oberösterreich. Die Meereshöhe der angeführte Funde liegt bei rund 440 m in Salzburg und 520 m in Keuschen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2010). Lebensraum der Art sind nach den bisherigen Daten Galerie- und Auwälder, aber auch Parks. ''E. hannoverella'' tritt in einer Generation im Jahr auf, Raupen wurden im Oktober gefunden, die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen im Mai und Juni.
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Über die Biologie der Art ist nur sehr wenig bekannt. Die Raupen fressen in den Blättern von ''[[Populus nigra]]'', der Schwarzpappel. Sie leben zuerst im Blattstiel und erst wenn sie erwachsen werden, fressen sie auch einen Platz in der Blattfläche. Dieser ist zwar selbst recht unauffällig, verrät sich aber in abgefallenen, gelben Blättern schon von weitem, da der Bereich um die Mine lange grün bleibt. Trotz der wenigen Funde scheint ''E. hannoverella'' in Salzburg ungefährdet zu sein, da ausreichend Lebensräume, vor allem im Salzachtal, vorhanden sind. Die Seltenheit der Art liegt vermutlich auch am recht spärlichen Auftreten der Futterpflanze, doch findet man unter großen Schwarzpappeln im Herbst Hunderte der auffälligen Minen.
 
Über die Biologie der Art ist nur sehr wenig bekannt. Die Raupen fressen in den Blättern von ''[[Populus nigra]]'', der Schwarzpappel. Sie leben zuerst im Blattstiel und erst wenn sie erwachsen werden, fressen sie auch einen Platz in der Blattfläche. Dieser ist zwar selbst recht unauffällig, verrät sich aber in abgefallenen, gelben Blättern schon von weitem, da der Bereich um die Mine lange grün bleibt. Trotz der wenigen Funde scheint ''E. hannoverella'' in Salzburg ungefährdet zu sein, da ausreichend Lebensräume, vor allem im Salzachtal, vorhanden sind. Die Seltenheit der Art liegt vermutlich auch am recht spärlichen Auftreten der Futterpflanze, doch findet man unter großen Schwarzpappeln im Herbst Hunderte der auffälligen Minen.

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