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'''Phyllonorycter ulmifoliella''' (''Tinea ulmifoliella'' Hübner, [1817]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
'''Phyllonorycter ulmifoliella''' (''Tinea ulmifoliella'' Hübner, [1817]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''P. ulmifoliella'' ist im Land Salzburg weit verbreitet und aus allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]] bereits angegeben worden. Die Nachweise für die Zone IV (Zentralalpen) müssen allerdings überprüft werden und jene aus der [[Stadt Salzburg]] stammen erst aus dem Herbst 2011 und sind daher bei Embacher et al. (2011) noch nicht berücksichtigt. Die Höhenverbreitung ist bisher von 420 - 800 m Höhe dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Die Art bewohnt Waldränder und Lichtungen, aber auch anthropogene Lebensräume (Gärten und Parks). ''P. ulmifoliella'' tritt in Salzburg höchstwahrscheinlich in zwei Generationen im Jahr auf. Nachweise von [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] datieren aus dem Juni, jene von Raupen vom Juli und Oktober ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012).
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''P. ulmifoliella'' ist im Land Salzburg weit verbreitet und aus allen Landesteilen mit Ausnahme des [[Lungau]] bereits angegeben worden. Die Nachweise für die Zone IV (Zentralalpen) müssen allerdings überprüft werden und jene aus der [[Stadt Salzburg]] stammen erst aus dem Herbst 2011 und sind daher bei Embacher et al. (2011) noch nicht berücksichtigt. Die Höhenverbreitung ist bisher von 420 - 800 m Höhe dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Die Art bewohnt Waldränder und Lichtungen, aber auch anthropogene Lebensräume (Gärten und Parks). ''P. ulmifoliella'' tritt in Salzburg höchstwahrscheinlich in zwei Generationen im Jahr auf. Nachweise von [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] datieren aus dem Juni, jene von Raupen vom Juli und Oktober ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012).
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist in Salzburg bisher nichts bekannt. Die Raupen leben in Faltenminen auf der Blattunterseite von Birken-Arten (in Salzburg an der Hängebirke, ''[[Betula pendula]]'', festgestellt). Sie fressen hier lebenslang und verpuppen sich auch in der Mine. Überwinterungsstadium ist die Puppe. Wegen der weiten Verbreitung der Art im Land, sowie wegen der geringen Bindung an einen bestimmten Lebensraumtyp ist die Art in Salzburg ungefährdet.
 
Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist in Salzburg bisher nichts bekannt. Die Raupen leben in Faltenminen auf der Blattunterseite von Birken-Arten (in Salzburg an der Hängebirke, ''[[Betula pendula]]'', festgestellt). Sie fressen hier lebenslang und verpuppen sich auch in der Mine. Überwinterungsstadium ist die Puppe. Wegen der weiten Verbreitung der Art im Land, sowie wegen der geringen Bindung an einen bestimmten Lebensraumtyp ist die Art in Salzburg ungefährdet.

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