Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Änderung der Größe ,  10:20, 15. Mai 2023
K
Textersetzung - „Befreiungskriege (Überblick)“ durch „Koalitionskriege (Überblick)“
Zeile 30: Zeile 30:  
Als Sitz einer Pfarre wurde St. Johann in Tirol am [[28. Jänner]] [[1216]] anlässlich der Errichtung des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]], zu dem die Pfarre fortan gehörte, ausdrücklich genannt (die Quelle RES gibt das Jahr [[1275]] als das der [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Entwicklung|Pfarrerrichtung]] an). [[1262]] wurde auch das gestiftete Spital in der Weitau mit seinem Benefizium genannt, das immer zum unmittelbaren Seelsorgebereich der Pfarre gehörte.
 
Als Sitz einer Pfarre wurde St. Johann in Tirol am [[28. Jänner]] [[1216]] anlässlich der Errichtung des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]], zu dem die Pfarre fortan gehörte, ausdrücklich genannt (die Quelle RES gibt das Jahr [[1275]] als das der [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Entwicklung|Pfarrerrichtung]] an). [[1262]] wurde auch das gestiftete Spital in der Weitau mit seinem Benefizium genannt, das immer zum unmittelbaren Seelsorgebereich der Pfarre gehörte.
   −
Im Jahr [[1446]] wurde die Pfarre St. Johann unmittelbar dem Bischof von Chiemsee unterstellt. Der jeweilige Bischof galt als Pfarrer, übte dieses Amt aber durch Vikare aus. St. Johann wurde zur bischöflichen Sommer- bzw. Pastoralresidenz, in der der Bischof seinen Amtsgeschäften nachging. Zwischen [[1463]] und [[1748]] wurden in St. Johann nachweislich acht Diözesansynoden abgehalten. [[1621]] wurde das Dekanat St. Johann in Tirol errichtet, dessen [[Dechant|Dekane]] fortan Vertreter des Bischofs waren. Im Jahre [[1808]] wurde das Bistum Chiemsee im Zuge der [[Befreiungskriege (Überblick)|Napoleonischen Kriege]] aufgehoben. Das Dekanat St. Johann in Tirol wurde wieder Teil des Erzbistums Salzburg.
+
Im Jahr [[1446]] wurde die Pfarre St. Johann unmittelbar dem Bischof von Chiemsee unterstellt. Der jeweilige Bischof galt als Pfarrer, übte dieses Amt aber durch Vikare aus. St. Johann wurde zur bischöflichen Sommer- bzw. Pastoralresidenz, in der der Bischof seinen Amtsgeschäften nachging. Zwischen [[1463]] und [[1748]] wurden in St. Johann nachweislich acht Diözesansynoden abgehalten. [[1621]] wurde das Dekanat St. Johann in Tirol errichtet, dessen [[Dechant|Dekane]] fortan Vertreter des Bischofs waren. Im Jahre [[1808]] wurde das Bistum Chiemsee im Zuge der [[Koalitionskriege (Überblick)|Napoleonischen Kriege]] aufgehoben. Das Dekanat St. Johann in Tirol wurde wieder Teil des Erzbistums Salzburg.
    
Bis zur [[Joseph II.|josephinischen]] Pfarrregulierung von [[1786]], die zahlreiche Aus- und Umpfarrungen mit sich brachte, blieben die Pfarrgrenzen so, wie sie bereits 1216 bestanden haben dürften. Die Pfarre erhielt im Laufe der Jahrhunderte mehrere Filialen:
 
Bis zur [[Joseph II.|josephinischen]] Pfarrregulierung von [[1786]], die zahlreiche Aus- und Umpfarrungen mit sich brachte, blieben die Pfarrgrenzen so, wie sie bereits 1216 bestanden haben dürften. Die Pfarre erhielt im Laufe der Jahrhunderte mehrere Filialen:

Navigationsmenü