| | Das Leukental und mit ihm St. Johann in Tirol gehörte spätestens seit der Diözesaneinteilung des hl. Bonifatius vom Jahr [[739]] zum Bistum, dann Erzbistum Salzburg. | | Das Leukental und mit ihm St. Johann in Tirol gehörte spätestens seit der Diözesaneinteilung des hl. Bonifatius vom Jahr [[739]] zum Bistum, dann Erzbistum Salzburg. |
| − | Im "indiculus Arnonis“, dem [[Salzburger Güterverzeichnis]] von 788/90, ist von mehreren "''… ecclesiis parrochiales …''“ im Tiroler Unterland die Rede. Dies waren aber nicht, wie die Bezeichnung vermuten ließe, Pfarrkirchen, sondern bischöfliche Kirchen. St. Johann in Tirol muss zu dieser Zeit bereits Ur- und Mutterpfarre gewesen sein. Für ein hohes Alter der Kirche spricht auch der Ortsname, der vom einstigen Patrozinium der Pfarrkirche herrühren dürfte, denn der heilige Johannes der Täufer war Patron vieler Taufkirchen. | + | Im "indiculus Arnonis", dem [[Salzburger Güterverzeichnis]] von 788/90, ist von mehreren "''… ecclesiis parrochiales …''" im Tiroler Unterland die Rede. Dies waren aber nicht, wie die Bezeichnung vermuten ließe, Pfarrkirchen, sondern bischöfliche Kirchen. St. Johann in Tirol muss zu dieser Zeit bereits Ur- und Mutterpfarre gewesen sein. Für ein hohes Alter der Kirche spricht auch der Ortsname, der vom einstigen Patrozinium der Pfarrkirche herrühren dürfte, denn der heilige Johannes der Täufer war Patron vieler Taufkirchen. |