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Anfang Dezember 2010 verschickte das Wirtschaftsministerium einen Bescheid, der dem Bund das Recht für zwei Jahre ab [[13. Dezember]] [[2010]] gab, fremde Grundstücke zu betreten und darauf Vorarbeiten für die Errichtung der 380-kv-Leitung vorzunehmen. Die Vorarbeiten wurden mit Begehungen, Vermessungsarbeiten, Kartierungen, Untersuchungen der Bodenbeschaffung, Bohrungen, der Errichtung von temporären Messstellen, Quellenuntersuchungen oder der Festlegung von Maststandorten vor Ort umschrieben. Am [[6. Dezember]] 2010 wurde bekannt, dass das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] den Bescheid beim Verfassungsgerichtshof anfechten will. Man möchte vor der Umweltverträglichkeitsprüfung wissen, ob das Landeselektrizitätsgesetz oder das Starkstromwegerecht des Bundes gelte.
 
Anfang Dezember 2010 verschickte das Wirtschaftsministerium einen Bescheid, der dem Bund das Recht für zwei Jahre ab [[13. Dezember]] [[2010]] gab, fremde Grundstücke zu betreten und darauf Vorarbeiten für die Errichtung der 380-kv-Leitung vorzunehmen. Die Vorarbeiten wurden mit Begehungen, Vermessungsarbeiten, Kartierungen, Untersuchungen der Bodenbeschaffung, Bohrungen, der Errichtung von temporären Messstellen, Quellenuntersuchungen oder der Festlegung von Maststandorten vor Ort umschrieben. Am [[6. Dezember]] 2010 wurde bekannt, dass das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] den Bescheid beim Verfassungsgerichtshof anfechten will. Man möchte vor der Umweltverträglichkeitsprüfung wissen, ob das Landeselektrizitätsgesetz oder das Starkstromwegerecht des Bundes gelte.
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Am [[27. Jänner]] [[2011]] begann nach 16 Monaten Bauzeit der Probebetrieb zwischen St. Peter und [[Elixhausen]] ([[Umspannwerk Salzburg]]), am  [[3. März]] ging dann die neue Stromleitung endgültig in Betrieb sein. In den 46 Kilometer langen ersten Abschnitt (davon 15 km in fünf Salzburger Gemeinden) mit 150 Masten hatte der Verbund nach eigenen Angaben rund 113 Millionen Euro investiert. Es wurden zirka 320 km Baustraßen und Zufahrten errichtet, 15 000 Kubikmeter Beton für die Fundamente, 3 700 Tonnen Bewehrungsstahl sowie 4 500 Tonnen Stahl für die Masten, 880 km Leiterseile und 50 km Erdseile verarbeitet. Im Gegenzug wurden 64 km nicht mehr benötigte 220- und 110-kV-Leitungen und 212 Masten abgebaut. Die restlichen Abbau- und Rekultivierungsarbeiten waren bis zum Sommer 2011 abgeschlossen.  
 
Am [[27. Jänner]] [[2011]] begann nach 16 Monaten Bauzeit der Probebetrieb zwischen St. Peter und [[Elixhausen]] ([[Umspannwerk Salzburg]]), am  [[3. März]] ging dann die neue Stromleitung endgültig in Betrieb sein. In den 46 Kilometer langen ersten Abschnitt (davon 15 km in fünf Salzburger Gemeinden) mit 150 Masten hatte der Verbund nach eigenen Angaben rund 113 Millionen Euro investiert. Es wurden zirka 320 km Baustraßen und Zufahrten errichtet, 15 000 Kubikmeter Beton für die Fundamente, 3 700 Tonnen Bewehrungsstahl sowie 4 500 Tonnen Stahl für die Masten, 880 km Leiterseile und 50 km Erdseile verarbeitet. Im Gegenzug wurden 64 km nicht mehr benötigte 220- und 110-kV-Leitungen und 212 Masten abgebaut. Die restlichen Abbau- und Rekultivierungsarbeiten waren bis zum Sommer 2011 abgeschlossen.