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| | [[Bild:Gerlos_05.jpg|thumb|An der Gerlos Alpenstraße, Blick von einem der Parkplätze Richtung [[Krimmler Achental]] mit den [[Krimmler Wasserfälle]]n.]] | | [[Bild:Gerlos_05.jpg|thumb|An der Gerlos Alpenstraße, Blick von einem der Parkplätze Richtung [[Krimmler Achental]] mit den [[Krimmler Wasserfälle]]n.]] |
| | [[Datei:Gerlos Alpenstraße 2008.jpg|thumb|Die Gerlos Alpenstraße 2008.]] | | [[Datei:Gerlos Alpenstraße 2008.jpg|thumb|Die Gerlos Alpenstraße 2008.]] |
| | + | [[Datei:Gerlos Alpenstraße Skizze der Scheitelstrecke der Straße 1962.jpg|thumb|Skizze der Scheitelstrecke der Straße 1962, kurz vor ihrer Fertigstellung.]] |
| | [[Bild:Gerlos_Alpenstrassen_Logo.jpg|thumb|Logo]] | | [[Bild:Gerlos_Alpenstrassen_Logo.jpg|thumb|Logo]] |
| − | [[Datei:Gerlos Alpenstraße Logo.jpg|thumb|Logo 1974.]] | + | [[Datei:Gerlos Alpenstraße Logo.jpg|thumb|150px|Logo 1974.]] |
| | Die '''Gerlos Alpenstraße''' befindet sich im äußersten Südwesten des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]] im [[Oberpinzgau]]. | | Die '''Gerlos Alpenstraße''' befindet sich im äußersten Südwesten des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]] im [[Oberpinzgau]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Diese Salzburg mit [[Nordtirol]] ([[Zillertal]]) verbindende Alpenpanoramastraße wurde zwischen [[1960]] und [[1962]] erbaut. Die Strecke führt von der Gemeinde [[Krimml]] auf die so genannte ''Pinzgauer Höhe'' ([[Gerlospass]]), knapp östlich des [[Speicher Durlaßboden|Speichers Durlaßboden]]. Die Pläne dazu wurden bereits [[1949]] von [[Hofrat]] [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]] angefertigt, dem genialen Erbauer der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. | + | Diese Salzburg mit [[Nordtirol]] ([[Zillertal]]) verbindende Alpenstraße wurde zwischen [[1960]] und [[1962]] erbaut. Die Strecke führt von der Gemeinde [[Krimml]] auf die so genannte "Pinzgauer Höhe" ([[Gerlospass]]), knapp östlich des [[Speicher Durlaßboden|Speichers Durlaßboden]]. |
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| − | Und so begann die [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] 1960 mit dem zweijährigen Bau dieser zwölf Kilometer langen, zweispurigen Straße über 558 Höhenmeter mit acht Kehren und einer Höchststeigung von neun Prozent. Die feierliche Eröffnung der Gerlos Alpenstraße erfolgte am [[1. Dezember]] [[1962]]. Erst [[1964]] wurde sie auch auf [[Nordtirol|Tiroler]] Seite fertig gestellt, als das Land Tirol und die [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerke]] im Zuge der Erbauung des riesigen Speichersees die Straßenlücke zwischen der Pinzgauer Höhe und Ortschaft Gerlos schlossen.
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| | === Karrenweg zum Goldschatz=== | | === Karrenweg zum Goldschatz=== |
| | : ''Hauptartikel [[Alte Gerlosstraße]] | | : ''Hauptartikel [[Alte Gerlosstraße]] |
| − | Die alte, erster Straßenverbindung von Salzburg nach Tirol weist jedoch eine wesentlich ältere Geschichte auf. Auf dem Rohrberg hoch über [[Zell am Ziller]], [[Nordtirol]], wurde [[1630]] ein reicher Goldfund gemacht, der den seit [[1506]] recht einträglichen [[Goldbergbau]] auf dem nahe gelegenen [[Hainzenberg]] weit zu übertreffen versprach. | + | Die erste Straßenverbindung von Salzburg nach Tirol weist eine wesentlich ältere Geschichte auf. Schon seit dem [[15. Jahrhundert]] bezogen die Salzburger [[Fürsterzbischöfe]] [[Goldbergbau|Gold]] aus dem [[Zillertal]], das bis [[1803]] zum [[Erzbistum Salzburg]] gehörte. Auf dem Rohrberg hoch über [[Zell am Ziller]] im Tiroler Zillertal wurde [[1630]] ein reicher Goldfund gemacht, der den seit [[1506]] recht einträglichen Goldbergbau auf dem nahe gelegenen [[Hainzenberg]] weit zu übertreffen versprach. Die "Modernisierung" des vorhandenen Saumpfades wurde daher notwendig. 70 Arbeiter stellten dann einen 3,5 m breiten Karrenweg von Zell am Ziller ins Salzburger [[Wald im Pinzgau]] so weit fertig, dass im Sommer [[1631]] eine vierspännige Kutsche die holprige Eröffnungsfahrt über die Gerlos schaffte. Es war der Beginn der [[Alte Gerlosstraße|alten Gerlosstraße]]. |
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| − | === 331 Jahre vom fürsterzbischöflichen Goldtransportweg zur modernen Gerlos Alpenstraße ===
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| − | 70 Arbeiter stellten einen 3,5 m breiten [[Alte Gerlosstraße|Karrenweg]] vom [[Nordtirol|Tiroler]] [[Zell am Ziller]] ins Salzburger [[Wald im Pinzgau]] so weit fertig, dass im Sommer [[1631]] eine vierspännige Kutsche die holprige Eröffnungsfahrt über die Gerlos schaffte. Es war der Beginn der alten Gerlosstraße. Der große Pionier des modernen alpinen Straßenbaus, Ingenieur [[Franz Wallack]] (* 1887; † 1966) eröffnete am [[1. Dezember]] [[1962]] die heutige Gerlos Alpenstraße. Dieser Artikel wirft einen Blick zurück in die Geschichte der Entstehung dieser bedeutenden Transitverbindung. | |
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| − | ===Goldtransport, Eisenbahn oder Seilbahn===
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| − | Schon seit dem [[15. Jahrhundert]] bezogen die Salzburger [[Fürsterzbischöfe]] [[Goldbergbau|Gold]] aus dem [[Zillertal]], das bis 1803 zum Erzbistum Salzburg gehörte. Als man [[1630]] auf dem [[Rohrberg]] hoch über Zell am Ziller im Zillertal ein reiches Goldlager entdeckte, war die "Modernisierung" des vorhandenen Saumpfades zu eingangs erwähnten Karrenweg notwendig geworden.
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| − | Nach der Eröffnung der Inntal-Eisenbahn 1868 hatte eine Gruppe von visionären Männern die Idee, eine Eisenbahnverbindung von Jenbach im Inntal durch das Zillertal und über den [[Gerlospass]] in den Pinzgau zu bauen. Als jedoch sechs Jahre später tatsächlich die Planung einer Eisenbahnverbindung von Tirol nach Salzburg anstand, gewann die heutige Streckenführung über [[Hochfilzen]]. Nicht zuletzt deshalb, weil die [[Oberpinzgau]]er Bauern gegen die Bahnverbindung waren, befürchteten sie doch große Schäden in ihrer Landwirtschaft durch das "Dampfross". Zwar verstummten die Pläne einer Straße über den Gerlospass nie, aber es geschah auch nichts. Neben endlosen Debatten über eine Straße tauchten 1920 Luftschloss-Architekten auf. Sie wollten die 31 Kilometer lange Lücke (Luftlinie) zwischen den beiden Schmalspurbahnen im Zillertal und Pinzgau mit einer Seilbahn schließen. | + | Nach der Eröffnung der Inntal-Eisenbahn [[1868]] hatte eine Gruppe von visionären Männern die Idee, eine Eisenbahnverbindung von Jenbach im Inntal durch das Zillertal und über den Gerlospass in den [[Pinzgau]] zu bauen. Als jedoch sechs Jahre später tatsächlich die Planung einer Eisenbahnverbindung von Tirol nach Salzburg anstand, gewann die heutige Streckenführung über [[Hochfilzen]]. Nicht zuletzt deshalb, weil die Oberpinzgauer Bauern gegen die Bahnverbindung waren, befürchteten sie doch große Schäden in ihrer Landwirtschaft durch das "Dampfross". Zwar verstummten die Pläne einer Straße über den Gerlospass nie, aber es geschah auch nichts. Neben endlosen Debatten über eine Straße tauchten [[1920]] Luftschloss-Architekten auf. Sie wollten die 31 Kilometer lange Lücke (Luftlinie) zwischen den beiden Schmalspurbahnen im Zillertal und Pinzgau mit einer Seilbahn schließen. |
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| | ===Erste Baukilometer auf Tiroler Seite === | | ===Erste Baukilometer auf Tiroler Seite === |
| − | Die verheerende Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre brachte im Salzburger Land den Baubeginn des bereits seit Jahren in der Schublade befindlichen Projekts [[Großglockner Hochalpenstraße]] (1930) zur Realisierung, um wenigstens ein paar Tausend Arbeitslosen Arbeit zu bieten. Auf Tiroler Seite des Gerlospasses wurde 1934 und 1935 der 17 Kilometer lange Güterweg zwischen Zell am Ziller und Gerlos für den damaligen Autoverkehr ausgebaut. Der erste Schritt einer zeitgemäßen Straßenverbindung in Richtung Oberpinzgau war getan. Der Krieg stoppte dann aber vorerst alle Pläne. | + | Die verheerende Weltwirtschaftskrise Ende der [[1920er]]-Jahre brachte im Salzburger Land den Baubeginn des bereits seit Jahren in der Schublade befindlichen Projekts [[Großglockner Hochalpenstraße]] (1930) zur Realisierung, um wenigstens ein paar Tausend Arbeitslosen Arbeit zu bieten. [[1930]] ließ der Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]], der auch die Realisierung die Großglockner Hochalpenstraße federführend betrieben hatte, ließ ein Straßenprojekt ausarbeiten. Es sollte den alten "Ronachweg" von Wald bis zur Passhöhe ausschalten, da sich dieser Weg auf langen Strecken durch ausgedehnte Rutschgebiete am Südhang der [[Kitzbüheler Alpen]] befand. Doch diesmal konnte Rehrl keine Gelder auftreiben und man begnügte sich mit dem Ausbau von Ausweichstellen. |
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| | + | Auf Tiroler Seite des Gerlospasses wurde [[1934]] und [[1935]] der 17 Kilometer lange Güterweg zwischen Zell am Ziller und [[Gerlos]] für den damaligen Autoverkehr ausgebaut. Der erste Schritt einer zeitgemäßen Straßenverbindung in Richtung Oberpinzgau war getan. Der Krieg stoppte dann aber vorerst alle Pläne. [[1938]] tauchte nochmals ein großzügig gedachtes Projekt im Bereich der [[Krimmler Wasserfälle]] beginnend, über "Schliffern", die Filzsteinalpe hinauf zur [[Gerlosplatte]] auf. Dieses Projekt kam jedoch nicht über seine Anfänge hinaus. |
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| − | Mit dem amerikanischen Wiederaufbauprogramm, dem "[[Marshall Plan]]", und der deutschen Währungsreform begann 1948 eine wirtschaftliche Besserung im Land Salzburg. [[1949]] wurde der Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, Franz Wallack, mit der Planung einer Gerlos Alpenstraße beauftragt. | + | Mit dem amerikanischen Wiederaufbauprogramm, dem "[[Marshall Plan]]", und der deutschen Währungsreform begann 1948 eine wirtschaftliche Besserung im Land Salzburg. Das Handelsministerium griff die Pläne von 1938 wieder auf und [[1949]] wurde der genialen Erbauer der [[Großglockner Hochalpenstraße]], [[Hofrat]] [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]], mit der Planung einer Gerlos Alpenstraße beauftragt. |
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| | == Bau der Gerlos Alpenstraße == | | == Bau der Gerlos Alpenstraße == |
| | ===Elf Jahre bis zum Spatenstich=== | | ===Elf Jahre bis zum Spatenstich=== |
| − | Geldmangel verhinderte jedoch vorerst die Umsetzung der zwölf Kilometer langen und 7,5 Meter breiten Straße, die Wallack von Krimml über 558 Höhenmeter und acht Kehren bei einer maximalen Steigung von neun Prozent hinauf nach Gerlos geplant hatte. Am 20. Juli 1960 war es dann aber nach elf Jahren des Wartens endlich soweit. [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]], der gleichzeitig auch Vorsitzender im Aufsichtsrat der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] war, nahm den Spatenstich vor.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=H1cuBnNUbJC1vaIlvyt2hjJFJRc135XT%2BWb5KZWgid8qe4lKarRdE9DJYktHgkZ6tRj3adLnQ0d%2F8SY6ecQOzbw9BuestYtzLwiy5yUw5LHDvgWoJmfroR0uAPce5NwA&id1=19600721_03&q=Gerlos%2520Alpenstra%25C3%259Fe#slide3 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 21. Juli 1960, Seite 3</ref> | + | Geldmangel verhinderte jedoch vorerst die Umsetzung der zwölf Kilometer langen und 7,5 Meter breiten Straße, die Wallack von Krimml über 558 Höhenmeter und acht Kehren bei einer maximalen Steigung von neun Prozent hinauf nach Gerlos geplant hatte. |
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| − | 500 Arbeiter errichteten in 700 000 Schichten, in 26 Monaten, die Straße. Dabei musste eine umfassende Entwässerung des rutschgefährdeten Geländes ebenso gebaut werden wie eine aufwändige Wildbachverbauung. Die Scheitelstrecke, die durch ein Hochmoor führt, musste auf einer Länge von 1,5 Kilometern vier Meter tief ausgehoben werden, bis man auf festen Untergrund stieß. | + | Am [[20. Juli]] [[1960]] war es dann aber nach elf Jahren des Wartens endlich soweit. [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]], der gleichzeitig auch Vorsitzender im Aufsichtsrat der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] war, nahm den Spatenstich vor.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=H1cuBnNUbJC1vaIlvyt2hjJFJRc135XT%2BWb5KZWgid8qe4lKarRdE9DJYktHgkZ6tRj3adLnQ0d%2F8SY6ecQOzbw9BuestYtzLwiy5yUw5LHDvgWoJmfroR0uAPce5NwA&id1=19600721_03&q=Gerlos%2520Alpenstra%25C3%259Fe#slide3 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 21. Juli 1960, Seite 3</ref> Und so begann die [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] 1960 mit dem zweijährigen Bau dieser zwölf Kilometer langen, zweispurigen Straße über 558 Höhenmeter mit acht Kehren und einer Höchststeigung von neun Prozent. 500 Arbeiter errichteten in 700 000 Schichten, in 26 Monaten, die Straße. Dabei musste eine umfassende Entwässerung des rutschgefährdeten Geländes ebenso gebaut werden wie eine aufwändige Wildbachverbauung. Die Scheitelstrecke, die durch ein Hochmoor führt, musste auf einer Länge von 1,5 Kilometern vier Meter tief ausgehoben werden, bis man auf festen Untergrund stieß. |
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| | + | Die feierliche Eröffnung der Gerlos Alpenstraße erfolgte am [[1. Dezember]] [[1962]]. Erst [[1964]] wurde sie auch auf [[Nordtirol|Tiroler]] Seite fertig gestellt, als das Land Tirol und die [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerke]] im Zuge der Erbauung des riesigen Speichersees die Straßenlücke zwischen der Pinzgauer Höhe und Ortschaft Gerlos schlossen. Klaus, der mittlerweile zum Finanzminister berufen worden war, und der neue Salzburger Landeshauptmann DDr. [[Hans Lechner]] führten zusammen mit Franz Wallack die 300 Fahrzeuge umfassenden Autokolone der Eröffnungsfahrt an. Aber erst [[1964]] war dann auch das letzte Straßenstück zwischen der Salzburger Landesgrenze und der Gemeinde Gerlos auf Tiroler Seite geschlossen. Durch den Bau des Kraftwerkspeichers Durlaßboden konnte nun die 38 Kilometer lange Straße zwischen Krimml und Zell am Ziller durchgehend befahren werden. |
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| | + | Die Straße kann ganzjährig befahren werden. |
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| | === Wallack löste Probleme genial === | | === Wallack löste Probleme genial === |
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| | Die gesamte Trasse war auf einer 40 bis 60 Zentimeter starken Frostschutzschicht gebaut worden, um die Straße absolut wintersicher zu machen. Wie schon bei der Großglockner Hochalpenstraße ließ Wallack auch bei der Gerlos Alpenstraße ein Fernsprechkabel entlang der Straße verlegen und Notrufstellen errichten. | | Die gesamte Trasse war auf einer 40 bis 60 Zentimeter starken Frostschutzschicht gebaut worden, um die Straße absolut wintersicher zu machen. Wie schon bei der Großglockner Hochalpenstraße ließ Wallack auch bei der Gerlos Alpenstraße ein Fernsprechkabel entlang der Straße verlegen und Notrufstellen errichten. |
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| − | Am 1. Dezember 1962 wurde dann die Gerlos Alpenstraße eröffnet. Klaus, der mittlerweile zum Finanzminister berufen worden war, und der neue Salzburger Landeshauptmann DDr. [[Hans Lechner]] führten zusammen mit Franz Wallack die 300 Fahrzeuge umfassenden Autokolone der Eröffnungsfahrt an. Aber erst 1964 war dann auch das letzte Straßenstück zwischen der Salzburger Landesgrenze und der Gemeinde Gerlos auf Tiroler Seite geschlossen. Durch den Bau des Kraftwerkspeichers Durlaßboden konnte nun die 38 Kilometer lange Straße zwischen Krimml und Zell am Ziller durchgehend befahren werden.
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| − | Die Straße kann ganzjährig befahren werden.
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| | === 1965: einmillionster Besucher === | | === 1965: einmillionster Besucher === |
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| | * Presseaussendung GROHAG im Juli 2012 | | * Presseaussendung GROHAG im Juli 2012 |
| | * Broschüre "50 Jahre Gerlos Alpenstraße" | | * Broschüre "50 Jahre Gerlos Alpenstraße" |
| | + | * {{Quelle SN|1. Dezember 1962}} |
| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |
| | <references/> | | <references/> |