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Für Mitarbeiter im [[Eisenwerk Sulzau-Werfen]] wurde eine im Westen der Kohlstraße eine Wohnsiedlung errichten. Sie befindet sich etwa 300 Meter vom Werkseingang entfernt. Westlich der Siedlung steht die [[Filialkirche zur hl. Barbara in Tenneck|Filialkirche St. Barbara]]. Die Siedlung ist seit den [[1950er]]-Jahren im Eigentum des gemeinnützigen Wohnbauträgers [[GSWB]]. Damals hatte das Eisenwerk finanzielle Sorgen und verkaufte die 99 Wohnungen, die nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] für Mitarbeiter errichtet worden sind.
 
Für Mitarbeiter im [[Eisenwerk Sulzau-Werfen]] wurde eine im Westen der Kohlstraße eine Wohnsiedlung errichten. Sie befindet sich etwa 300 Meter vom Werkseingang entfernt. Westlich der Siedlung steht die [[Filialkirche zur hl. Barbara in Tenneck|Filialkirche St. Barbara]]. Die Siedlung ist seit den [[1950er]]-Jahren im Eigentum des gemeinnützigen Wohnbauträgers [[GSWB]]. Damals hatte das Eisenwerk finanzielle Sorgen und verkaufte die 99 Wohnungen, die nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] für Mitarbeiter errichtet worden sind.
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Im Spätherbst [[2022]] berichteten die "[[Salzburger Nachrichten]], dass die Werkssiedlung modernen Wohnhäusern weichen soll. Aber es regte sich Widerstand, unter anderem vom Eisenwerk-Eigentümer persönlich. Die Eigentümerfamilie [[Weinberger]] und die Geschäftsführung haben eine negative Stellungnahme zum Bauvorhaben abgegeben und darüber hinaus das Bundesdenkmalamt eingeschaltet. Nun muss das Bundesdenkmalamt prüfen, ob die Siedlung unter Schutz gestellt wird. Ganz aus dem Nichts komme das Thema allerdings nicht, sagt [[Landeskonservator]]in [[Eva Hody]], die Siedlung sei bereits seit den [[1990er]]-Jahren im Kulturgüterverzeichnis Salzburgs als potenziell [[denkmalschutz]]würdig verzeichnet.
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Im Spätherbst [[2022]] berichteten die "[[Salzburger Nachrichten]]", dass die Werkssiedlung modernen Wohnhäusern weichen soll. Aber es regte sich Widerstand, unter anderem vom Eisenwerk-Eigentümer persönlich. Die Eigentümerfamilie [[Weinberger]] und die Geschäftsführung haben eine negative Stellungnahme zum Bauvorhaben abgegeben und darüber hinaus das Bundesdenkmalamt eingeschaltet. Nun muss das Bundesdenkmalamt prüfen, ob die Siedlung unter Schutz gestellt wird. Ganz aus dem Nichts komme das Thema allerdings nicht, sagt [[Landeskonservator]]in [[Eva Hody]], die Siedlung sei bereits seit den [[1990er]]-Jahren im Kulturgüterverzeichnis Salzburgs als potenziell [[denkmalschutz]]würdig verzeichnet.
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Eisenwerk-Geschäftsführer Georg Hemetsberger erklärt die Hintergründe: "Die ehemaligen Werkswohnungen sind ein wesentlicher Teil der 250-jährigen Historie des Eisenwerks und der Geschichte Werfens. Der Abriss und die Neuerrichtung einer völlig anders gestalteten Wohnanlage wären ein massiver Eingriff in das einheitliche, aus unserer Sicht schützenswerte historische Ortsbild von Tenneck. Zeugnisse der Vergangenheit des Ortes würden unwiederbringlich verloren gehen.
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Eisenwerk-Geschäftsführer Georg Hemetsberger erklärt die Hintergründe: "Die ehemaligen Werkswohnungen sind ein wesentlicher Teil der 250-jährigen Historie des Eisenwerks und der Geschichte Werfens. Der Abriss und die Neuerrichtung einer völlig anders gestalteten Wohnanlage wären ein massiver Eingriff in das einheitliche, aus unserer Sicht schützenswerte historische Ortsbild von Tenneck. Zeugnisse der Vergangenheit des Ortes würden unwiederbringlich verloren gehen."
    
Der Baubescheid für die erste Etappe ist bereits erteilt, die Gewerke sind ausgeschrieben, eigentlich sollte es zeitnah mit den Bauarbeiten losgehen.
 
Der Baubescheid für die erste Etappe ist bereits erteilt, die Gewerke sind ausgeschrieben, eigentlich sollte es zeitnah mit den Bauarbeiten losgehen.