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Vor 41 Tagen leiteten die Premiere des [[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]] sowie "''Lagrime di San Pietro''" in der [[Kollegienkirche]] die ''Ouverture'' spirituelle und damit den Festspielsommer ein – zwei Tage liegen noch vor uns. 199 Aufführungen an 16 Spielstätten umfasste das Programm der Salzburger Festspiele 2019. Nun ist es an der Zeit, ein Resümee zu ziehen, über diesen Sommer, der die Mythen der Antike ins Zentrum gestellt hat.
 
Vor 41 Tagen leiteten die Premiere des [[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]] sowie "''Lagrime di San Pietro''" in der [[Kollegienkirche]] die ''Ouverture'' spirituelle und damit den Festspielsommer ein – zwei Tage liegen noch vor uns. 199 Aufführungen an 16 Spielstätten umfasste das Programm der Salzburger Festspiele 2019. Nun ist es an der Zeit, ein Resümee zu ziehen, über diesen Sommer, der die Mythen der Antike ins Zentrum gestellt hat.
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"''Wir haben in diesem Sommer mit Hilfe der Kunst den Beweis erbracht, die Beschäftigung mit den Mythen ist kein Schwelgen in längst vergangen Zeiten. Im Gegenteil, die Mythen führen uns zur Auseinandersetzung mit der Welt von heute. Intendant Markus Hinterhäuser steht damit in bester Tradition zu Festspielgründer [[Hugo von Hofmannsthal]], der dazu aufrief die Mythen als magischer Spiegel für die großen Themen unserer Existenz zu nützen. Für Liebe und Tod, für Krieg und Flucht, für Schuld und Sühne. [[Peter Sellars]] stimmte auf doppelte Weise den Ton an, der uns in den vergangenen Wochen so viel Zuspruch gebracht hat, als [[Peter Sellars Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019|Festredner]] und als Regisseur unserer Eröffnungspremiere Idomeneo. Uns bleibt zu danken. Den Künstlerinnen und Künstlern, dass sie diesen Sommer so groß gemacht haben. Dem Publikum, das uns auch auf neuen Wegen mit neuen Interpretationen und neuen Werken so begeisterungsfähig begleitet hat'', sagt [[Präsident der Salzburger Festspiele|Festspielpräsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]].
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"''Wir haben in diesem Sommer mit Hilfe der Kunst den Beweis erbracht, die Beschäftigung mit den Mythen ist kein Schwelgen in längst vergangen Zeiten. Im Gegenteil, die Mythen führen uns zur Auseinandersetzung mit der Welt von heute. Intendant Markus Hinterhäuser steht damit in bester Tradition zu Festspielgründer [[Hugo von Hofmannsthal]], der dazu aufrief die Mythen als magischer Spiegel für die großen Themen unserer Existenz zu nützen. Für Liebe und Tod, für Krieg und Flucht, für Schuld und Sühne. [[Peter Sellars]] stimmte auf doppelte Weise den Ton an, der uns in den vergangenen Wochen so viel Zuspruch gebracht hat, als [[Peter Sellars Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019|Festredner]] und als Regisseur unserer Eröffnungspremiere Idomeneo. Uns bleibt zu danken. Den Künstlerinnen und Künstlern, dass sie diesen Sommer so groß gemacht haben. Dem Publikum, das uns auch auf neuen Wegen mit neuen Interpretationen und neuen Werken so begeisterungsfähig begleitet hat''", sagt [[Präsident der Salzburger Festspiele|Festspielpräsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]].
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"''Wir sind beglückt von dieser dritten Festspielsaison unseres Intendanten [[Markus Hinterhäuser]]. Ihm gelingt es wie keinem anderen, ein künstlerisch herausragendes Programm zu entwickeln, das auch kaufmännisch alle Erwartungen übertrifft. In dieser Saison wurden 270 584 Karten ausgegeben, was einer konstant gebliebenen Platzauslastung von 97% entspricht. Über 50 000 Opernbegeisterte besuchten darüber hinaus bei freiem Eintritt die Siemens>Festspiel>Nächte – unser Opern [[Siemens Fest Spiel Nächte|Public Screening]] am [[Kapitelplatz]]. Und alleine während der Festspielzeit verfolgten ca. 2,5 Mio. Menschen unsere Übertragungen in TV und Rundfunk. Mit 31,2 Mio. Euro konnten die Ticketeinnahmen der letzten Jahre noch einmal um drei Prozent übertroffen werden. Dies hilft uns bei den vor uns liegenden großen Herausforderungen: der nötigen Generalsanierung der Festspielhäuser und dem vor uns liegenden Jubiläumsjahr'', sagt der kaufmännische Direktor [[Lukas Crepaz]].
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"''Wir sind beglückt von dieser dritten Festspielsaison unseres Intendanten [[Markus Hinterhäuser]]. Ihm gelingt es wie keinem anderen, ein künstlerisch herausragendes Programm zu entwickeln, das auch kaufmännisch alle Erwartungen übertrifft. In dieser Saison wurden 270 584 Karten ausgegeben, was einer konstant gebliebenen Platzauslastung von 97% entspricht. Über 50 000 Opernbegeisterte besuchten darüber hinaus bei freiem Eintritt die Siemens>Festspiel>Nächte – unser Opern [[Siemens Fest Spiel Nächte|Public Screening]] am [[Kapitelplatz]]. Und alleine während der Festspielzeit verfolgten ca. 2,5 Mio. Menschen unsere Übertragungen in TV und Rundfunk. Mit 31,2 Mio. Euro konnten die Ticketeinnahmen der letzten Jahre noch einmal um drei Prozent übertroffen werden. Dies hilft uns bei den vor uns liegenden großen Herausforderungen: der nötigen Generalsanierung der Festspielhäuser und dem vor uns liegenden Jubiläumsjahr''", sagt der kaufmännische Direktor [[Lukas Crepaz]].
 
   
 
   
"''Zu meiner großen Freude hat unser offenes, interessiertes Publikum den eindrücklichen und konzeptionell unterschiedlichen Schauspielproduktionen mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen, den vielfältigen Lesungen, Recherchen und der Installation von Ruth Beckermann großartigen Zulauf beschert. Getragen von dieser Unterstützung wurde auch unser diesjähriger Jedermann, der mit [[Tobias Moretti]] im Zentrum und vielen neuen Besetzungen weiter vertieft wurde und auf ein begeistertes Echo stieß. Die Vitalität und Intensität der Auseinandersetzungen aller Künstlerinnen und Künstler in ihren jeweiligen Produktionen und Formaten hat sich im Publikum gespiegelt und einen dynamischen, diskursfreudigen Festspielsommer erzeugt.'', sagt die Schauspielleiterin [[Bettina Hering]].
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"''Zu meiner großen Freude hat unser offenes, interessiertes Publikum den eindrücklichen und konzeptionell unterschiedlichen Schauspielproduktionen mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen, den vielfältigen Lesungen, Recherchen und der Installation von Ruth Beckermann großartigen Zulauf beschert. Getragen von dieser Unterstützung wurde auch unser diesjähriger Jedermann, der mit [[Tobias Moretti]] im Zentrum und vielen neuen Besetzungen weiter vertieft wurde und auf ein begeistertes Echo stieß. Die Vitalität und Intensität der Auseinandersetzungen aller Künstlerinnen und Künstler in ihren jeweiligen Produktionen und Formaten hat sich im Publikum gespiegelt und einen dynamischen, diskursfreudigen Festspielsommer erzeugt.''", sagt die Schauspielleiterin [[Bettina Hering]].
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"''Zum Auftakt der diesjährigen Salzburger Festspiele rückte die Ouverture spirituelle musikalische Tränen in den Mittelpunkt. Mit dem grandiosen Chorwerk 'Lagrime di San Pietro' von 'Orlando di Lasso' in der Inszenierung von Peter Sellars und in der ausdrucksstarken Umsetzung durch den 'Los Angeles Master Chorale' und in den vielen weiteren Konzerten luden wir das Publikum ein, mit uns den Klängen der Klage, der Trauer und des Trostes in Werken von der Renaissance bis in unsere Zeit nachzuspüren. Unerwartete Gegenüberstellungen von Alter und Neuer Musik, von bekannten und entdeckungswürdigen Werken in neuen Interpretationen und ungewöhnlichen Begegnungen prägten das gesamte Konzertprogramm und ermöglichten einmal mehr ein anderes, ein neues Hören. Unser Dank gilt den wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern, die uns mit ihren unkonventionellen Sichtweisen auf diese Werke gefordert und begeistert haben – und unserem Publikum, das uns wieder so neugierig und aufmerksam auf dieser musikalischen Entdeckungsreise gefolgt ist und sich Zeit genommen hat, die Klänge eines George Enescu und Pascal Dusapin zu erkunden'', sagt [[Florian Wiegand]], Leiter Konzert und Medien.
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"''Zum Auftakt der diesjährigen Salzburger Festspiele rückte die Ouverture spirituelle musikalische Tränen in den Mittelpunkt. Mit dem grandiosen Chorwerk 'Lagrime di San Pietro' von 'Orlando di Lasso' in der Inszenierung von Peter Sellars und in der ausdrucksstarken Umsetzung durch den 'Los Angeles Master Chorale' und in den vielen weiteren Konzerten luden wir das Publikum ein, mit uns den Klängen der Klage, der Trauer und des Trostes in Werken von der Renaissance bis in unsere Zeit nachzuspüren. Unerwartete Gegenüberstellungen von Alter und Neuer Musik, von bekannten und entdeckungswürdigen Werken in neuen Interpretationen und ungewöhnlichen Begegnungen prägten das gesamte Konzertprogramm und ermöglichten einmal mehr ein anderes, ein neues Hören. Unser Dank gilt den wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern, die uns mit ihren unkonventionellen Sichtweisen auf diese Werke gefordert und begeistert haben – und unserem Publikum, das uns wieder so neugierig und aufmerksam auf dieser musikalischen Entdeckungsreise gefolgt ist und sich Zeit genommen hat, die Klänge eines George Enescu und Pascal Dusapin zu erkunden''", sagt [[Florian Wiegand]], Leiter Konzert und Medien.
 
   
 
   
 
== Die Salzburger Festspiele 2019 ==
 
== Die Salzburger Festspiele 2019 ==
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=== Siemens Fest>Spiel>Nächte ===
 
=== Siemens Fest>Spiel>Nächte ===
Die Siemens Fest>Spiel>Nächte wurden 2002 von Siemens Österreich gemeinsam mit den Salzburger Festspielen und dem ORF Salzburg gegründet und fanden in diesem Sommer zum 18. Mal statt. Etwa 1 Mio. Menschen konnten bisher die Festspielaufführungen auf der tageslichttauglichen LED-Wall am Kapitelplatz gratis erleben – alleine in diesem Jahr haben weit mehr als 50.000 Gäste zugesehen. Die Salzburger Festspiele können damit ohne Übertreibung behaupten, dass Salzburg das weltweit größte "Public Screening“ bietet. Publikumslieblinge waren in diesem Jahr mit mehr als 2.500 Besuchern ''Orphée aux enfers'' und die ''Jedermann''-Wahlnacht mit dem Jedermann 2004 und 1983. Ebenso beliebt war das Orchesterkonzert 2015 der [[Wiener Philharmoniker]] unter [[Riccardo Muti]] mit Anne-Sophie Mutter als Solistin.
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Die Siemens Fest>Spiel>Nächte wurden 2002 von Siemens Österreich gemeinsam mit den Salzburger Festspielen und dem ORF Salzburg gegründet und fanden in diesem Sommer zum 18. Mal statt. Etwa 1 Mio. Menschen konnten bisher die Festspielaufführungen auf der tageslichttauglichen LED-Wall am Kapitelplatz gratis erleben – alleine in diesem Jahr haben weit mehr als 50.000 Gäste zugesehen. Die Salzburger Festspiele können damit ohne Übertreibung behaupten, dass Salzburg das weltweit größte "Public Screening" bietet. Publikumslieblinge waren in diesem Jahr mit mehr als 2.500 Besuchern ''Orphée aux enfers'' und die ''Jedermann''-Wahlnacht mit dem Jedermann 2004 und 1983. Ebenso beliebt war das Orchesterkonzert 2015 der [[Wiener Philharmoniker]] unter [[Riccardo Muti]] mit Anne-Sophie Mutter als Solistin.
    
=== Weiter Ereignisse Sommer 2019 ===
 
=== Weiter Ereignisse Sommer 2019 ===
 
Der [[Verein der Freunde der Salzburger Festspiele]] bietet jeden Sommer zahlreiche Begleitveranstaltungen an, um die Inhalte des Festspielprogrammes aufzugreifen und zu vertiefen. Heuer konnten die Mitglieder und Förderer dadurch insgesamt 89 Veranstaltungen bei freiem Eintritt besuchen, darunter auch das Festspiel-Symposium, bei dem das Motto der Festspiele wissenschaftlich vertieft und diskutiert wurde. An drei Vormittagen wurde beleuchtet, wie aktuell antike Mythen heute noch sind. Zudem organisierte die Next Generation (junge Förderer bis 45 Jahre) an vier Wochenenden gemeinsame Besuche von Festspielaufführungen sowie ein Begleitprogramm mit Einführungsvorträgen, Künstlerbegegnungen und Feiern, das altersunabhängig von allen Förderern besucht werden konnte.
 
Der [[Verein der Freunde der Salzburger Festspiele]] bietet jeden Sommer zahlreiche Begleitveranstaltungen an, um die Inhalte des Festspielprogrammes aufzugreifen und zu vertiefen. Heuer konnten die Mitglieder und Förderer dadurch insgesamt 89 Veranstaltungen bei freiem Eintritt besuchen, darunter auch das Festspiel-Symposium, bei dem das Motto der Festspiele wissenschaftlich vertieft und diskutiert wurde. An drei Vormittagen wurde beleuchtet, wie aktuell antike Mythen heute noch sind. Zudem organisierte die Next Generation (junge Förderer bis 45 Jahre) an vier Wochenenden gemeinsame Besuche von Festspielaufführungen sowie ein Begleitprogramm mit Einführungsvorträgen, Künstlerbegegnungen und Feiern, das altersunabhängig von allen Förderern besucht werden konnte.
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Auch die Disputationes im Rahmen der "Ouverture spirituelle“ haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 2012 zu einem fixen Bestandteil der Salzburger Festspielsaison entwickelt. Seit sieben Jahren bieten die Disputationes Anlass zur wissenschaftlichen Reflexion und Diskussion. Nach der Auflösung des Herbert-Batliner-Europainstitutes wurde 2018 ein neuer Trägerverein, die "Disputationes Salzburg“ gegründet, der die beliebte Veranstaltungsreihe im achten Jahr fortgesetzt hat. Der spirituelle Festspiel-Prolog stand in diesem Sommer unter dem Thema "Lacrimae“ – so gaben die Disputationes die Möglichkeit, sich über interkulturelle, interreligiöse und philosophische Themen zu informieren und zu diskutieren.
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Auch die Disputationes im Rahmen der "Ouverture spirituelle" haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 2012 zu einem fixen Bestandteil der Salzburger Festspielsaison entwickelt. Seit sieben Jahren bieten die Disputationes Anlass zur wissenschaftlichen Reflexion und Diskussion. Nach der Auflösung des Herbert-Batliner-Europainstitutes wurde 2018 ein neuer Trägerverein, die "Disputationes Salzburg" gegründet, der die beliebte Veranstaltungsreihe im achten Jahr fortgesetzt hat. Der spirituelle Festspiel-Prolog stand in diesem Sommer unter dem Thema "Lacrimae" – so gaben die Disputationes die Möglichkeit, sich über interkulturelle, interreligiöse und philosophische Themen zu informieren und zu diskutieren.
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Das Symposium auf [[Schloss Leopoldskron]] hinterfragte am [[21. August]], welche Frauen – Schauspielerinnen, Sängerinnen, Regisseurinnen, Intellektuelle – bei der Gründung der Salzburger Festspiele beziehungsweise in den ersten Jahren des Bestehens eine wichtige Rolle spielten. Denn in der Fokussierung auf die sogenannten "Gründerväter“ werden sie oft aus dem Blickwinkel gedrängt.
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Das Symposium auf [[Schloss Leopoldskron]] hinterfragte am [[21. August]], welche Frauen – Schauspielerinnen, Sängerinnen, Regisseurinnen, Intellektuelle – bei der Gründung der Salzburger Festspiele beziehungsweise in den ersten Jahren des Bestehens eine wichtige Rolle spielten. Denn in der Fokussierung auf die sogenannten "Gründerväter" werden sie oft aus dem Blickwinkel gedrängt.
    
Musik, Schauspiel, Lesungen, Ausstellungen und Tanz an jeder Ecke – zwei Tage lang wurden Salzburger und Festspielbesucher wieder beim Fest zur Festspieleröffnung auf den Festspielsommer eingestimmt. Am 19. und 20. Juli fand das Fest mit 72 Programmpunkten, und mehr als 10.700 Zählkarten an 31 Spielorten statt.
 
Musik, Schauspiel, Lesungen, Ausstellungen und Tanz an jeder Ecke – zwei Tage lang wurden Salzburger und Festspielbesucher wieder beim Fest zur Festspieleröffnung auf den Festspielsommer eingestimmt. Am 19. und 20. Juli fand das Fest mit 72 Programmpunkten, und mehr als 10.700 Zählkarten an 31 Spielorten statt.
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Nestlé, seit 1991 treuer Sponsor der Salzburger Festspiele, unterstützte 2019 die Opernproduktion Simon Boccanegra von Giuseppe Verdi, inszeniert von Andreas Kriegenburg und dirigiert von Valery Gergiev. Roche unterstützt seit 2007 die Konzerte zeitgenössischer Musik bei den Salzburger Festspielen. 2019 waren es die Reihen Zeit mit Dusapin und Zeit mit Enescu. Das Projekt Roche Continents ermöglichte zusätzlich jährlich 100 Studierenden, ein mehrtägiges Programm von Workshops, Vorträgen und Konzerten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft zu besuchen. Bisher lud Roche Continents über 1 300 Studenten nach Salzburg ein.
 
Nestlé, seit 1991 treuer Sponsor der Salzburger Festspiele, unterstützte 2019 die Opernproduktion Simon Boccanegra von Giuseppe Verdi, inszeniert von Andreas Kriegenburg und dirigiert von Valery Gergiev. Roche unterstützt seit 2007 die Konzerte zeitgenössischer Musik bei den Salzburger Festspielen. 2019 waren es die Reihen Zeit mit Dusapin und Zeit mit Enescu. Das Projekt Roche Continents ermöglichte zusätzlich jährlich 100 Studierenden, ein mehrtägiges Programm von Workshops, Vorträgen und Konzerten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft zu besuchen. Bisher lud Roche Continents über 1 300 Studenten nach Salzburg ein.
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''Solway Investment Group'' konnte 2017 als Unterstützer der Opernproduktion ''La clemenza di Tito'' gewonnen werden. Seit 2018 trägt das Unternehmen den Titel "Sponsor der Opern Camps“ und unterstützt gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern und der Stiftung der [[American Austrian Foundation]] die Operncamps für Kinder und Jugendliche. Im Rahmen des Operncamp-Sponsorings vergibt Solway Stipendien an junge Talente aus strukturschwachen Ländern.
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''Solway Investment Group'' konnte 2017 als Unterstützer der Opernproduktion ''La clemenza di Tito'' gewonnen werden. Seit 2018 trägt das Unternehmen den Titel "Sponsor der Opern Camps" und unterstützt gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern und der Stiftung der [[American Austrian Foundation]] die Operncamps für Kinder und Jugendliche. Im Rahmen des Operncamp-Sponsorings vergibt Solway Stipendien an junge Talente aus strukturschwachen Ländern.
    
Swarovski ist Partner zahlreicher internationaler Kulturorganisationen. Die Salzburger Festspiele unterstützt das Unternehmen seit 2013, auch durch den Einsatz seiner facettenreichen Kristalle für zahlreiche Kostüme und Bühnenbilder. Diese Förderung kam 2016 Manon Lescaut, 2017 Aida, 2018 der [[Die Zauberflöte|Zauberflöte]] und bereits drei Mal dem Jedermann zugute. 2019 war Swarovski Partner für die Produktion Adriana Lecouvreur. Vor allem aber bedanken sich die Festspiele für die hinreißenden Kostüme in Orphée aux enfers, die zum riesigen Erfolg dieser Produktion entschieden beigetragen haben.
 
Swarovski ist Partner zahlreicher internationaler Kulturorganisationen. Die Salzburger Festspiele unterstützt das Unternehmen seit 2013, auch durch den Einsatz seiner facettenreichen Kristalle für zahlreiche Kostüme und Bühnenbilder. Diese Förderung kam 2016 Manon Lescaut, 2017 Aida, 2018 der [[Die Zauberflöte|Zauberflöte]] und bereits drei Mal dem Jedermann zugute. 2019 war Swarovski Partner für die Produktion Adriana Lecouvreur. Vor allem aber bedanken sich die Festspiele für die hinreißenden Kostüme in Orphée aux enfers, die zum riesigen Erfolg dieser Produktion entschieden beigetragen haben.
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Gemeinsam mit Unitel, dem exklusiven audiovisuellen Medienpartner der Salzburger Festspiele, wurden in Koproduktion mit dem ORF, ZDF, 3sat, arte, Servus TV und dem japanischen TV Sender NHK in diesem Jahr insgesamt 5 Produktionen (drei Opern und zwei Konzerte) aufgezeichnet. Alleine in Österreich, Deutschland und Frankreich haben bisher knapp eine Million Zuschauer die Übertragungen von Orphée aux enfers, Idomeneo und des Konzerts des West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim verfolgt. Zum Abschluss der Festspiele folgt am 31. August 2019 noch die Ausstrahlung von Simon Boccanegra im Hauptabendprogramm auf 3sat sowie die erste Live-Übertragung in 4K von den Salzburger Festspielen nach Japan, nämlich das Konzert von [[Bernard Haitink]] mit den [[Wiener Philharmoniker]]n und [[Emanuel Ax]].
 
Gemeinsam mit Unitel, dem exklusiven audiovisuellen Medienpartner der Salzburger Festspiele, wurden in Koproduktion mit dem ORF, ZDF, 3sat, arte, Servus TV und dem japanischen TV Sender NHK in diesem Jahr insgesamt 5 Produktionen (drei Opern und zwei Konzerte) aufgezeichnet. Alleine in Österreich, Deutschland und Frankreich haben bisher knapp eine Million Zuschauer die Übertragungen von Orphée aux enfers, Idomeneo und des Konzerts des West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim verfolgt. Zum Abschluss der Festspiele folgt am 31. August 2019 noch die Ausstrahlung von Simon Boccanegra im Hauptabendprogramm auf 3sat sowie die erste Live-Übertragung in 4K von den Salzburger Festspielen nach Japan, nämlich das Konzert von [[Bernard Haitink]] mit den [[Wiener Philharmoniker]]n und [[Emanuel Ax]].
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"Medici-TV“, "takt1“ und "myfidelio“ haben jeweils mehrere Produktionen live gestreamt. Darüber hinaus sind die aufgezeichneten Salzburger Produktionen über die nächsten Wochen in den entsprechenden Katalogen zu sehen.
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"Medici-TV", "takt1" und "myfidelio" haben jeweils mehrere Produktionen live gestreamt. Darüber hinaus sind die aufgezeichneten Salzburger Produktionen über die nächsten Wochen in den entsprechenden Katalogen zu sehen.
    
ORF Radio übertrug 23 Produktionen, davon 4 Opern und 19 Konzerte. Durch die Partner der European Broadcasting Union (EBU) wurde ein Großteil dieser Aufnahmen im Rahmen von Euroradio Summer Festival weltweit in ca. 30 Länder übertragen. Dadurch erlangt jedes Konzert / jede Oper eine Reichweite von ca.1,7 Millionen Musikfans. Damit sind die Salzburger Festspiele das am breitesten abgebildete Klassik Festival  im Fernsehen und Radio.
 
ORF Radio übertrug 23 Produktionen, davon 4 Opern und 19 Konzerte. Durch die Partner der European Broadcasting Union (EBU) wurde ein Großteil dieser Aufnahmen im Rahmen von Euroradio Summer Festival weltweit in ca. 30 Länder übertragen. Dadurch erlangt jedes Konzert / jede Oper eine Reichweite von ca.1,7 Millionen Musikfans. Damit sind die Salzburger Festspiele das am breitesten abgebildete Klassik Festival  im Fernsehen und Radio.

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