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Der spätere Landesarchäologe Martin Hell war von der Begeisterung der jungen Burschen so angetan, dass er sich entschloss, ihnen einige Privatvorlesungen zur Salzburger Urgeschichte zu halten. Dabei wies er sie darauf hin, dass in Höhlenbereichen gelegentlich prähistorische Fundstücke wie Scherben zu finden sind. Zur Illustration zeigte er ihnen Stücke aus seiner umfassenden Sammlung und weckte damit das Interesse Helmut Adlers für die Urgeschichte.  
 
Der spätere Landesarchäologe Martin Hell war von der Begeisterung der jungen Burschen so angetan, dass er sich entschloss, ihnen einige Privatvorlesungen zur Salzburger Urgeschichte zu halten. Dabei wies er sie darauf hin, dass in Höhlenbereichen gelegentlich prähistorische Fundstücke wie Scherben zu finden sind. Zur Illustration zeigte er ihnen Stücke aus seiner umfassenden Sammlung und weckte damit das Interesse Helmut Adlers für die Urgeschichte.  
 
   
 
   
Helmut Adler studierte letztlich aber weder Geschichte noch Archäologie sondern Tiermedizin, musste in der Deutschen Wehrmacht dienen und geriet nachfolgend in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Heimkehr von der Kriegsgefangenschaft ließ er sich in [[Lofer]] als Tierarzt nieder.  
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Helmut Adler studierte letztlich aber weder Geschichte noch Archäologie sondern Tiermedizin, musste in der Deutschen Wehrmacht dienen und geriet nachfolgend in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung und Heimkehr ließ er sich in [[Lofer]] als Tierarzt nieder.
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==Berufsbedingte Entdeckungen==
 
==Berufsbedingte Entdeckungen==
 
Am Beginn seiner beruflichen Tätigkeit musste er viele Praxisgänge zu Fuß zurücklegen, da die damals schlecht ausgebauten Nebenwege für sein altersschwaches Vorkriegsmoped nicht zu bewältigen waren. Er war daher gezwungen, über Berg und Tal von Bergbauer zu Bergbauer und von einer [[Alm]] zur nächsten zu wandern. Dadurch lernte er verfallene Steige und  Almgebiete, in denen damals noch [[Almwirtschaft]] betrieben wurde, die heute aber teilweise verödet sind, im Bereich des [[Unteres Saalachtal|Unteren Saalachtal]] kennen.  
 
Am Beginn seiner beruflichen Tätigkeit musste er viele Praxisgänge zu Fuß zurücklegen, da die damals schlecht ausgebauten Nebenwege für sein altersschwaches Vorkriegsmoped nicht zu bewältigen waren. Er war daher gezwungen, über Berg und Tal von Bergbauer zu Bergbauer und von einer [[Alm]] zur nächsten zu wandern. Dadurch lernte er verfallene Steige und  Almgebiete, in denen damals noch [[Almwirtschaft]] betrieben wurde, die heute aber teilweise verödet sind, im Bereich des [[Unteres Saalachtal|Unteren Saalachtal]] kennen.  
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