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[[Datei:Heuriger Gelbspötter, 12.Juli2017.JPG|thumb|Heuriger Gelbspötter, NSG Zeller See, 12. Juli 2017]]
 
[[Datei:Heuriger Gelbspötter, 12.Juli2017.JPG|thumb|Heuriger Gelbspötter, NSG Zeller See, 12. Juli 2017]]
 
[[Datei:Kleines Sumpfhuhn, weiblich.JPG|thumb|Weibliches Kleines Sumpfhuhn]]
 
[[Datei:Kleines Sumpfhuhn, weiblich.JPG|thumb|Weibliches Kleines Sumpfhuhn]]
Das '''Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See''' (Schutzgebietsverbund südlicher Zeller See – Naturerlebnisweg "WiesenKönigReich – Feuchtgebiet Zeller See“) besteht seit dem [[1. Jänner]] [[1973]], umfasst eine Fläche von 203,11 ha mit bemerkenswerter Fauna und Flora und bietet mit seiner See- und Hochgebirgslandschaft hohen Erholungswert. 2014 wurden Teile des Naturschutzgebiets Zeller See als [[Natura 2000]] Schutzgebiet nachnominiert und mit Wirkung vom [[16. Februar]] [[2016]] ein Teilgebiet zu einem [[Europaschutzgebiet]] erklärt.
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Das '''Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See''' (Schutzgebietsverbund südlicher Zeller See – Naturerlebnisweg "WiesenKönigReich – Feuchtgebiet Zeller See") besteht seit dem [[1. Jänner]] [[1973]], umfasst eine Fläche von 203,11 ha mit bemerkenswerter Fauna und Flora und bietet mit seiner See- und Hochgebirgslandschaft hohen Erholungswert. 2014 wurden Teile des Naturschutzgebiets Zeller See als [[Natura 2000]] Schutzgebiet nachnominiert und mit Wirkung vom [[16. Februar]] [[2016]] ein Teilgebiet zu einem [[Europaschutzgebiet]] erklärt.
    
==Einführung==
 
==Einführung==
[[Naturschutzgebiete]] sind Flächen außerhalb geschlossener Ortschaften, die entweder naturbelassen und damit weitgehend ursprünglich sind, oder Gebiete, in denen gefährdete Tier- oder Pflanzenarten heimisch sind. Unterschutzstellungen erfolgen durch Verordnung der Landesregierung. Die jeweilige Verordnung enthält jene Maßnahmen, "die von der Behörde bewilligt werden können, wenn sie dem Schutzzweck, der in der Verordnung anzuführen ist, nicht widersprechen“.
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[[Naturschutzgebiete]] sind Flächen außerhalb geschlossener Ortschaften, die entweder naturbelassen und damit weitgehend ursprünglich sind, oder Gebiete, in denen gefährdete Tier- oder Pflanzenarten heimisch sind. Unterschutzstellungen erfolgen durch Verordnung der Landesregierung. Die jeweilige Verordnung enthält jene Maßnahmen, "die von der Behörde bewilligt werden können, wenn sie dem Schutzzweck, der in der Verordnung anzuführen ist, nicht widersprechen".
    
==Naturschutzgebiet Zeller See==
 
==Naturschutzgebiet Zeller See==
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=====Biotoptypen und Landschaftsbild=====
 
=====Biotoptypen und Landschaftsbild=====
Vereinzelt vorhandene Gehölze mit [[Faulbaum]], [[Weide]], [[Birke]] und [[Schwarz-Erle]] prägen zusammen mit Schilfröhricht und [[Streuwiese]]n das Erscheinungsbild des Gebietes, dessen Erholungswert durch Spazierwege - umrahmt von der umliegenden See- und Hochgebirgslandschaft - sowohl für Einheimische als auch für Gäste hoch ist. Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Biotoptypen sind "Faulbaum-Schwarzerlengebüsch, Schilfröhricht, Streuwiesen (Groß- und Kleinseggenrieder in unterschiedlichen Ausbildungen), Waldsimsen-Schlangenknöterich-Wiese, Fettwiese.
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Vereinzelt vorhandene Gehölze mit [[Faulbaum]], [[Weide]], [[Birke]] und [[Schwarz-Erle]] prägen zusammen mit Schilfröhricht und [[Streuwiese]]n das Erscheinungsbild des Gebietes, dessen Erholungswert durch Spazierwege - umrahmt von der umliegenden See- und Hochgebirgslandschaft - sowohl für Einheimische als auch für Gäste hoch ist. Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Biotoptypen sind "Faulbaum-Schwarzerlengebüsch, Schilfröhricht, Streuwiesen (Groß- und Kleinseggenrieder in unterschiedlichen Ausbildungen), Waldsimsen-Schlangenknöterich-Wiese, Fettwiese."
    
=====Fauna=====
 
=====Fauna=====
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=====Flora=====
 
=====Flora=====
Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Pflanzen sind "diverse Moose, Kalmus (Acorus calamus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Großer Schwaden (Glyceria maxima), Wasser-Schierling (Cicuta virosa), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Zungen-Hahnenfuß (Ranunculus lingua), Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris), [[Binsen|Faden-Binse]] (Juncus filiformis), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Kleinfrüchtige Moorbeere (Vaccinium oxycoccus), weiters diverse [[Seggen]] und Gräser.
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Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Pflanzen sind "diverse Moose, Kalmus (Acorus calamus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Großer Schwaden (Glyceria maxima), Wasser-Schierling (Cicuta virosa), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Zungen-Hahnenfuß (Ranunculus lingua), Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris), [[Binsen|Faden-Binse]] (Juncus filiformis), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Kleinfrüchtige Moorbeere (Vaccinium oxycoccus), weiters diverse [[Seggen]] und Gräser."
    
=====Schutzzweck=====
 
=====Schutzzweck=====
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#der weitgehenden Ursprünglichkeit des im § 1 bezeichneten Gebietes in den Kernbereichen einschließlich seines besonderen ästhetischen Wertes im vorhandenen Landschaftsraum;
 
#der weitgehenden Ursprünglichkeit des im § 1 bezeichneten Gebietes in den Kernbereichen einschließlich seines besonderen ästhetischen Wertes im vorhandenen Landschaftsraum;
 
#geschützter und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (z. B. Eiderente, Schwarzkehlchen, Mittelmeerschafstelze, Kiebitz, [[Austernfischer]]);   
 
#geschützter und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (z. B. Eiderente, Schwarzkehlchen, Mittelmeerschafstelze, Kiebitz, [[Austernfischer]]);   
#der ökologischen Funktion des im § 1 bezeichneten Gebietes, besonders des Niedermoores und der in den Alpen einmaligen Flachwasserlagungen mit großen Schlammbänken, einschließlich der Übergangszonen und Randbereiche, als Lebensraum für die typischen Lebensgemeinschaften, insbesondere als Brutplatz für geschützte und gefährdete Vogelarten und als Rastgebiet für Zugvögel.
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#der ökologischen Funktion des im § 1 bezeichneten Gebietes, besonders des Niedermoores und der in den Alpen einmaligen Flachwasserlagungen mit großen Schlammbänken, einschließlich der Übergangszonen und Randbereiche, als Lebensraum für die typischen Lebensgemeinschaften, insbesondere als Brutplatz für geschützte und gefährdete Vogelarten und als Rastgebiet für Zugvögel."
    
=====Bedeutung des Schutzgebietes=====  
 
=====Bedeutung des Schutzgebietes=====  

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