| − | [[Naturschutzgebiete]] sind Flächen außerhalb geschlossener Ortschaften, die entweder naturbelassen und damit weitgehend ursprünglich sind, oder Gebiete, in denen gefährdete Tier- oder Pflanzenarten heimisch sind. Unterschutzstellungen erfolgen durch Verordnung der Landesregierung. Die jeweilige Verordnung enthält jene Maßnahmen, „die von der Behörde bewilligt werden können, wenn sie dem Schutzzweck, der in der Verordnung anzuführen ist, nicht widersprechen“. | + | [[Naturschutzgebiete]] sind Flächen außerhalb geschlossener Ortschaften, die entweder naturbelassen und damit weitgehend ursprünglich sind, oder Gebiete, in denen gefährdete Tier- oder Pflanzenarten heimisch sind. Unterschutzstellungen erfolgen durch Verordnung der Landesregierung. Die jeweilige Verordnung enthält jene Maßnahmen, "die von der Behörde bewilligt werden können, wenn sie dem Schutzzweck, der in der Verordnung anzuführen ist, nicht widersprechen“. |
| − | Vereinzelt vorhandene Gehölze mit [[Faulbaum]], [[Weide]], [[Birke]] und [[Schwarz-Erle]] prägen zusammen mit Schilfröhricht und [[Streuwiese]]n das Erscheinungsbild des Gebietes, dessen Erholungswert durch Spazierwege - umrahmt von der umliegenden See- und Hochgebirgslandschaft - sowohl für Einheimische als auch für Gäste hoch ist. Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Biotoptypen sind „Faulbaum-Schwarzerlengebüsch, Schilfröhricht, Streuwiesen (Groß- und Kleinseggenrieder in unterschiedlichen Ausbildungen), Waldsimsen-Schlangenknöterich-Wiese, Fettwiese.“ | + | Vereinzelt vorhandene Gehölze mit [[Faulbaum]], [[Weide]], [[Birke]] und [[Schwarz-Erle]] prägen zusammen mit Schilfröhricht und [[Streuwiese]]n das Erscheinungsbild des Gebietes, dessen Erholungswert durch Spazierwege - umrahmt von der umliegenden See- und Hochgebirgslandschaft - sowohl für Einheimische als auch für Gäste hoch ist. Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Biotoptypen sind "Faulbaum-Schwarzerlengebüsch, Schilfröhricht, Streuwiesen (Groß- und Kleinseggenrieder in unterschiedlichen Ausbildungen), Waldsimsen-Schlangenknöterich-Wiese, Fettwiese.“ |
| − | Das Naturschutzgebiet Zeller See hat überdies ''„ornithologische Bedeutung für [[Brutvogel|Brutvögel]] u. [[Durchzügler]], unter anderem [[Haubentaucher]], [[Prachttaucher]], [[Rothalstaucher]], [[Sterntaucher]], [[Schwarzhalstaucher]] u. [[Zwergtaucher]], [[Kormoran]], [[Graureiher]], Löffler, Zwergrohrdommel, [[Stockente]], [[Krickente]], [[Knäkente]], [[Pfeifente]] und [[Spießente]], [[Löffelente]], [[Reiherente]], [[Tafelente]] u. [[Eiderente]], [[Schwan|Höckerschwan]] u. Singschwan, [[Rohrweihe]] u. Wiesenweihe, [[Fischadler]], [[Wasserralle]], [[Wachtelkönig]], [[Flussregenpfeifer]], [[Bekassine]], [[Kiebitz]], [[Grünschenkel]], [[Rotschenkel]], Wald-, Bruch-, Teich- u. Dunkler Wasserläufer, [[Flussuferläufer]], Zwerg-, Alpen- u. Sichelstrandläufer, Triel, [[Waldohreule]] u. Sumpfohreule, [[Eisvogel]], [[Wiedehopf]]"'', sowie das in der [[Stadt Salzburg]] stark gefährdete [[Schwarzkehlchen]] etc. Es kommen aber auch [[Rehwild]], [[Fuchs]], [[Fischotter]], [[Bisamratte]], [[Ringelnatter]], [[Grasfrosch]] und [[Erdkröte]] vor. | + | Das Naturschutzgebiet Zeller See hat überdies ''"ornithologische Bedeutung für [[Brutvogel|Brutvögel]] u. [[Durchzügler]], unter anderem [[Haubentaucher]], [[Prachttaucher]], [[Rothalstaucher]], [[Sterntaucher]], [[Schwarzhalstaucher]] u. [[Zwergtaucher]], [[Kormoran]], [[Graureiher]], Löffler, Zwergrohrdommel, [[Stockente]], [[Krickente]], [[Knäkente]], [[Pfeifente]] und [[Spießente]], [[Löffelente]], [[Reiherente]], [[Tafelente]] u. [[Eiderente]], [[Schwan|Höckerschwan]] u. Singschwan, [[Rohrweihe]] u. Wiesenweihe, [[Fischadler]], [[Wasserralle]], [[Wachtelkönig]], [[Flussregenpfeifer]], [[Bekassine]], [[Kiebitz]], [[Grünschenkel]], [[Rotschenkel]], Wald-, Bruch-, Teich- u. Dunkler Wasserläufer, [[Flussuferläufer]], Zwerg-, Alpen- u. Sichelstrandläufer, Triel, [[Waldohreule]] u. Sumpfohreule, [[Eisvogel]], [[Wiedehopf]]"'', sowie das in der [[Stadt Salzburg]] stark gefährdete [[Schwarzkehlchen]] etc. Es kommen aber auch [[Rehwild]], [[Fuchs]], [[Fischotter]], [[Bisamratte]], [[Ringelnatter]], [[Grasfrosch]] und [[Erdkröte]] vor. |
| − | Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Pflanzen sind „diverse Moose, Kalmus (Acorus calamus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Großer Schwaden (Glyceria maxima), Wasser-Schierling (Cicuta virosa), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Zungen-Hahnenfuß (Ranunculus lingua), Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris), [[Binsen|Faden-Binse]] (Juncus filiformis), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Kleinfrüchtige Moorbeere (Vaccinium oxycoccus), weiters diverse [[Seggen]] und Gräser.“ | + | Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Pflanzen sind "diverse Moose, Kalmus (Acorus calamus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Großer Schwaden (Glyceria maxima), Wasser-Schierling (Cicuta virosa), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Zungen-Hahnenfuß (Ranunculus lingua), Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris), [[Binsen|Faden-Binse]] (Juncus filiformis), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Kleinfrüchtige Moorbeere (Vaccinium oxycoccus), weiters diverse [[Seggen]] und Gräser.“ |