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Als '''Ständestaat''' bezeichnet man eine Epoche der österreichischen Geschichte, die von [[1934]] bis [[1938]] dauerte.

Der Name "Ständestaat" beruht auf der von der Bundesverfassung ("Maiverfassung") von 1934 vorgesehenen ständischen Gliederung, welche die Demokratie mit ihren Parteiengegensätzen ersetzen sollte. Diese Staatskonstruktion wurde allerdings tatsächlich nur in Ansätzen verwirklicht, in Wahrheit handelte es sich um eine Diktatur der 1933 als Einheitspartei des Dollfuß-Regimes gegründeten [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]].

Die Entwicklung zur Diktatur war schon im Jahr [[1933]] eingeleitet worden, als die von der [[Christlichsoziale Partei|Christlichsozialen Partei]] geführte Bundesregierung nach der sogenannten "Selbstausschaltung des Parlaments" einen autoritären Kurs einschlug sowie die [[NSDAP]] und nach der Niederschlagung des sozialdemokratischen [[Februaraufstand]]es auch die [[SPÖ|Sozialdemokratische Partei]] verbot.

Im Land Salzburg fiel diese Diktatur eher gemäßigt aus. Landeshauptmann [[Franz Rehrl]] galt als konsensbereiter Politiker, der sich nach den Februar-Unruhen des Jahres 1934 für die verfolgten Sozialdemokraten einsetzte. Als [[Landesregierung|Landeshauptmann-Stellvertreter]] musste er nun [[Alois Wagenbichler|Alois Wagenbichler]], den stellvertretenden Landesleiter der Vaterländischen Front, annehmen.

Die Epoche des Ständestaates wurde im März [[1938]] durch den gewaltsamen [[Anschluss]] Österreichs an das [[NSDAP|nationalsozialistische]] Deutsche Reich beendet.

==Weiterführend==
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndestaat_(%C3%96sterreich) Ständestaat (Österreich)]

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