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==Aussehen und Lebensweise==
 
==Aussehen und Lebensweise==
Sie ist – weil tagaktiv – unter den Wildtieren in der Tauernregion am ehesten zu beobachten. Das Fell des bis zu 45 kg schweren Säugetiers ist am Rücken im Winter schwarzbraun, im Sommer braungrau bis rostfarben. Männliche und weibliche Tiere sind behornt, wobei die sogenannten ''"Gamskrucken“'' beim Bock enger gekrümmt sind als bei den Geißen.
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Sie ist – weil tagaktiv – unter den Wildtieren in der Tauernregion am ehesten zu beobachten. Das Fell des bis zu 45 kg schweren Säugetiers ist am Rücken im Winter schwarzbraun, im Sommer braungrau bis rostfarben. Männliche und weibliche Tiere sind behornt, wobei die sogenannten ''"Gamskrucken"'' beim Bock enger gekrümmt sind als bei den Geißen.
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Gämsen sind bestens an ihre Lebensregion angepasst. Ihr Vorkommen ist in Europa bis in das mittlere Eiszeitalter nachgewiesen, in dem sie ''"plötzlich“'' in Erscheinung getreten sind. Über ihre Vorgänger und deren Herkunftsgebiet ist gegenwärtig nichts Sicheres bekannt. Auch die vermutete Einwanderung aus Asien ist derzeit nicht belegbar.  
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Gämsen sind bestens an ihre Lebensregion angepasst. Ihr Vorkommen ist in Europa bis in das mittlere Eiszeitalter nachgewiesen, in dem sie ''"plötzlich"'' in Erscheinung getreten sind. Über ihre Vorgänger und deren Herkunftsgebiet ist gegenwärtig nichts Sicheres bekannt. Auch die vermutete Einwanderung aus Asien ist derzeit nicht belegbar.  
    
==Lebensraum im Gebirge==
 
==Lebensraum im Gebirge==
''Das "Von Grasheide durchsetztes, felsiges Gelände oberhalb der Waldgrenze“'' ist ihr bevorzugter Lebensraum in den Salzburger Gebirgszügen einschließlich der Hohen Tauern. Im Sommer steigt die ''"Alpengams“'' bis zur Schneegrenze auf. Im Winter und bei extremen Wetterbedingungen weicht sie in die oberen Waldbereiche zurück. Autolenkern, die die Strecke über das [[Kleines Deutsches Eck|Kleine Deutsche Eck]] durch das [[Saalachtal]] benutzen, fällt auf einer bestimmten Wiese gelegentlich eine Gämsengruppe auf, die sogar am straßennahen Talboden grast.
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''Das "Von Grasheide durchsetztes, felsiges Gelände oberhalb der Waldgrenze"'' ist ihr bevorzugter Lebensraum in den Salzburger Gebirgszügen einschließlich der Hohen Tauern. Im Sommer steigt die ''"Alpengams"'' bis zur Schneegrenze auf. Im Winter und bei extremen Wetterbedingungen weicht sie in die oberen Waldbereiche zurück. Autolenkern, die die Strecke über das [[Kleines Deutsches Eck|Kleine Deutsche Eck]] durch das [[Saalachtal]] benutzen, fällt auf einer bestimmten Wiese gelegentlich eine Gämsengruppe auf, die sogar am straßennahen Talboden grast.
    
Üblicherweise halten sich Gämsen in für sie gut geeigneten Gebieten über der Waldgrenze bis in Höhen von 3 000 [[m ü. A.]] auf. Im Winter wechseln sie manchmal von den schneereichen Schattseiten auf die sonnseitigen Hänge und Grate, die durch Wind- und Sonneneinwirkung schneearm oder schneefrei sein können.
 
Üblicherweise halten sich Gämsen in für sie gut geeigneten Gebieten über der Waldgrenze bis in Höhen von 3 000 [[m ü. A.]] auf. Im Winter wechseln sie manchmal von den schneereichen Schattseiten auf die sonnseitigen Hänge und Grate, die durch Wind- und Sonneneinwirkung schneearm oder schneefrei sein können.

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