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| | Immer wieder beschließt Helga, den Kampf gegen ihre Heroinsucht aufzunehmen, immer wieder ist sie aber den Anforderungen des Alltags schutzlos ausgeliefert. Als in ihrer Wohnung ihr Dealer an einer Überdosis stirbt, lässt sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren. Helga weiß, dass sie die Sucht besiegen muss, wenn sie ihren Sohn nicht für immer verlieren will. | | Immer wieder beschließt Helga, den Kampf gegen ihre Heroinsucht aufzunehmen, immer wieder ist sie aber den Anforderungen des Alltags schutzlos ausgeliefert. Als in ihrer Wohnung ihr Dealer an einer Überdosis stirbt, lässt sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren. Helga weiß, dass sie die Sucht besiegen muss, wenn sie ihren Sohn nicht für immer verlieren will. |
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| − | == “Die beste aller Welten” bei Berlinale ausgezeichnet == | + | == "Die beste aller Welten” bei Berlinale ausgezeichnet == |
| − | In seinem Film “''Die beste aller Welten''” über einen siebenjährigen Jungen, der in der Salzburger Drogenszene aufgewachsen ist, erzählt von seiner eigenen Kindheit. Eine extreme Kindheit erlebte Goiginger in der [[Stadt Salzburg]] – seine Mutter und ihr Lebensgefährte waren heroinabhängig, wie er erzählte. In seinem Film "Die beste aller Welten“ schildert der 26-Jährige die besondere Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter, die auch die schlimmsten Situationen überstand. | + | In seinem Film "''Die beste aller Welten''” über einen siebenjährigen Jungen, der in der Salzburger Drogenszene aufgewachsen ist, erzählt von seiner eigenen Kindheit. Eine extreme Kindheit erlebte Goiginger in der [[Stadt Salzburg]] – seine Mutter und ihr Lebensgefährte waren heroinabhängig, wie er erzählte. In seinem Film "Die beste aller Welten" schildert der 26-Jährige die besondere Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter, die auch die schlimmsten Situationen überstand. |
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| − | Der Film über die Salzburger Drogen-Szene wurde bei der Berlinale 2017, wo auch die Weltpremiere stattfand, mit dem ''Kompass-Perspektive-Preis'' ausgezeichnet. Der Film berühre “''mit seinem sensibel inszenierten, herausragenden Ensemble, ohne kitschig zu werden und geht mit seiner unprätentiösen Bildgestaltung unter die Haut, ohne voyeuristisch zu sein''”, begründete die Jury ihre Wahl. | + | Der Film über die Salzburger Drogen-Szene wurde bei der Berlinale 2017, wo auch die Weltpremiere stattfand, mit dem ''Kompass-Perspektive-Preis'' ausgezeichnet. Der Film berühre "''mit seinem sensibel inszenierten, herausragenden Ensemble, ohne kitschig zu werden und geht mit seiner unprätentiösen Bildgestaltung unter die Haut, ohne voyeuristisch zu sein''”, begründete die Jury ihre Wahl. |
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| | Eine dreiköpfige Jury vergibt den Kompass-Perspektive-Preis an den besten Film aus dem aktuellen Programm der Perspektive Deutsches Kino. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. | | Eine dreiköpfige Jury vergibt den Kompass-Perspektive-Preis an den besten Film aus dem aktuellen Programm der Perspektive Deutsches Kino. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. |
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| | === Familie schafft es aus dem Drogensumpf === | | === Familie schafft es aus dem Drogensumpf === |
| − | Der Startschuss für die Vorbereitungen zum Film erfolgte 2012, erzählt Goiginger im Gespräch mit [[salzburg24]]. Seine Mutter starb in diesem Jahr an Krebs. "''Es war eine Heldenaufgabe, dass sie mir trotz ihrer Drogensucht eine schöne Kindheit ermöglicht hat''“, so Goiginger. Die Familie schaffte es aus der Situation heraus. Sowohl seine Mutter als auch ihr ebenfalls süchtiger Freund wurden ''clean'', heirateten und bekamen noch Kinder. "''Ich musste meine Kindheit nicht aufarbeiten, weil wir aus dem Drogensumpf herausgekommen sind''”, so Goiginger. | + | Der Startschuss für die Vorbereitungen zum Film erfolgte 2012, erzählt Goiginger im Gespräch mit [[salzburg24]]. Seine Mutter starb in diesem Jahr an Krebs. "''Es war eine Heldenaufgabe, dass sie mir trotz ihrer Drogensucht eine schöne Kindheit ermöglicht hat''", so Goiginger. Die Familie schaffte es aus der Situation heraus. Sowohl seine Mutter als auch ihr ebenfalls süchtiger Freund wurden ''clean'', heirateten und bekamen noch Kinder. "''Ich musste meine Kindheit nicht aufarbeiten, weil wir aus dem Drogensumpf herausgekommen sind''”, so Goiginger. |
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| − | Nach dem Tod seiner Mutter habe er sich Gedanken über sein Leben gemacht. Schon in seiner Kindheit suchte er Zuflucht in der Fantasiewelt, was ihm bei der Umsetzung seines Films zu Gute kam. "''Ich hatte großes Glück. Sehr wenige, die so eine Kindheit hatten, bekommen eine solche Chance. Ich habe das von Innen erlebt und kann jetzt von außen darüber berichten.''“ | + | Nach dem Tod seiner Mutter habe er sich Gedanken über sein Leben gemacht. Schon in seiner Kindheit suchte er Zuflucht in der Fantasiewelt, was ihm bei der Umsetzung seines Films zu Gute kam. "''Ich hatte großes Glück. Sehr wenige, die so eine Kindheit hatten, bekommen eine solche Chance. Ich habe das von Innen erlebt und kann jetzt von außen darüber berichten.''" |
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| | === Autobiographischer Film über Salzburger Drogenszene === | | === Autobiographischer Film über Salzburger Drogenszene === |
| − | “Die beste aller Welten” erzählt über Goigingers Kindheit. Seine Mutter Helga und ihre Freunde sind heroinabhängig, sein leiblicher Vater ist bereits vor seiner Geburt gestorben. Immer wieder versucht Helga von ihrer Sucht weg zu kommen und sie vor ihrem Sohn Adrian zu verbergen. Der Junge findet sich soweit mit der Situation zu Recht, flüchtet sich in seine Fantasien, während seine Mutter zwischen der Liebe zu ihrem Sohn und der Drogensucht hin- und hergerissen wird. Als das Jugendamt damit droht, Adrian von seiner Mutter zu trennen, schafft sie den Schritt weg von den Drogen.
| + | "Die beste aller Welten” erzählt über Goigingers Kindheit. Seine Mutter Helga und ihre Freunde sind heroinabhängig, sein leiblicher Vater ist bereits vor seiner Geburt gestorben. Immer wieder versucht Helga von ihrer Sucht weg zu kommen und sie vor ihrem Sohn Adrian zu verbergen. Der Junge findet sich soweit mit der Situation zu Recht, flüchtet sich in seine Fantasien, während seine Mutter zwischen der Liebe zu ihrem Sohn und der Drogensucht hin- und hergerissen wird. Als das Jugendamt damit droht, Adrian von seiner Mutter zu trennen, schafft sie den Schritt weg von den Drogen. |
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| | == Daten zum Film == | | == Daten zum Film == |