Änderungen

K
Textersetzung - „„“ durch „"“
Zeile 9: Zeile 9:     
== “Die beste aller Welten” bei Berlinale ausgezeichnet ==
 
== “Die beste aller Welten” bei Berlinale ausgezeichnet ==
In seinem Film “''Die beste aller Welten''” über einen siebenjährigen Jungen, der in der Salzburger Drogenszene aufgewachsen ist, erzählt von seiner eigenen Kindheit.  Eine extreme Kindheit erlebte Goiginger in der [[Stadt Salzburg]] – seine Mutter und ihr Lebensgefährte waren heroinabhängig, wie er erzählte. In seinem Film „Die beste aller Welten“ schildert der 26-Jährige die besondere Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter, die auch die schlimmsten Situationen überstand.  
+
In seinem Film “''Die beste aller Welten''” über einen siebenjährigen Jungen, der in der Salzburger Drogenszene aufgewachsen ist, erzählt von seiner eigenen Kindheit.  Eine extreme Kindheit erlebte Goiginger in der [[Stadt Salzburg]] – seine Mutter und ihr Lebensgefährte waren heroinabhängig, wie er erzählte. In seinem Film "Die beste aller Welten“ schildert der 26-Jährige die besondere Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter, die auch die schlimmsten Situationen überstand.  
    
Der Film über die Salzburger Drogen-Szene wurde bei der Berlinale 2017, wo auch die Weltpremiere stattfand, mit dem ''Kompass-Perspektive-Preis'' ausgezeichnet. Der Film berühre “''mit seinem sensibel inszenierten, herausragenden Ensemble, ohne kitschig zu werden und geht mit seiner unprätentiösen Bildgestaltung unter die Haut, ohne voyeuristisch zu sein''”, begründete die Jury ihre Wahl.  
 
Der Film über die Salzburger Drogen-Szene wurde bei der Berlinale 2017, wo auch die Weltpremiere stattfand, mit dem ''Kompass-Perspektive-Preis'' ausgezeichnet. Der Film berühre “''mit seinem sensibel inszenierten, herausragenden Ensemble, ohne kitschig zu werden und geht mit seiner unprätentiösen Bildgestaltung unter die Haut, ohne voyeuristisch zu sein''”, begründete die Jury ihre Wahl.  
Zeile 16: Zeile 16:     
=== Familie schafft es aus dem Drogensumpf ===
 
=== Familie schafft es aus dem Drogensumpf ===
Der Startschuss für die Vorbereitungen zum Film erfolgte 2012, erzählt Goiginger im Gespräch mit [[salzburg24]]. Seine Mutter starb in diesem Jahr an Krebs. ''Es war eine Heldenaufgabe, dass sie mir trotz ihrer Drogensucht eine schöne Kindheit ermöglicht hat''“, so Goiginger. Die Familie schaffte es aus der Situation heraus. Sowohl seine Mutter als auch ihr ebenfalls süchtiger Freund wurden ''clean'', heirateten und bekamen noch Kinder. ''Ich musste meine Kindheit nicht aufarbeiten, weil wir aus dem Drogensumpf herausgekommen sind''”, so Goiginger.
+
Der Startschuss für die Vorbereitungen zum Film erfolgte 2012, erzählt Goiginger im Gespräch mit [[salzburg24]]. Seine Mutter starb in diesem Jahr an Krebs. "''Es war eine Heldenaufgabe, dass sie mir trotz ihrer Drogensucht eine schöne Kindheit ermöglicht hat''“, so Goiginger. Die Familie schaffte es aus der Situation heraus. Sowohl seine Mutter als auch ihr ebenfalls süchtiger Freund wurden ''clean'', heirateten und bekamen noch Kinder. "''Ich musste meine Kindheit nicht aufarbeiten, weil wir aus dem Drogensumpf herausgekommen sind''”, so Goiginger.
   −
Nach dem Tod seiner Mutter habe er sich Gedanken über sein Leben gemacht. Schon in seiner Kindheit suchte er Zuflucht in der Fantasiewelt, was ihm bei der Umsetzung seines Films zu Gute kam. ''Ich hatte großes Glück. Sehr wenige, die so eine Kindheit hatten, bekommen eine solche Chance. Ich habe das von Innen erlebt und kann jetzt von außen darüber berichten.''“
+
Nach dem Tod seiner Mutter habe er sich Gedanken über sein Leben gemacht. Schon in seiner Kindheit suchte er Zuflucht in der Fantasiewelt, was ihm bei der Umsetzung seines Films zu Gute kam. "''Ich hatte großes Glück. Sehr wenige, die so eine Kindheit hatten, bekommen eine solche Chance. Ich habe das von Innen erlebt und kann jetzt von außen darüber berichten.''“
    
=== Autobiographischer Film über Salzburger Drogenszene ===
 
=== Autobiographischer Film über Salzburger Drogenszene ===