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Mit 14 Jahren kam Permoser als Bildschnitzerlehrling in die Werkstatt Weißenkirchner in Salzburg. [[1671]] ging er zur Weiterbildung nach Wien in die Werkstatt von Tobias Kracker, wo er unter anderem die Elfenbeinschnitzerei erlernte. Von 1675 bis 1689 hielt er sich in Italien auf. Dort war er  hauptsächlich in Rom, Florenz und Venedig tätig und arbeitete mit Giovanni Battista Foggini zusammen.  
 
Mit 14 Jahren kam Permoser als Bildschnitzerlehrling in die Werkstatt Weißenkirchner in Salzburg. [[1671]] ging er zur Weiterbildung nach Wien in die Werkstatt von Tobias Kracker, wo er unter anderem die Elfenbeinschnitzerei erlernte. Von 1675 bis 1689 hielt er sich in Italien auf. Dort war er  hauptsächlich in Rom, Florenz und Venedig tätig und arbeitete mit Giovanni Battista Foggini zusammen.  
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Im Jahre 1689 berief der sächsische Kurfürst Permoser nach Dresden und engagierte ihn dort als Hofbildhauer. Als solcher schuf er eine große Anzahl qualitätvoller Werke. Unter anderem schnitzte er für das "Grüne Gewölbe“ zahlreiche Miniaturen aus Elfenbein. Bei der Innenausstattung der katholischen Hofkirche beteiligte sich Permoser mit dem Kanzelkorb und den Skulpturen der Kirchenväter Augustinus und Ambrosius. Viele der steinernen Skulpturen am Dresdener Zwinger stammen aus seiner Hand. Zwischenzeitlich arbeitete er ab 1704 aber auch für Friedrich I. in Berlin, wo mehrere religiöse sowie mythologische Werke entstanden.
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Im Jahre 1689 berief der sächsische Kurfürst Permoser nach Dresden und engagierte ihn dort als Hofbildhauer. Als solcher schuf er eine große Anzahl qualitätvoller Werke. Unter anderem schnitzte er für das "Grüne Gewölbe" zahlreiche Miniaturen aus Elfenbein. Bei der Innenausstattung der katholischen Hofkirche beteiligte sich Permoser mit dem Kanzelkorb und den Skulpturen der Kirchenväter Augustinus und Ambrosius. Viele der steinernen Skulpturen am Dresdener Zwinger stammen aus seiner Hand. Zwischenzeitlich arbeitete er ab 1704 aber auch für Friedrich I. in Berlin, wo mehrere religiöse sowie mythologische Werke entstanden.
    
Der erfolgreiche Bildhauer kehrte immer wieder zu Besuchen in seine Heimat zurück. [[1692]] gründete und finanzierte er eine Schulstiftung in Otting. Mehrere Male besuchte er [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere]], den Meister seiner Lehrwerkstatt in der [[Stadt Salzburg]]. Permoser identifizierte sich stark mit dieser Werkstatt und mit Salzburg, das er zeitlebens als seinen Herkunftsort nannte.  
 
Der erfolgreiche Bildhauer kehrte immer wieder zu Besuchen in seine Heimat zurück. [[1692]] gründete und finanzierte er eine Schulstiftung in Otting. Mehrere Male besuchte er [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere]], den Meister seiner Lehrwerkstatt in der [[Stadt Salzburg]]. Permoser identifizierte sich stark mit dieser Werkstatt und mit Salzburg, das er zeitlebens als seinen Herkunftsort nannte.  

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