| Zeile 10: |
Zeile 10: |
| | [[1953]] heiratete Lieselotte Hoffmann den wesentlich älteren Clemens Freiherrn von Eltz, einen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, mit dem sie bis zu dessen Tod [[1969]] verheiratet war. | | [[1953]] heiratete Lieselotte Hoffmann den wesentlich älteren Clemens Freiherrn von Eltz, einen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, mit dem sie bis zu dessen Tod [[1969]] verheiratet war. |
| | | | |
| − | Neben ihrer Tätigkeit als Bibliothekarin engagierte sich Eltz-Hoffmann stark in [[Protestanten|protestantisch]]-kirchlichen Kreisen. [[1972]] wurde sie zur Leiterin des „Theologischen Studienkreises“ in Salzburg bestellt. Sie hielt Gastvorträge in England und an Evangelischen Akademien in [[Deutschland]]. Zeitweilig war sie Obfrau des [[Salzbund (Verein)|Salzbunds]], eines [[1902]] gegründeten Vereins zur Pflege protestantischen Lebens in Salzburg. Weiters war sie für den Aufbau des [[Evangelisches Bildungswerk Salzburg|Evangelischen Bildungswerks]] in Salzburg wesentlich verantwortlich und gründete die vermutlich österreichweit erste evangelische Bücherei. Zusätzliches Engagement zeigte Eltz-Hoffmann für den Tierschutz, zu dem sie auch einige Schriften verfasste. Im Rahmen ihrer Bildungs- und Publikationstätigkeit war Eltz-Hoffmann auch freie Mitarbeiterin bei den ''[[Salzburger Nachrichten]]'' und anderer, auch kirchlicher Presse sowie beim Österreichischen Rundfunk, wo sie zeitweise Schulfunksendungen gestaltete. | + | Neben ihrer Tätigkeit als Bibliothekarin engagierte sich Eltz-Hoffmann stark in [[Protestanten|protestantisch]]-kirchlichen Kreisen. [[1972]] wurde sie zur Leiterin des "Theologischen Studienkreises“ in Salzburg bestellt. Sie hielt Gastvorträge in England und an Evangelischen Akademien in [[Deutschland]]. Zeitweilig war sie Obfrau des [[Salzbund (Verein)|Salzbunds]], eines [[1902]] gegründeten Vereins zur Pflege protestantischen Lebens in Salzburg. Weiters war sie für den Aufbau des [[Evangelisches Bildungswerk Salzburg|Evangelischen Bildungswerks]] in Salzburg wesentlich verantwortlich und gründete die vermutlich österreichweit erste evangelische Bücherei. Zusätzliches Engagement zeigte Eltz-Hoffmann für den Tierschutz, zu dem sie auch einige Schriften verfasste. Im Rahmen ihrer Bildungs- und Publikationstätigkeit war Eltz-Hoffmann auch freie Mitarbeiterin bei den ''[[Salzburger Nachrichten]]'' und anderer, auch kirchlicher Presse sowie beim Österreichischen Rundfunk, wo sie zeitweise Schulfunksendungen gestaltete. |
| | | | |
| | Seit [[1986]] hielt sie regelmäßig Vortragsreihen über Geschichte, Kultur -und Religionsgeschichte an der [[Volkshochschule Salzburg|Salzburger Volkshochschule]]. | | Seit [[1986]] hielt sie regelmäßig Vortragsreihen über Geschichte, Kultur -und Religionsgeschichte an der [[Volkshochschule Salzburg|Salzburger Volkshochschule]]. |
| Zeile 16: |
Zeile 16: |
| | Als Schriftstellerin war Lieselotte Eltz-Hoffmann mehrmals Gast im [[Literaturhaus Salzburg|Salzburger Literaturhaus]], trug bei der Frankfurter Buchmesse vor, und als Fachvortragende war sie unter anderem an der [[Salzburger Volkshochschule]] zu hören. Eltz-Hoffmann war Mitglied im Österreichischen SchriftstellerInnenverband, im Österreichischen P.E.N.-Club sowie in der [[Salzburger Autorengruppe]]. | | Als Schriftstellerin war Lieselotte Eltz-Hoffmann mehrmals Gast im [[Literaturhaus Salzburg|Salzburger Literaturhaus]], trug bei der Frankfurter Buchmesse vor, und als Fachvortragende war sie unter anderem an der [[Salzburger Volkshochschule]] zu hören. Eltz-Hoffmann war Mitglied im Österreichischen SchriftstellerInnenverband, im Österreichischen P.E.N.-Club sowie in der [[Salzburger Autorengruppe]]. |
| | | | |
| − | Sie war Vizepräsidentin und Ehrenmitglied des [[Salzburger Tierschutzverein|Tierschutzvereines für Stadt und Land Salzburg]]. Sie verfasste eine Reihe von Büchern zum Thema Tierschutz. Darunter „Tierschutz als Bildungsaufgabe“, „Das Hündchen des Tobias – eine biblische Erzählung“, „Ihr Herz schlug für das Tier“ und „Das Tier – Geschichte und Gegenwart, kulturgeschichtliche Betrachtungen“. | + | Sie war Vizepräsidentin und Ehrenmitglied des [[Salzburger Tierschutzverein|Tierschutzvereines für Stadt und Land Salzburg]]. Sie verfasste eine Reihe von Büchern zum Thema Tierschutz. Darunter "Tierschutz als Bildungsaufgabe“, "Das Hündchen des Tobias – eine biblische Erzählung“, "Ihr Herz schlug für das Tier“ und "Das Tier – Geschichte und Gegenwart, kulturgeschichtliche Betrachtungen“. |
| | | | |
| | == Auszeichnungen == | | == Auszeichnungen == |
| Zeile 38: |
Zeile 38: |
| | * ''Protestantismus im Hause Habsburg''. in: ''Studien und Dokumente'', herausgegeben von Erik Turnwald, Heft 31/32, Bad Rappenau-Obergimpern, Johannes-Mathesius-Verlag 1978. | | * ''Protestantismus im Hause Habsburg''. in: ''Studien und Dokumente'', herausgegeben von Erik Turnwald, Heft 31/32, Bad Rappenau-Obergimpern, Johannes-Mathesius-Verlag 1978. |
| | * ''[[Salzburger Brunnen (Buch)|Salzburger Brunnen]]'', Herausgeber [[Stadtverein Salzburg|Schriftenreihe des Stadtvereins Salzburg]], [[1979]], 192 Seiten | | * ''[[Salzburger Brunnen (Buch)|Salzburger Brunnen]]'', Herausgeber [[Stadtverein Salzburg|Schriftenreihe des Stadtvereins Salzburg]], [[1979]], 192 Seiten |
| − | * ''Lob Gott getrost mit Singen. Die schönsten Kirchengesangbuchlieder und ihre Dichter.'' In der Reihe „Das evangelische Taschenbuch“. Stuttgart, Quell-Verlag, 1980. | + | * ''Lob Gott getrost mit Singen. Die schönsten Kirchengesangbuchlieder und ihre Dichter.'' In der Reihe "Das evangelische Taschenbuch“. Stuttgart, Quell-Verlag, 1980. |
| | * ''Martin Luther. Aus dem Leben des Reformators.'' Wuppertal-Barmen: Kiefel (47/48) 1983. | | * ''Martin Luther. Aus dem Leben des Reformators.'' Wuppertal-Barmen: Kiefel (47/48) 1983. |
| | * ''Kirchenfrauen im Mittelalter''. Quell-Verlag, 1993. ISBN 3791819232. | | * ''Kirchenfrauen im Mittelalter''. Quell-Verlag, 1993. ISBN 3791819232. |