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Josef Koller besuchte in Krimml die [[Volksschule Krimml|Volksschule]] und ab [[1937]] das [[Humanistisches Gymnasium Salzburg|Humanistische Gymnasium]] bis zur Kriegsmatura [[1944]] in der [[Stadt Salzburg]].  Er studierte Philosophie an der Universität Salzburg und absolvierte ein Studium an der Hochschule für Welthandel mit einem Zusatzstudium Tourismus, das er mit dem akademischen Titel des Diplomkaufmanns abgeschlossen hatte. Während des Studiums eignete er sich eine Praxis in verschiedenen Hotel- und Gastgewerbebetrieben an. Später setzte er sein Studium der Philosophie an der Universität in Salzburg fort, war als Werkstudent Küchenpraktikant im [[Hotel Pitter]], [[1949]] absolvierte Koller eine Ausbildung in Service und Verwaltung im [[Restaurant des Salzburger Hauptbahnhofs|Salzburger Bahnhofsrestaurant]], von 1949 bis [[1950]] war er als Exportkaufmann bei der Firma Dr. [[Hans Heger]] tätig, von 1950 bis 1966 war er kaufmännischer Direktor in der Textilindustrie und verantwortlich für deren Betriebswirtschaft, Export und Marketing. Ab 1966 war er selbständiger Unternehmer und Gründer der K+K Hotels und Restaurants.
 
Josef Koller besuchte in Krimml die [[Volksschule Krimml|Volksschule]] und ab [[1937]] das [[Humanistisches Gymnasium Salzburg|Humanistische Gymnasium]] bis zur Kriegsmatura [[1944]] in der [[Stadt Salzburg]].  Er studierte Philosophie an der Universität Salzburg und absolvierte ein Studium an der Hochschule für Welthandel mit einem Zusatzstudium Tourismus, das er mit dem akademischen Titel des Diplomkaufmanns abgeschlossen hatte. Während des Studiums eignete er sich eine Praxis in verschiedenen Hotel- und Gastgewerbebetrieben an. Später setzte er sein Studium der Philosophie an der Universität in Salzburg fort, war als Werkstudent Küchenpraktikant im [[Hotel Pitter]], [[1949]] absolvierte Koller eine Ausbildung in Service und Verwaltung im [[Restaurant des Salzburger Hauptbahnhofs|Salzburger Bahnhofsrestaurant]], von 1949 bis [[1950]] war er als Exportkaufmann bei der Firma Dr. [[Hans Heger]] tätig, von 1950 bis 1966 war er kaufmännischer Direktor in der Textilindustrie und verantwortlich für deren Betriebswirtschaft, Export und Marketing. Ab 1966 war er selbständiger Unternehmer und Gründer der K+K Hotels und Restaurants.
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[[1966]] pachtete er das [[Hotel Stieglbräu]] an der [[Rainerstraße]] in der Salzburger [[Neustadt]]. Dann begann er zusammen mit seinem Bruder [[Helmut Koller|Helmut]] sein Hotel-Imperium der Firmengruppe [[Koller + Koller OHG]] aufzubauen. Es folgten weitere Betriebe wie der [[Stieglkeller]] auf dem [[Festungsberg]], sowie Hotels in ganz Europa: „Hotel am Harras“ in [[München]], [[Bayern]], Hotel Cayré in Paris, [[Frankreich]], Hotel George in London, [[Großbritannien]], Hotel Central und Hotel Fenix in Prag, [[Tschechien]], Hotel Opera in Budapest, [[Ungarn]] und Hotel Elisabeta in Bukarest, [[Rumänien]]; er war  Herr über zehn Hotels in sieben europäischen Ländern mit rund 500 Mitarbeitern.  
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[[1966]] pachtete er das [[Hotel Stieglbräu]] an der [[Rainerstraße]] in der Salzburger [[Neustadt]]. Dann begann er zusammen mit seinem Bruder [[Helmut Koller|Helmut]] sein Hotel-Imperium der Firmengruppe [[Koller + Koller OHG]] aufzubauen. Es folgten weitere Betriebe wie der [[Stieglkeller]] auf dem [[Festungsberg]], sowie Hotels in ganz Europa: "Hotel am Harras“ in [[München]], [[Bayern]], Hotel Cayré in Paris, [[Frankreich]], Hotel George in London, [[Großbritannien]], Hotel Central und Hotel Fenix in Prag, [[Tschechien]], Hotel Opera in Budapest, [[Ungarn]] und Hotel Elisabeta in Bukarest, [[Rumänien]]; er war  Herr über zehn Hotels in sieben europäischen Ländern mit rund 500 Mitarbeitern.  
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Josef Koller hatte sich neben seiner beruflichen Schaffenskraft stets auch in vielen ehrenamtlichen Funktionen eingebracht, beispielsweise in der [[Salzburger Handelskammer]], deren Vizepräsident er von [[1988]] bis 1994 war. Sein Talent und sein persönliches Engagement hat er auch in den Dienst der Kultur gestellt. So war er insgesamt 20 Jahre im Funktionärseinsatz für die [[Salzburger Festspiele]], deren [[Kuratorium der Salzburger Festspiele|Kuratorium]] er von [[1994]] bis [[2001]] vorstand, über viele Jahre als Vorstand der Stiftungs- und Förderungsgesellschaft der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]], als förderndes Mitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]], der [[Salzburger Kulturvereinigung]], des [[Salzburger Kunstverein]]es, der „Freunde des Rupertinums“ und des [[Salzburger Museumsverein]]es.
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Josef Koller hatte sich neben seiner beruflichen Schaffenskraft stets auch in vielen ehrenamtlichen Funktionen eingebracht, beispielsweise in der [[Salzburger Handelskammer]], deren Vizepräsident er von [[1988]] bis 1994 war. Sein Talent und sein persönliches Engagement hat er auch in den Dienst der Kultur gestellt. So war er insgesamt 20 Jahre im Funktionärseinsatz für die [[Salzburger Festspiele]], deren [[Kuratorium der Salzburger Festspiele|Kuratorium]] er von [[1994]] bis [[2001]] vorstand, über viele Jahre als Vorstand der Stiftungs- und Förderungsgesellschaft der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]], als förderndes Mitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]], der [[Salzburger Kulturvereinigung]], des [[Salzburger Kunstverein]]es, der "Freunde des Rupertinums“ und des [[Salzburger Museumsverein]]es.
    
Die Aufbahrung fand am [[22. Februar]] in der [[Kreuzkapelle St. Peter|Kreuzkapelle]] im [[Friedhof St. Peter]], die  Verabschiedung von Josef Koller fand am [[23. Februar]] 2023 in der [[Stiftskirche St. Peter]] statt.
 
Die Aufbahrung fand am [[22. Februar]] in der [[Kreuzkapelle St. Peter|Kreuzkapelle]] im [[Friedhof St. Peter]], die  Verabschiedung von Josef Koller fand am [[23. Februar]] 2023 in der [[Stiftskirche St. Peter]] statt.
    
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
Er war Träger des „Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die [[Republik Österreich]]“ sowie des „Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst“ I. Klasse.
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Er war Träger des "Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die [[Republik Österreich]]“ sowie des "Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst“ I. Klasse.
    
Anlässlich seines 90. Geburtstages [[2016]] verlieh ihm [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] im [[Chiemseehof]] das [[Ehrenzeichen]] des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]].
 
Anlässlich seines 90. Geburtstages [[2016]] verlieh ihm [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] im [[Chiemseehof]] das [[Ehrenzeichen]] des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]].

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