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Der Rauriser Skarabäus ist aus Ton gebrannt, misst 8,5 x 5,5 cm und trägt an der Unterseite den nicht ganz korrekt geschriebenen Namenszug des Pharao Ramses II, der ca. 1300 – 1250 v. Chr. in Ägypten geherrscht hat. Der Amulett  ist jedoch wesentlich jünger zu datieren, vielleicht erst aus römischer Zeit. Dafür spricht die Verbindung der Darstellungen, die darauf zu finden sind. Das ist einerseits der schon erwähnte Pillendreher, dessen eckiger Kopf bei diesem Amulett aber durch das Haupt der Göttin Hathor, Göttin der Liebe und Schönheit, ersetzt wurde. Das Amulett weist deutlich sichtbar ein menschliches Gesicht mit Rinderohren und –hörnern auf.  
 
Der Rauriser Skarabäus ist aus Ton gebrannt, misst 8,5 x 5,5 cm und trägt an der Unterseite den nicht ganz korrekt geschriebenen Namenszug des Pharao Ramses II, der ca. 1300 – 1250 v. Chr. in Ägypten geherrscht hat. Der Amulett  ist jedoch wesentlich jünger zu datieren, vielleicht erst aus römischer Zeit. Dafür spricht die Verbindung der Darstellungen, die darauf zu finden sind. Das ist einerseits der schon erwähnte Pillendreher, dessen eckiger Kopf bei diesem Amulett aber durch das Haupt der Göttin Hathor, Göttin der Liebe und Schönheit, ersetzt wurde. Das Amulett weist deutlich sichtbar ein menschliches Gesicht mit Rinderohren und –hörnern auf.  
 
   
 
   
Hathor galt im alten Ägypten als Schutzpatronin der Bergleute und Prospektoren (= Erkunder von Erzlagerstätten). Es ist daher anzunehmen, dass das Amulett von einem Goldsucher verloren wurde. Die Gebrauchsspuren weisen darauf hin, dass der Skarabäus sehr lange getragen wurde, da sich die Schnur, an der der Skarabäus befestigt war, tief in den Ton eingegraben hat.
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Hathor galt im alten Ägypten als Schutzpatronin der Bergleute und Prospektoren (= Erkunder von Erzlagerstätten). Es daher ursprünglich angenommen, dass das Amulett von einem Goldsucher verloren wurde. Die Gebrauchsspuren weisen darauf hin, dass der Skarabäus sehr lange getragen wurde, da sich die Schnur, an der der Skarabäus befestigt war, tief in den Ton eingegraben hat.
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Wie im Eingangssatz erwähnt, hat sich die anfängliche Datierung durch neuere Untersuchungen als falsch erwiesen und ist das Fundstück nun als neuzeitliche Nachbildung anzusehen.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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