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Der Kaufpreis belief sich auf 600 Mark Silber Salzburger Gewichtes und 600 Regensburger Pfennig. Er wurde mittels Darlehen finanziert. In der Kaufurkunde wird vermerkt, dass die Herzöge den Kaufpreis vom Erzbischof von [[Regensburg]] zu Händen ihrer Gläubiger erhalten. Der Grund des Verkaufes durch die Herzöge war also deren Absicht, ihre eigenen Schulden zu begleichen.
 
Der Kaufpreis belief sich auf 600 Mark Silber Salzburger Gewichtes und 600 Regensburger Pfennig. Er wurde mittels Darlehen finanziert. In der Kaufurkunde wird vermerkt, dass die Herzöge den Kaufpreis vom Erzbischof von [[Regensburg]] zu Händen ihrer Gläubiger erhalten. Der Grund des Verkaufes durch die Herzöge war also deren Absicht, ihre eigenen Schulden zu begleichen.
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Hauptgläubiger waren die Regensburger [[Judentum|Juden]] Hatschim und Jakob, Söhne des Peter bar Mosche ha-Levi. Ihnen sollte der Regensburger Bischof 600 Mark Silber - den größten Teil der vereinbarten Summe – bezahlen. Es wird angenommen, dass Hatschim und Jakob anfänglich ebenfalls nur Schuldbriefe von Erzbischof Konrad IV. erhalten haben.
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Hauptgläubiger waren die [[Regensburg]]er [[Judentum|Juden]] Hatschim und Jakob, Söhne des Peter bar Mosche ha-Levi. Ihnen sollte der Regensburger Bischof 600 Mark Silber - den größten Teil der vereinbarten Summe – bezahlen. Es wird angenommen, dass Hatschim und Jakob anfänglich ebenfalls nur Schuldbriefe von Erzbischof Konrad IV. erhalten haben.
    
Um die Verpflichtung zumindest teilweise zu begleichen, dürfte der Salzburger Erzbischof auch ein Darlehen bei Samson aus [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]], einem Juden, der im erzbischöflichen Herrschaftsbereich lebte, genommen haben.
 
Um die Verpflichtung zumindest teilweise zu begleichen, dürfte der Salzburger Erzbischof auch ein Darlehen bei Samson aus [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]], einem Juden, der im erzbischöflichen Herrschaftsbereich lebte, genommen haben.
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