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''Die Mutter grüßt Sie herzlichst und läßt Ihnen melden, daß es'' [durchgestrichen] ''Sie möchten Ihr Amt im Auge behalten, nur daß es jetzt bei uns nur doch nicht anders ist da wenn einer lange da ist, der andere sich bemüht noch länger zu bleiben. Wir freuen uns wenn es'' [durchgestrichen] ''Sie bald wieder zu sehen, und in der Zwischenzeit wieder einmal etwas von Ihrem Befinden zu erfahren; ich aber möchte gut'' [durchgestrichen] ''an Ihrer Seite stehen wenn Sie meinen Brief lesen, denn ich'' [durchgestrichen] ''daß [S]ie so viel von mir erfahren würden, hätte[n] Sie wahrscheinlich nicht geahnt.  
 
''Die Mutter grüßt Sie herzlichst und läßt Ihnen melden, daß es'' [durchgestrichen] ''Sie möchten Ihr Amt im Auge behalten, nur daß es jetzt bei uns nur doch nicht anders ist da wenn einer lange da ist, der andere sich bemüht noch länger zu bleiben. Wir freuen uns wenn es'' [durchgestrichen] ''Sie bald wieder zu sehen, und in der Zwischenzeit wieder einmal etwas von Ihrem Befinden zu erfahren; ich aber möchte gut'' [durchgestrichen] ''an Ihrer Seite stehen wenn Sie meinen Brief lesen, denn ich'' [durchgestrichen] ''daß [S]ie so viel von mir erfahren würden, hätte[n] Sie wahrscheinlich nicht geahnt.  
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''Ich bitte anbei meine herzliche Absicht Sie ein wenig zu erheitern nicht zu verstimmen, Noch muß ich fragen, ob'' [durchgestrichen] ''welches die Ursache war daß ich Ihren Brief welcher Freitag früh unten ganz mit Tinte begossen erhielt?! - Doch schadete es dem meinen Wunsch nichts, nur die Adresse war verwischt'' [vgl. vorstehender Brief]''. - und war aber glüc[k]lich wär, könte mir zu schweigen L Ankömling für XXX [durchgestrichen] XXX halten. Leben Sie recht wo[h]l. NXXX Sie noch ein XXX XXX Wunsch daß es Sie bald zufrieden werden möcht, daß es XXX gut'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''und Sie sich in Ihrer Abgeschiedenheit ebenso'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''recht wo[h]l fü[h]len mögten wie ich'' [durchgestrichen] ''und gedenken Sie manchmal sich'' [durchgestrichen] ''in Freundschaft'' [durchgestrichen] ''mit herzlicher Gesinnung Ihrer unveränderlich[en] Freund[] Xus'' [durchgestrichen] ''Amalie''
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''Ich bitte anbei meine herzliche Absicht Sie ein wenig zu erheitern nicht zu verstimmen, Noch muß ich fragen, ob'' [durchgestrichen] ''welches die Ursache war daß ich Ihren Brief welcher Freitag früh unten ganz mit Tinte begossen erhielt?! - Doch schadete es dem meinen Wunsch nichts, nur die Adresse war verwischt'' [vgl. vorstehender Brief]''. - und war aber glüc[k]lich wär, könte mir zu schweigen L Ankömling für XXX'' [durchgestrichen] ''XXX halten. Leben Sie recht wo[h]l. NXXX Sie noch ein XXX XXX Wunsch daß es Sie bald zufrieden werden möcht, daß es XXX gut'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''und Sie sich in Ihrer Abgeschiedenheit ebenso'' [durchgestrichen; hochgestellt:] ''recht wo[h]l fü[h]len mögten wie ich'' [durchgestrichen] ''und gedenken Sie manchmal sich'' [durchgestrichen] ''in Freundschaft'' [durchgestrichen] ''mit herzlicher Gesinnung Ihrer unveränderlich[en] Freund[] Xus'' [durchgestrichen] ''Amalie''
    
An wen der Brief adressiert ist, wird nicht angegeben [vgl. jedoch vorstehenden Brief von einem Freund „Karl“, zu dem dieser Brief die Antwort darstellt]. Zu dem Heiratsantrag 1843 aus Stuttgart vgl. die beiden Briefe vom 10. Jänner 1843 von Ph. Reichmann. Der Brief hier ist offensichtlich nicht an [Nr. 38] Dr.med. Richard Schlegel (* 1811; † 1881) gerichtet [vgl. vorstehenden Brief mit anderer Unterschrift, „Karl“], welchen Amalia Kobler dann am 21. April 1846 in Salzburg heiratet. Hat der Freund den Brief vielleicht nach Amalia Koblers Tod 1848 zurückgeben? Mehrere längere Striche, hier nicht markiert (belassen als - ).
 
An wen der Brief adressiert ist, wird nicht angegeben [vgl. jedoch vorstehenden Brief von einem Freund „Karl“, zu dem dieser Brief die Antwort darstellt]. Zu dem Heiratsantrag 1843 aus Stuttgart vgl. die beiden Briefe vom 10. Jänner 1843 von Ph. Reichmann. Der Brief hier ist offensichtlich nicht an [Nr. 38] Dr.med. Richard Schlegel (* 1811; † 1881) gerichtet [vgl. vorstehenden Brief mit anderer Unterschrift, „Karl“], welchen Amalia Kobler dann am 21. April 1846 in Salzburg heiratet. Hat der Freund den Brief vielleicht nach Amalia Koblers Tod 1848 zurückgeben? Mehrere längere Striche, hier nicht markiert (belassen als - ).

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