| − | Aufregung gab es [[1960]] Anfang Mai. Die 17jährige indische Hotelfachschülerin Pamela Morada, die „mit Auszeichnung“ in ihrem Abschlusszeugnis stehen hatte, wurde von ihrer Mutter aus Indien von der Schule abgeholt. Beide verließen unter dem Schutz der [[Gendarmerie]] Österreich. Die Mutter hatte einen Erpresserbrief erhalten, in dem ein Unbekannter 60.000,-- [[Schilling]] verlangte „widrigenfalls Ihrer Tochter ein Leid zugefügt würde“.<ref>{{Quelle SN|3. Mai 1960, Seite 3</ref> | + | Aufregung gab es [[1960]] im April. Die 17jährige „bildhübsche“ indische Hotelfachschülerin Pamela Morada stand seit Ostern unter strenger Bewachung von österreichischen Sicherheitsbeamtinnnen. Der Vater, der in Indien einen großen Frisiersalon führt, hatte in Indien einen Erpresserbrief erhalten, in dem ein Unbekannter 60.000,-- [[Schilling]] verlangte, „widrigenfalls Ihrer Tochter ein Leid zugefügt würde“.<ref>{{Quelle SN|3. Mai 1960, Seite 3</ref> Über Interpol verständigte der Vater die österreichischen Behörden, die über das [[Landesgendarmeriekommando Salzburg|Salzburger Landesgendarmeriekommando]] tätig wurden. Während die junge Inderin unter Bewachung „mit Auszeichnung“ ihre Abschlussprüfung bestand, wurde nach dem Unbekannten gefahndet. Allerdings befand sich der Erpresserbrief noch in Indien und wurde erst von der Mutter aus Indien nach Österreich gebracht. In Begleitung ihrer Mutter und unter dem Schutz der [[Gendarmerie]] verließ Pamela Morada Österreich Anfang Mai nach Indien.<ref>{{Quelle SN|20. und 21. April 1960, Seite 5</ref> |