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Wolf, Luchs und Bär, die drei großen Wildtierarten, sind wie im Großteil des Alpenraumes auch im [[Pinzgau]] vor etwa 150 Jahren ausgerottet worden. Einzelsichtungen der genannten Raubtiere betreffen meist nichtansässige Durchzügler.  
 
Wolf, Luchs und Bär, die drei großen Wildtierarten, sind wie im Großteil des Alpenraumes auch im [[Pinzgau]] vor etwa 150 Jahren ausgerottet worden. Einzelsichtungen der genannten Raubtiere betreffen meist nichtansässige Durchzügler.  
 
[[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschafterin und Wolfdexpertin aus dem [[Pongau]], und Peter Sürth aus Deutschland, Wissenschafter für Tier- und Wildtiermanagement, haben die Alpenexpedition 2010 – 2012 ins Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren. Dies ist sinnvoll, weil es Anzeichen dafür gibt, dass sich der Wolf wieder einbürgert, und notwendig, weil die Diskussion – sofern sie überhaupt gegeben ist – rechtzeitig versachlicht werden muss.
 
[[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschafterin und Wolfdexpertin aus dem [[Pongau]], und Peter Sürth aus Deutschland, Wissenschafter für Tier- und Wildtiermanagement, haben die Alpenexpedition 2010 – 2012 ins Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren. Dies ist sinnvoll, weil es Anzeichen dafür gibt, dass sich der Wolf wieder einbürgert, und notwendig, weil die Diskussion – sofern sie überhaupt gegeben ist – rechtzeitig versachlicht werden muss.
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=====Wildökologisches Forum 2011=====
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Beim Wildökologischen Forum, das am Montag, dem [[30. Mai]] 2011 in Salzburg abgehalten wurde, stand erneut das Einwandern des Wolfes zur Debatte. Anlass ist die Tatsache, dass Österreich von Ländern umgeben ist, in denen Wolfspopulationen leben, wie in der Schweiz, in [[Italien]], in [[Deutschland]], in Tschechien, in der Slowakei und in Slowenien. Österreich - und damit auch Salzburg – spielt daher eine nicht unwesentliche Rolle als Korridor und für den genetischen Austausch der europäischen Wolfspopulationen. Sichtungen von Einzelexemplaren kommen auch in Salzburg vor. So hat im Herbst 2010 im [[Lungau]] ein Wolf ein Fohlen gerissen.
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Debatteninhalt war vor allem die Frage, wie mit den heimlichen Einwanderern umzugehen ist. Erwartungsgemäß waren die Vertreter der [[Landwirtschaft]] und der Interessen der [[Salzburger Bauern]] skeptisch bis ablehnend und wollen jedenfalls nicht die Anzahl von etwa 400 Wolfspaaren zulassen, die vom WWF als Potential für Österreich gesehen wird, sondern maximal ein Zehntel davon.
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Der Wildökologe Friedrich Reimoser von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien  will aus den oben angeführten Gründen dem Wolf in Österreich ein Lebensrecht zugestehen und plädiert gleichzeitig für einen fairen Schadensausgleich, was ein entsprechendes „Wolfs-Management“ voraussetzt.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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