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== Die Schriftstellerin Paula Otte-Landertinger 1909-1964 (begraben in Oberndorf bei Salzburg) ==
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Lieber Peter Krackowitzer
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Die Schriftstellerin Paula Otte Landertinger hat sehr umfangreichen Salzburg Bezug.
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Ich hänge hier die Biographie noch einmal an.
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Quellen kann ich doch einige dazu beibringen
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MfG
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Prof. Mag. Thomas Stadler, Dr. Monika Pan Stadler und Dr. Hiltrud Oman
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Paula Otte-Landertinger 
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Geboren am 27.6.1909 in Passau, kommt sie mit drei Jahren, nach dem Tod der Mutter, zur Familie Landertinger nach St. Pantaleon an der Grenze zum salzburgischen Flachgau. Schulbildung in Salzburg (1922-24  Mädchenerziehungsanstalt der Schulschwestern in der Schwarzstraße, 1928 fünfmonatige Kochlehre im Stift St. Peter, Erzabt Klotz schätzt ihre schriftstellerische Tätigkeit, vgl. Brief von 1929). 
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Sie verankert einige ihrer frühen Romane im nördlichen Salzburger Land. 1936 erwirbt ihr Mann mit ihrem Erbteil das Haus in Oberndorf Ziegeleistraße 1, in dem sie sich immer wieder aufhält und an dem eine Gedenktafel an sie erinnert. 1964 wird sie in Oberndorf bei Salzburg begraben. 
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Ihre ersten Romane publiziert sie noch vor dem zwanzigsten Lebensjahr: Glück ist ein kleines Lied (Braunau 1928), Die Königin der Geige (Braunau 1929). Weiters entstehen die Reiseschilderung Unter den Palmen des Südens (1929) und verschiedene Kurzgeschichten, die in der „Neuen Warte am Inn“ veröffentlicht werden. 
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Nach lebensbedrohender Krankheit der bereits überregional anerkannten Autorin (vgl. Artikel Neue Warte am Inn, 1929) erscheinen 1932 Das Hannerl von der Waldmühle und 1938 Der Bauernjunker Meier Helmbrecht (Neuauflage Tittmoning 1979). 
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In den Kriegsjahren entstehen kleinere, nicht publizierte Arbeiten (z.B. Bergsommer  oder Das Märchen vom klingenden Herzen, 1945). 1946 übersiedelt die Familie nach Mauerkirchen. Das Spätwerk umfasst drei große Romane: Der Mann im Moor (Leseausgabe 2009, zum 100. Geburtstag der Autorin), Die gewaltlose Macht (auch Die große Liebe, ein Künstler- und Franziskusroman), Raffael (über den historischen Maler und seine Beziehung zur Fornarina). Die Texte liegen als druckfertige Manuskripte vor, aber wegen des frühen Todes der Autorin gelangen sie nicht mehr zur Publikation (vgl. Artikel Neue Warte am Inn, 1964). 
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Die Themen sind landschaftsbezogen, in den letzten beiden Romanen kommt auch ein starker Bezug zu Italien zur Geltung. Die Themen von Kunst und Krankheit,  Versöhnung und Tod werden anschaulich, eigenständig und mit großer Intensität behandelt.
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