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Überragender Mann des Tages war wiederum der einarmige Innsbrucker Otto Mathé in seinem Porsche Spezialwagen. Er gewann mit einem Schnitt von 96,8 km/h vor Richard von Frankenberg (Porsche RS). In der Klasse Automobile ohne Limit konnte Otto Mathé mit 94,7 km/h Schnitt den Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein, der den zweiten Werksrennwagen steuerte, gleichfalls auf den zweiten Platz verweisen. Die schnellste Runde des Tages auf dem Eis fuhr aber der Motorradfahrer Albert Fritz aus [[Bayern]] mit seiner BMW 500 RS mit einem Schnitt von genau 100 km/h.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=5S1E2JEooYp7glJMZFUkuWFLO%2FdQ61Pnc%2FTvJ9CDfFQDKNOBq4uezhyMzlQEJlAN11%2BRD5DxZDwyMqp3TKYs0xd8IgXG3u2HRU2wjgu34mvTLcSGOZNXdGvI4qGrwxdU&id1=19590216_03&q=eisrennen#sn-archiv-3 www.sn.at], 16. Februar 1959</ref>
 
Überragender Mann des Tages war wiederum der einarmige Innsbrucker Otto Mathé in seinem Porsche Spezialwagen. Er gewann mit einem Schnitt von 96,8 km/h vor Richard von Frankenberg (Porsche RS). In der Klasse Automobile ohne Limit konnte Otto Mathé mit 94,7 km/h Schnitt den Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein, der den zweiten Werksrennwagen steuerte, gleichfalls auf den zweiten Platz verweisen. Die schnellste Runde des Tages auf dem Eis fuhr aber der Motorradfahrer Albert Fritz aus [[Bayern]] mit seiner BMW 500 RS mit einem Schnitt von genau 100 km/h.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=5S1E2JEooYp7glJMZFUkuWFLO%2FdQ61Pnc%2FTvJ9CDfFQDKNOBq4uezhyMzlQEJlAN11%2BRD5DxZDwyMqp3TKYs0xd8IgXG3u2HRU2wjgu34mvTLcSGOZNXdGvI4qGrwxdU&id1=19590216_03&q=eisrennen#sn-archiv-3 www.sn.at], 16. Februar 1959</ref>
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Es war das letzte Rennen, das Otto Mathé fuhr. Er setzte sich nun zur Ruhe.
    
Die Ergebnisse (Auswahl):  
 
Die Ergebnisse (Auswahl):  
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* Eisrennen bis 250 cm³: 1. Franz Albert, Wörgl, auf MV-Augusta, 2. Erwin Lechner, [[Hallein]], auf KTM
 
* Eisrennen bis 250 cm³: 1. Franz Albert, Wörgl, auf MV-Augusta, 2. Erwin Lechner, [[Hallein]], auf KTM
 
* Eisrennen bis 350 cm³: 1. Reinhold Wahrstätter, Hallein, auf BSA, 2. Karl Wahrstätter, Hallein, auf BSA, 3. Erwin Lechner, Hallein, auf KTM - allerdings einer 175-cm³-Maschine!
 
* Eisrennen bis 350 cm³: 1. Reinhold Wahrstätter, Hallein, auf BSA, 2. Karl Wahrstätter, Hallein, auf BSA, 3. Erwin Lechner, Hallein, auf KTM - allerdings einer 175-cm³-Maschine!
* Eisrennen der Volkswagen-Skijöring: Sepp Greger (65,5 km/h)
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* Skijöring der Volkswagen-Skijöring: Sepp Greger (65,5 km/h)
 
* Eisrennen der Automobile "Grand Tourisme" über 1300 cm³: Sepp Greger auf Porsche (82,5 km/h)
 
* Eisrennen der Automobile "Grand Tourisme" über 1300 cm³: Sepp Greger auf Porsche (82,5 km/h)
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== 1961 ==
 
== 1961 ==
Am [[5. März]] [[1961]] fand das 7. Porsche-Gedächtnis-Skijöring am See bei bestem Wetter vor 6&nbsp;000 Zuschauern statt. Das spannendste Rennen des Tages bot die Solo-Motorradklasse bis 500 cm³. Der Sohn des Wiener Sandbahnfahrers, Günther Walla, lieferte dem späteren Tagesschnellsten, Josef Siegl aus Schlierhausen, einen erbitterten Kampf. Dieser wurde erst in der letzten Kurve entschieden. Walla überholte und kam zu Sturz, blieb aber unverletzt. Siegl holte sich den Tagessieg mit einem Schnitt von 90 km/h. Interessant war auch die Tatsache, dass eine Klasse mit Beiwagenmaschinen an den Start gingen, in der  Paul Stangl aus Schliersee mit 78,0 km/h die schnellste Runde fuhr. Die einzelnen Rennen dauerte zwischen etwa 03:30 min bis 05:30 min.
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Am [[5. März]] [[1961]] fand das 7. Porsche-Gedächtnis-Skijöring am See bei bestem Wetter vor 6&nbsp;000 Zuschauern statt. Das spannendste Rennen des Tages bot die Solo-Motorradklasse bis 500 cm³. Der Sohn des Wiener Sandbahnfahrers, Günther Walla, lieferte dem späteren Tagesschnellsten, Josef Siegl aus Schlierhausen, einen erbitterten Kampf. Dieser wurde erst in der letzten Kurve entschieden. Walla überholte und kam zu Sturz, blieb aber unverletzt. Siegl holte sich den Tagessieg mit einem Schnitt von 90 km/h. Interessant war auch die Tatsache, dass eine Klasse mit Beiwagenmaschinen an den Start gingen, in der  Paul Stangl aus Schliersee mit 78,0 km/h die schnellste Runde fuhr. Die einzelnen Rennen dauerte zwischen etwa 03:30 min und 05:30 min.
    
Die Eisbahn wurde im Verlauf der Rennen immer weicher. Dadurch konnten die Fahrer der Automobile die von den Motorfahrern erreichten Zeiten nicht mehr unterbieten. Eine tolle Leistung bot dann noch der Münchner Sepp Greger. Er wurde trotz des eingegipsten rechten Armes Klassensieger. Tagesschnellster Autofahrer wurde [[Franz Albert]] aus [[Wörgl]] auf seinem Porsche Spyder RSK, mit dem er im selben Jahr auch die Europa-Bergmeisterschaft bestritt.
 
Die Eisbahn wurde im Verlauf der Rennen immer weicher. Dadurch konnten die Fahrer der Automobile die von den Motorfahrern erreichten Zeiten nicht mehr unterbieten. Eine tolle Leistung bot dann noch der Münchner Sepp Greger. Er wurde trotz des eingegipsten rechten Armes Klassensieger. Tagesschnellster Autofahrer wurde [[Franz Albert]] aus [[Wörgl]] auf seinem Porsche Spyder RSK, mit dem er im selben Jahr auch die Europa-Bergmeisterschaft bestritt.