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Das Münster des '''Augustiner Chorherrenstifts St. Zeno''' ist die älteste Kirche in [[Bad Reichenhall]] und hat eine lange geschichtliche Verbindung mit dem [[Erzdiözese Salzburg]].
 
Das Münster des '''Augustiner Chorherrenstifts St. Zeno''' ist die älteste Kirche in [[Bad Reichenhall]] und hat eine lange geschichtliche Verbindung mit dem [[Erzdiözese Salzburg]].
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
:''Hauptartikel [[St. Zeno (Geschichte)]]''
 
:''Hauptartikel [[St. Zeno (Geschichte)]]''
 
Vermutlich zwischen [[807]] und [[810]] wurde von [[Erzbischof]] [[Arn]] die Kirche mit dem [[Patrozinium]] St. Zeno gegründet. Da das Gebiet um Reichenhall durch seine [[Reichenhaller Becken|Talkessellage]] schon von jeher von Überschwemmungen bedroht war (damit auch die Salzquellen von Reichenhall), fiel die Wahl auf den heiligen Zeno als Kirchenpatron, der als Schutzheiliger gegen [[Hochwasser|Überschwemmungen]] galt.  
 
Vermutlich zwischen [[807]] und [[810]] wurde von [[Erzbischof]] [[Arn]] die Kirche mit dem [[Patrozinium]] St. Zeno gegründet. Da das Gebiet um Reichenhall durch seine [[Reichenhaller Becken|Talkessellage]] schon von jeher von Überschwemmungen bedroht war (damit auch die Salzquellen von Reichenhall), fiel die Wahl auf den heiligen Zeno als Kirchenpatron, der als Schutzheiliger gegen [[Hochwasser|Überschwemmungen]] galt.  
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Das Kloster, das auch über das Recht der freien Propstwahl verfügte, fiel [[1803]] der [[Säkularisation]] zum Opfer.
 
Das Kloster, das auch über das Recht der freien Propstwahl verfügte, fiel [[1803]] der [[Säkularisation]] zum Opfer.
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==San Zeno==
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== San Zeno ==
 
San Zeno war der achte Bischof von Verona (Veneto, [[Italien]]) und starb um [[372]]. Wie aus Aufzeichnungen von Papst Gregor dem Großen zu entnehmen ist, geschah anno dazumal in Verona ein Wunder, das dem hl. Zeno die Verehrung als Patron gegen Wassergefahren brachte: ein verheerendes Hochwasser der Etsch, die durch Verona fließt, ließ deren Bewohner in die Kirche mit dem Grab von Zeno fliehen - sie war dann auch die einzige Kirche der Stadt, die von den Fluten verschont geblieben war.  
 
San Zeno war der achte Bischof von Verona (Veneto, [[Italien]]) und starb um [[372]]. Wie aus Aufzeichnungen von Papst Gregor dem Großen zu entnehmen ist, geschah anno dazumal in Verona ein Wunder, das dem hl. Zeno die Verehrung als Patron gegen Wassergefahren brachte: ein verheerendes Hochwasser der Etsch, die durch Verona fließt, ließ deren Bewohner in die Kirche mit dem Grab von Zeno fliehen - sie war dann auch die einzige Kirche der Stadt, die von den Fluten verschont geblieben war.  
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==Im Kircheninneren==
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== Im Kircheninneren ==
===Katechismustafeln===
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=== Katechismustafeln ===
 
An den Seitenwänden der Vorhalle kann man vier Wandtafeln sehen. Zwei dieser Tafeln sind so genannte ''Katechismustafeln'' aus [[1521]]. Auf der einen stehen die zehn Gebote Gottes mit Wappen des Propstes Lueger darunter; die andere enthält den Text des Glaubensbekenntnisses, des ''Vaterunsers'' und des ''Englischen Grußes'' zusammen mit dem Stifts- und Propstwappen.
 
An den Seitenwänden der Vorhalle kann man vier Wandtafeln sehen. Zwei dieser Tafeln sind so genannte ''Katechismustafeln'' aus [[1521]]. Auf der einen stehen die zehn Gebote Gottes mit Wappen des Propstes Lueger darunter; die andere enthält den Text des Glaubensbekenntnisses, des ''Vaterunsers'' und des ''Englischen Grußes'' zusammen mit dem Stifts- und Propstwappen.
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===Taufbecken===
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=== Taufbecken ===
 
Betritt man den Kirchenhauptraum, so befindet sich links die Taufkapelle. Der [[Gotik|spätgotische]] Taufstein ist aus [[Adneter Marmor]]. Am Beckenrand sind zwölf Flachreliefs mit den Aposteln zu sehen. Der achtseitige Taufsteinsockel symbolisiert die schon seit frühchristlicher Zeit wichtige Zahl Acht bei der Gestaltung von Tauforten.  
 
Betritt man den Kirchenhauptraum, so befindet sich links die Taufkapelle. Der [[Gotik|spätgotische]] Taufstein ist aus [[Adneter Marmor]]. Am Beckenrand sind zwölf Flachreliefs mit den Aposteln zu sehen. Der achtseitige Taufsteinsockel symbolisiert die schon seit frühchristlicher Zeit wichtige Zahl Acht bei der Gestaltung von Tauforten.  
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===Grabmäler===
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=== Grabmäler ===
 
Von den vielen Grabmälern sei die niedrige Tumba von drei Pröpsten erwähnt, unter ihnen [[Wolfgang Lueger]] († [[1526]]), dem der Kirchenbau in seiner heutigen Form hauptsächlich zu verdanken ist.  
 
Von den vielen Grabmälern sei die niedrige Tumba von drei Pröpsten erwähnt, unter ihnen [[Wolfgang Lueger]] († [[1526]]), dem der Kirchenbau in seiner heutigen Form hauptsächlich zu verdanken ist.  
    
Im südlichen Seitenschiff steht eine aus Lindenholz geschnitzte Pietà, von Paul Scheurle [[1938]] als Kriegerdenkmal erschaffen.
 
Im südlichen Seitenschiff steht eine aus Lindenholz geschnitzte Pietà, von Paul Scheurle [[1938]] als Kriegerdenkmal erschaffen.
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===Hauptaltar ===
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=== Hauptaltar ===
 
Von [[Weihnachten]] bis [[6. Jänner|Heilige Drei Könige]] scheint täglich um ca. 15:30 Uhr die Sonne durch die Rosette über der Orgel genau in die Mitte des Hochaltars.<ref>[https://www.facebook.com/175153013193499/photos/a.182238545818279/466412497400881/ www.facebook.com], Bilder der Pfarrei St. Zeno im Facebook</ref>
 
Von [[Weihnachten]] bis [[6. Jänner|Heilige Drei Könige]] scheint täglich um ca. 15:30 Uhr die Sonne durch die Rosette über der Orgel genau in die Mitte des Hochaltars.<ref>[https://www.facebook.com/175153013193499/photos/a.182238545818279/466412497400881/ www.facebook.com], Bilder der Pfarrei St. Zeno im Facebook</ref>
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==Bildergalerie==
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== Bildergalerie ==
 
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Datei:St. Zeno - um 1860.jpg|St. Zeno - um 1860
 
Datei:St. Zeno - um 1860.jpg|St. Zeno - um 1860
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{{SORTIERUNG: St. Zeno, Augustiner Chorherrenstift}}
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Religion]]
 
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