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== Marktforschung ==
 
== Marktforschung ==
Die {{PAGENAME}} stellt immer wieder [[Marktforschung]] an. Jüngstes Beispiel war 2010 eine Studie des Markforschungsinstituts Manova,  die im Auftrag der Salzburger Seilbahnwirtschaft das Potential an  Skifahrern in neun europäischen Märkten erforschte ([[Bundesrepublik  Deutschland]], [[Großbritannien]], [[Italien]], [[Niederlande]], [[Tschechien]], [[Rumänien]],  [[Polen]], sowie in [[Russland|russischen]] Ballungszentren und in Österreich selbst).  
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Die Salzburger Seilbahnwirtschaft stellt immer wieder [[Marktforschung]] an. Ein Beispiel war 2010 eine Studie des Markforschungsinstituts Manova,  die im Auftrag der Salzburger Seilbahnwirtschaft das Potential an  Skifahrern in neun europäischen Märkten erforschte ([[Bundesrepublik  Deutschland]], [[Großbritannien]], [[Italien]], [[Niederlande]], [[Tschechien]], [[Rumänien]],  [[Polen]], sowie in [[Russland|russischen]] Ballungszentren und in Österreich selbst).  
    
Von  der Gesamteinwohnerzahl von 236 Millionen (zwischen 14 und 70 Jahren)  der der Studie zugrunde liegenden Ländern sollen demnach 53 Millionen  Skifahrer sein. Im Detail: 51 Prozent der Deutschen wissen demnach, dass  man im [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] Skifahren kann und 94 Prozent der Deutschen  verbinden auch [[Tirol]] mit Skifahren. Interessant jedoch die  Erkenntnis, dass drei Prozent aller Deutschen auch schon einmal im  Burgenland Skifahren waren!
 
Von  der Gesamteinwohnerzahl von 236 Millionen (zwischen 14 und 70 Jahren)  der der Studie zugrunde liegenden Ländern sollen demnach 53 Millionen  Skifahrer sein. Im Detail: 51 Prozent der Deutschen wissen demnach, dass  man im [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] Skifahren kann und 94 Prozent der Deutschen  verbinden auch [[Tirol]] mit Skifahren. Interessant jedoch die  Erkenntnis, dass drei Prozent aller Deutschen auch schon einmal im  Burgenland Skifahren waren!
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== Netzwerk Winter ==
 
== Netzwerk Winter ==
: ''Hauptartikel: [[Netzwerk Winter]]''
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: ''Hauptartikel [[Netzwerk Winter]]
 
Netzwerk Winter ist eine Vereinigung der Salzburger  Seilbahnwirtschaft, der Skischulen und Beherbergungsbetriebe im Land  Salzburg. Die  Unternehmensgruppen haben sich [[2006]] zum ''Netzwerk  Winter'' zusammengeschlossen, um Strategien zu entwickeln, die dem Trend  der stark rückläufigen [[Skifahren#Schülerskikurse|Schülerskikursen]]  entgegen zu wirken.  
 
Netzwerk Winter ist eine Vereinigung der Salzburger  Seilbahnwirtschaft, der Skischulen und Beherbergungsbetriebe im Land  Salzburg. Die  Unternehmensgruppen haben sich [[2006]] zum ''Netzwerk  Winter'' zusammengeschlossen, um Strategien zu entwickeln, die dem Trend  der stark rückläufigen [[Skifahren#Schülerskikurse|Schülerskikursen]]  entgegen zu wirken.  
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== Daten 2022 ==
 
== Daten 2022 ==
 
52 Skigebiete gibt es laut Wirtschaftskammer in Salzburg - mit in Summe 471 Liften. Entlang der Anlagen verlaufen rund 4700 Hektar an Pistenfläche. Davon sind rund 85 Prozent beschneibar. Wofür jährlich ein Energiebedarf von etwa 15&nbsp;000 Kilowattstunden je Hektar nötig ist. Hochgerechnet ergibt das im Bundesland Salzburg einen Jahresbedarf von 60 Gigawattstunden. Österreichweit beziffert die Wirtschaftskammer diesen mit 250 Gigawattstunden. Wobei der tatsächliche Bedarf auch mit der Witterung zusammenhängt. Laut Seilbahnersprecher Egger könne bei günstigen Bedingungen der Energiebedarf um bis zu ein Viertel niedriger ausfallen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/stromfresser-seilbahnen-kommt-die-energiebremse-fuer-den-tourismus-124622227 www.sn.at], 23. Juli 2022</ref>
 
52 Skigebiete gibt es laut Wirtschaftskammer in Salzburg - mit in Summe 471 Liften. Entlang der Anlagen verlaufen rund 4700 Hektar an Pistenfläche. Davon sind rund 85 Prozent beschneibar. Wofür jährlich ein Energiebedarf von etwa 15&nbsp;000 Kilowattstunden je Hektar nötig ist. Hochgerechnet ergibt das im Bundesland Salzburg einen Jahresbedarf von 60 Gigawattstunden. Österreichweit beziffert die Wirtschaftskammer diesen mit 250 Gigawattstunden. Wobei der tatsächliche Bedarf auch mit der Witterung zusammenhängt. Laut Seilbahnersprecher Egger könne bei günstigen Bedingungen der Energiebedarf um bis zu ein Viertel niedriger ausfallen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/stromfresser-seilbahnen-kommt-die-energiebremse-fuer-den-tourismus-124622227 www.sn.at], 23. Juli 2022</ref>
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Rund fünf Prozent des Gesamtenergiebedarfs im Land Salzburg entfallen auf die Seilbahnen. Die knapp 170 GWh wären durch erneuerbare Energie produzierbar und ein erster wichtiger Schritt. Investitionen in großflächige [[Photovoltaik]]-Anlagen in den Bergen, auf Hoteldächern, in die [[Speichersee]]n und auch in die [[Windenergie]] sind notwendig. Kleinanlagen werden nicht zur Autonomie führen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/standpunkt-wintertourismus-muss-jetzt-neu-gedacht-werden-128058187 www.sn.at] 8. Oktober 2022: "Wintertourismus muss jetzt neu gedacht werden", [[Marco Riebler]] in der Rubrik [[Standpunkt]]</ref>
    
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==
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* [[Wer bezahlt den Schnee]]
 
* [[Wer bezahlt den Schnee]]
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== Quelle ==
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== Weblink ==
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* [https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/video-schweizer-skigebiet-setzt-auf-nachhaltigkeit-kann-das-auch-ein-vorbild-fuer-salzburg-sein-128071117 www.sn.at], 8. Oktober 2022: "Schweizer Skigebiet setzt auf Nachhaltigkeit: Kann das auch ein Vorbild für Salzburg sein?", ein Beitrag von [[Marco Riebler]]
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== Quellen ==
 
* {{Quelle SN|22. Oktober 2011, 18. September 2012 und 16. November 2019}}
 
* {{Quelle SN|22. Oktober 2011, 18. September 2012 und 16. November 2019}}
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==

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