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[[Datei:Lamprechtshöhle 11.jpg|thumb|Im Schauteil der Höhle]]
 
[[Datei:Lamprechtshöhle 11.jpg|thumb|Im Schauteil der Höhle]]
Die '''Lamprechtshöhle''', auch ''Lamprechtsofen'', früher ''Lamprechts-Ofenloch''<ref name="Ecker">Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=18980319&query=%22Stephan+Ecker%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger) Fremden-Zeitung, Ausgabe vom 19. März 1898 Seite 1, "Eine Wanderung durch das Lamprechts-Ofenloch" von Schulleiter [[Stephan Ecker]] aus [[Lofer]]</ref> genannt, befindet sich im nördlichen [[Pinzgau]] im [[Saalachtal]] im Gemeindegebiet von [[St. Martin bei Lofer]]<ref>Quelle {{Quelle SAGIS}} </ref>. Sie ist die tiefste Höhle Österreichs und die tiefste Durchgangshöhle Österreichs (in manchen Quellen wird sie sogar als die tiefste Durchgangshöhle der Welt bezeichnet).
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Die '''Lamprechtshöhle''', auch ''Lamprechtsofen'', früher ''Lamprechts-Ofenloch''<ref name="Ecker">Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=18980319&query=%22Stephan+Ecker%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger) Fremden-Zeitung, Ausgabe vom 19. März 1898 Seite 1, "Eine Wanderung durch das Lamprechts-Ofenloch" von Schulleiter [[Stephan Ecker]] aus [[Lofer]]</ref> genannt, befindet sich im nördlichen [[Pinzgau]] im [[Saalachtal]] im Gemeindegebiet von [[St. Martin bei Lofer]]<ref>Quelle {{Quelle SAGIS}} </ref>. Sie ist die tiefste Höhle Österreichs und die tiefste Durchgangshöhle Österreichs (in manchen Quellen wird sie sogar als die tiefste Durchgangshöhle der Welt bezeichnet).
    
==Geografie ==
 
==Geografie ==
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===  Ereignisse ===
 
===  Ereignisse ===
Am [[26. August]] [[1931]] besuchten Bruno und Hedwig Samel aus Teplitz-Schönau in Begleitung des Führers Alois Hafenauer um 09:00 Uhr die Lamprechtsofenlochhöhlen. Durch eine plötzlich aus einer Seitenhöhle eingetretene Wasserflut erreichte das Wasser zwischen Kanzler- und Steiner-Halle eine Höhe von sechs Metern, sodass den Besuchern der Rückweg abgeschnitten war. Die mehrstündigen Versuche der [[Gendarmerie]] Weißbach und des Aushilfsführers Josef Wohlschläger, zu den Eingeschlossenen vorzudringen, wurden schließlich durch das allmähliche Sinken des Wassers begünstigt und es gelang, die Genannten über einen auf Stricken gelegten Steg nach 15 Uhr aus ihrer Lage zu befreien.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19310828&seite=5&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 28. August 1931, Seite 5</ref>
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Am [[26. August]] [[1931]] besuchten Bruno und Hedwig Samel aus Teplitz-Schönau in Begleitung des Führers Alois Hafenauer um 09:00 Uhr die Lamprechtsofenlochhöhlen. Durch eine plötzlich aus einer Seitenhöhle eingetretene Wasserflut erreichte das Wasser zwischen Kanzler- und Steiner-Halle eine Höhe von sechs Metern, sodass den Besuchern der Rückweg abgeschnitten war. Die mehrstündigen Versuche der [[Gendarmerie]] Weißbach und des Aushilfsführers Josef Wohlschläger, zu den Eingeschlossenen vorzudringen, wurden schließlich durch das allmähliche Sinken des Wassers begünstigt und es gelang, die Genannten über einen auf Stricken gelegten Steg nach 15 Uhr aus ihrer Lage zu befreien.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19310828&seite=5&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 28. August 1931, Seite 5</ref>
    
Vier Deutsche wurden am [[4. Jänner]] [[1991]] von Wassermassen in dem System eingeschlossen. Für die gut ausgerüsteten Nürnberger Höhlenforscher nahm die Expedition nach stundenlangem bangen Warten schließlich ein glückliches Ende. Eine 17-köpfige Rettungsmannschaft mit zwei Tauchern brachte die drei Männer und eine Frau in Sicherheit.  
 
Vier Deutsche wurden am [[4. Jänner]] [[1991]] von Wassermassen in dem System eingeschlossen. Für die gut ausgerüsteten Nürnberger Höhlenforscher nahm die Expedition nach stundenlangem bangen Warten schließlich ein glückliches Ende. Eine 17-köpfige Rettungsmannschaft mit zwei Tauchern brachte die drei Männer und eine Frau in Sicherheit.  

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