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== Die Demolierung der Wehranlagen im 19. Jahrhundert ==
 
== Die Demolierung der Wehranlagen im 19. Jahrhundert ==
Mit dem Anschluss der größten Teile des ehemaligen [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürstentums Salzburg]] an die [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] Österreich mit Jahresbeginn [[1816]] gelangten die Anlagen in den kaiserlichen Besitz. Im Jahr 1860 wurden das Statut der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Die Festungsbauten entsprachen nicht mehr der Waffenentwicklung. Mit ''Allerhöchster Entschließung''<ref>von [[Kaiser Franz Joseph I.]] ...</ref> wurden am [[26. April]] [[1866]] die Festungswerke zwischen Schloss Mirabell und dem Linzertor anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Vereinigung von Salzburg mit dem Kaiserthum Österreich als Geschenk der Stadtgemeinde übergeben (nicht aber die Festung Hohensalzburg, die weiterhin im Besitz des Kaisers blieb!). In den Jahren [[1867]] bis [[1874]] wurden die Demolierung der Festungswerke (Bastionen I bis V) schrittweise unter der Aufsicht von [[Ferdinand Laschensky]] abgerissen. Die Lage der alten Befestigungen und der neuen Straßen und Gassen hat er in einem Plan verzeichnet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19000117&query=%22sebastian%22+%22Bastion%22&ref=anno-search&seite=6 Salzburger Chronik, 17. Jänner 1900]</ref> Das Material wurde für die [[Salzachregulierung]] und für die [[Kanalisation (Stadt Salzburg)|Kanalisation]] verwendet.
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Mit dem Anschluss der größten Teile des ehemaligen [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürstentums Salzburg]] an die [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] Österreich mit Jahresbeginn [[1816]] gelangten die Anlagen in den kaiserlichen Besitz. Im Jahr 1860 wurden das Statut der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Die Festungsbauten entsprachen nicht mehr der Waffenentwicklung. Mit ''Allerhöchster Entschließung''<ref>von [[Kaiser Franz Joseph I.]] ...</ref> wurden am [[26. April]] [[1866]] die Festungswerke zwischen Schloss Mirabell und dem Linzertor anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Vereinigung von Salzburg mit dem Kaiserthum Österreich als Geschenk der Stadtgemeinde übergeben (nicht aber die Festung Hohensalzburg, die weiterhin im Besitz des Kaisers blieb!). In den Jahren [[1867]] bis [[1874]] wurden die Demolierung der Festungswerke (Bastionen I bis V) schrittweise unter der Aufsicht von [[Ferdinand Laschensky]] abgerissen. Die Lage der alten Befestigungen und der neuen Straßen und Gassen hat er in einem Plan verzeichnet.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19000117&query=%22sebastian%22+%22Bastion%22&ref=anno-search&seite=6 Salzburger Chronik, 17. Jänner 1900]</ref> Das Material wurde für die [[Salzachregulierung]] und für die [[Kanalisation (Stadt Salzburg)|Kanalisation]] verwendet.
 
   
 
   
 
Verschiedentlich wurde die Meinung vertreten, der [[Salzburger Gemeinderat]] hätten in den folgenden Jahren einen Beschluss gefasst, nach der Schleifung dieser Befestigungsanlagen auch die Festung Hohensalzburg selbst zu schleifen. Mit dem Begriff "Festung" wurde damals allerdings nicht nur Hohensalzburg verstanden, sondern die gesamte befestigte Stadt. Kaiser Franz Joseph I. schenkte nur große Teile der ''Befestigungsanlagen'' der Stadt, nicht jedoch die Festung Hohensalzburg. Diese blieb weiterhin Kaserne und Depot. Zudem blieb der Wert der Festung für die städtischen Gremien auch damals unbestritten.   
 
Verschiedentlich wurde die Meinung vertreten, der [[Salzburger Gemeinderat]] hätten in den folgenden Jahren einen Beschluss gefasst, nach der Schleifung dieser Befestigungsanlagen auch die Festung Hohensalzburg selbst zu schleifen. Mit dem Begriff "Festung" wurde damals allerdings nicht nur Hohensalzburg verstanden, sondern die gesamte befestigte Stadt. Kaiser Franz Joseph I. schenkte nur große Teile der ''Befestigungsanlagen'' der Stadt, nicht jedoch die Festung Hohensalzburg. Diese blieb weiterhin Kaserne und Depot. Zudem blieb der Wert der Festung für die städtischen Gremien auch damals unbestritten.   

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