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Die '''Aualm''' ist ein [[Alm]]gebiet im Südosten des [[Tennengau]]s in der Gemeinde [[Abtenau]].

== Geografie ==

Im Gebiet der Aualm befinden sich die [[Höhlenverzeichnis des Landes Salzburg|Aualmhöhlen]].

== Geschichte ==
In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde die Aualm als Truppenübungsplatz des [[Bundesheer]]es genutzt. Das Bundesheer hatte das rund 350 Hektar große Areal ab [[1958]] gepachtet, ursprünglich vom [[Missionshaus St. Rupert]] in [[Bischofshofen]]. [[2008]] empfahl die vom damaligen Verteidigungsminister Norbert Darabos ([[SPÖ]]) eingesetzte Bundesheer-Reformkommission die Stilllegung. [[St. Martin am Tennengebirge|St. Martins]] damaliger [[Bürgermeister der Gemeinde St. Martin am Tennengebirge|Bürgermeister]] [[Rudolf Lanner]] (SPÖ) sprach sich dafür aus, wie auch [[Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]]. [[ÖVP]]-Politiker wie der [[Annaberg-Lungötz|Annaberger]] Alt[[Bürgermeister der Gemeinde Annaberg-Lungötz|bürgermeister]] [[Josef Schwarzenbacher]] forderten lautstark einen Weiterbetrieb. Seit [[1. Jänner]] [[2009]] war er dann außer Betrieb.

[[2013]] erwarb Peter [[Kaindl]] das Areal des Missionshauses. Der Kaufpreis für die 350 Hektar betrug laut Grundbuch 4,3 Millionen Euro. Im Zuge der Auflösung des Pachtvertrags veräußerte das Bundesheer jetzt auch seinen kleinen Eigenbesitz in der Aualm, eine rund einen Hektar große Fläche, auf der Munitionslager und Mannschaftsunterkünfte standen. Den Zuschlag im Bieterverfahren erhielt Kaindl, der den ausgerufenen Mindestpreis von 615.000 Euro bezahlte.

Aus dem Pachtvertrag herauszukommen gestaltete sich schwierig. Die Pachtzahlungen für das rund 350 Hektar große Areal am Fuße des Tennengebirges liefen bis in den Sommer [[2022]] unvermindert weiter. Seit [[1. Juli]] sei der Pachtvertrag nun endgültig aufgelöst, sagt Georg Mayer, Referatsleiter des Militärischen Immobilienmanagementzentrums Salzburg. Welche Kosten dem Steuerzahler durch die Verzögerung des Vertragsausstiegs tatsächlich aufgelaufen sind, wird nicht kommuniziert. In der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des ehemaligen Salzburger [[Nationalratsabgeordneten]] [[Rupert Doppler]] ([[FPÖ]]) war [[2011]] von jährlich rund 270.000 Euro für Pacht, Betrieb und Personal die Rede.

Hauptursache für die lange Verzögerung war die Verunreinigung des Geländes durch Munitionsreste. Eine Dekontamination und eine Renaturierung des Geländes waren laut Pachtvertrag Grundlagen für eine Kündigung. Die Aufräumarbeiten seien eben komplex und im alpinen Gelände oft nur händisch möglich gewesen, heißt es seitens des Bundesheeres.

== Quellen ==
* {{Quelle SN|18. August 2022}}
{{Quelle AMap}}

[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Abtenau]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Alm]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]

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