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Kraus wuchs in Hall in Tirol auf, besuchte dann in Brixen und Feldkirch Gymnasien und studierte in Wien an der Hochschule für Welthandel, wo er [[1936]] auch promovierte.
 
Kraus wuchs in Hall in Tirol auf, besuchte dann in Brixen und Feldkirch Gymnasien und studierte in Wien an der Hochschule für Welthandel, wo er [[1936]] auch promovierte.
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er journalistisch unter anderem für das ''Neue Wiener Journal'' und das ''Südostecho'' tätig. In [[Salzburg]] lernte er nach dem Krieg den stellvertretenden Chefredakteur der [[Salzburger Nachrichten]], [[Viktor Reimann]], kennen und gründete mit ihm am [[26. März]] [[1949]] den [[Verband der Unabhängigen]]. Als ''Wahlpartei der Unabhängigen'' erzielte man bei den Nationalratswahlen [[1949]] überraschenderweise 11,7%. Kraus und 15 Parteikollegen zogen in das Parlament ein. Kraus war nun Bundesobmann und Klubobmann des VdU.
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er journalistisch unter anderem für das ''Neue Wiener Journal'' und das ''Südostecho'' tätig. In Salzburg lernte er nach dem Krieg den stellvertretenden Chefredakteur der [[Salzburger Nachrichten]], [[Viktor Reimann]], kennen und gründete mit ihm am [[26. März]] [[1949]] den [[Verband der Unabhängigen]]. Als ''Wahlpartei der Unabhängigen'' erzielte man bei den Nationalratswahlen [[1949]] überraschenderweise 11,7%. Kraus und 15 Parteikollegen zogen in das Parlament ein. Kraus war nun Bundesobmann und Klubobmann des VdU.
    
Ab [[1952]] konzentrierte sich Kraus auf die Arbeit im Parlament und gab die Führung des VdU an Max Stendebach ab. Im Lichte schwacher [[Landtagswahlen|Landtagswahlergebnisse]] im Jahr [[1954]] begann der Zerfall des VdU, der im Herbst [[1955]] in der Gründung der [[FPÖ|Freiheitlichen Partei Österreichs]] gipfelte. Beim Gründungsparteitag im April [[1956]] trat Kraus dieser neuen Partei nicht mehr bei und verlor somit am [[8. Juni]] [[1956]] sein Nationalratsmandat.
 
Ab [[1952]] konzentrierte sich Kraus auf die Arbeit im Parlament und gab die Führung des VdU an Max Stendebach ab. Im Lichte schwacher [[Landtagswahlen|Landtagswahlergebnisse]] im Jahr [[1954]] begann der Zerfall des VdU, der im Herbst [[1955]] in der Gründung der [[FPÖ|Freiheitlichen Partei Österreichs]] gipfelte. Beim Gründungsparteitag im April [[1956]] trat Kraus dieser neuen Partei nicht mehr bei und verlor somit am [[8. Juni]] [[1956]] sein Nationalratsmandat.

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