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== Vorwürfe 2011 ==
 
== Vorwürfe 2011 ==
Er war bis März 2011 auch Pfarrprovisor von [[Sankt Jakob am Thurn]]. Dann kam 2011 seine Affäre mit der heute 47-jährigen Salzburgerin Frau P. in die Medien, mit der er vor 30 Jahren eine ''unkomplizierte, offene und schöne Freundschaft'' hatte. Die Salzburgerin behauptet, von Peter Hofer damals, sie war noch minderjährig, mehrmals sexuell missbraucht worden zu sein. Sie sei ihm bis 2006 ''hörig gewesen''. Peter Hofer bestreitet nicht eine Beziehung, wehrt sich jedoch gegen den Vorwurf sexuellen Missbrauchs, der ihm während seiner Zeit bis 1983 in der Pfarre in Salzburg-[[Nonntal]] von Frau P. vorgeworfen werden. Sie war damals 16 Jahre alt, er 20 Jahre älter. Er legte im Rahmen einer Pressekonfernz am [[10. März]] 2011 Schreiben der Frau mit Fotos von ihren Kindern und Glückwünschen an Hofer zu Festtagen (z. B. 1993, 1997) vor: ''Lieber Peter! Danke für die schöne Zeit in Nonntal. Ich möchte dir meine Dienste [Anm.: Sie war in ihrer Jugend Ministrantin und Jungscharführerin] weiter anbieten. Alles Gute und viel Erfolg, ich hoffe, dass wir uns wieder mehr sehen werden. Danke für deine Freundschaft.'' Sie war auch mit ihrem Ehemann beim 60. Geburtstag von Peter Hofer eingeladen, der beide auch getraut und deren Kinder getauft hatte.
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Er war bis März 2011 auch Pfarrprovisor von [[Sankt Jakob am Thurn]]. Dann kam 2011 seine Affäre mit der heute 47-jährigen Salzburgerin Frau P. in die Medien, mit der er vor 30 Jahren eine ''unkomplizierte, offene und schöne Freundschaft'' hatte. Die Salzburgerin behauptet, von Peter Hofer damals, sie war noch minderjährig, mehrmals sexuell missbraucht worden zu sein. Sie sei ihm bis 2006 ''hörig gewesen''. Peter Hofer bestreitet nicht eine Beziehung, wehrt sich jedoch gegen den Vorwurf sexuellen Missbrauchs, der ihm während seiner Zeit bis 1983 in der Pfarre in Salzburg-[[Nonntal]] von Frau P. vorgeworfen werden. Sie war damals 16 Jahre alt, er 20 Jahre älter. Dass er in den Jahren 1985 und 1986 eine intime Beziehung mit ihr geführt habe, als Frau P. bereits "erwachsen war"<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/online/salzburg/aktuell/Missbrauchsskandal-Frau-stimmt-Gutachten-zu.html?article=eGMmOI8VeOCqtE2y3n8ZJmMqmrntsT62XXG4TMs&img=&text=&mode=& www.salzburg.com/online 16. März 2011]</ref> stellt Hofer ebenfalls nicht in Abrede.
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=== Pressekonferenz ===
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Er legte im Rahmen einer Pressekonfernz am [[10. März]] 2011 Schreiben der Frau mit Fotos von ihren Kindern und Glückwünschen an Hofer zu Festtagen (z. B. 1993, 1997) vor: ''Lieber Peter! Danke für die schöne Zeit in Nonntal. Ich möchte dir meine Dienste [Anm.: Sie war in ihrer Jugend Ministrantin und Jungscharführerin] weiter anbieten. Alles Gute und viel Erfolg, ich hoffe, dass wir uns wieder mehr sehen werden. Danke für deine Freundschaft.'' Sie war auch mit ihrem Ehemann beim 60. Geburtstag von Peter Hofer eingeladen, der beide auch getraut und deren Kinder getauft hatte.
    
Der Anwalt von Peter Hofer, Fritz Müller, verwies bei der Pressekonferenz auf eine schwere Krebserkrankung der Frau, große Schwierigkeiten in der Ehe und Familie und auf ''eine sehr, sehr schwere Kindheit'' bei den Großeltern und einen ''Verdacht des Missbrauchs durch ein Familienmitglied''.
 
Der Anwalt von Peter Hofer, Fritz Müller, verwies bei der Pressekonferenz auf eine schwere Krebserkrankung der Frau, große Schwierigkeiten in der Ehe und Familie und auf ''eine sehr, sehr schwere Kindheit'' bei den Großeltern und einen ''Verdacht des Missbrauchs durch ein Familienmitglied''.
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=== Frühere Zahlungsangebote ===
 
Bereits 2007 hatte Hofer von den ''ungeheuerlichen Vorwürfen'' erfahren. 2009 hätte Frau P. 25.000 Euro binnen drei Wochen verlangt. Über seinen Anwalt bot Hofer zunächst 5.000 Euro, später 10.000 Euro als freiwillige Hilfeleistung für Therapien. Dann hörte er nichts mehr bis März 2011 von ihr. In einem Interview mit profil im März 2011 bestätigte Frau P. aber, dass Peter Hofer nie die Forderung des Schweigen gestellt hätte und fügte hinzu, ''es war eine Art unausgesprochene Abmachung''.
 
Bereits 2007 hatte Hofer von den ''ungeheuerlichen Vorwürfen'' erfahren. 2009 hätte Frau P. 25.000 Euro binnen drei Wochen verlangt. Über seinen Anwalt bot Hofer zunächst 5.000 Euro, später 10.000 Euro als freiwillige Hilfeleistung für Therapien. Dann hörte er nichts mehr bis März 2011 von ihr. In einem Interview mit profil im März 2011 bestätigte Frau P. aber, dass Peter Hofer nie die Forderung des Schweigen gestellt hätte und fügte hinzu, ''es war eine Art unausgesprochene Abmachung''.
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Peter Hofer trat dann am Freitag, den [[11. März]] 2011 vorerst einmal von allen Ämtern zurück. Er wollte aber keine Verleumdungsklage gegen Frau P. aus Rücksicht auf die Krankheit der Frau einbringen und bekräftigte, nie Gewalt oder Zwang ausgeübt zu haben.
 
Peter Hofer trat dann am Freitag, den [[11. März]] 2011 vorerst einmal von allen Ämtern zurück. Er wollte aber keine Verleumdungsklage gegen Frau P. aus Rücksicht auf die Krankheit der Frau einbringen und bekräftigte, nie Gewalt oder Zwang ausgeübt zu haben.
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=== Unabhängige Opferschutzkommission in der Kirche zahlt ohne Prüfung ===
 
Die Unabhängige Opferschutzkommission in der Kirche ("Klasnic-Kommission") hat laut Austria Presse Agentur die Salzburgerin bereits als Opfer anerkannt (11. März 2011) und ihr einen großen Geldbetrag als Schmerzensgeld und für Therapiekosten zugesprochen. Kommissionssprecher Herwig Hösele betonte, dann man zu Einzelfällen nichts sage, jedoch ''entscheiden wir im Zweifel für das Opfer. Das muss aber kein Schuldspruch gegen jemand anderen sein''. Strafrechtlich gesehen ist diese Sache für den Staatsanwalt bereits verjährt.
 
Die Unabhängige Opferschutzkommission in der Kirche ("Klasnic-Kommission") hat laut Austria Presse Agentur die Salzburgerin bereits als Opfer anerkannt (11. März 2011) und ihr einen großen Geldbetrag als Schmerzensgeld und für Therapiekosten zugesprochen. Kommissionssprecher Herwig Hösele betonte, dann man zu Einzelfällen nichts sage, jedoch ''entscheiden wir im Zweifel für das Opfer. Das muss aber kein Schuldspruch gegen jemand anderen sein''. Strafrechtlich gesehen ist diese Sache für den Staatsanwalt bereits verjährt.
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=== Aussagepsychologisches Gutachten ===
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Am 16. März 2011 berichten die [[Salzburger Nachrichten|SN]], dass Frau P  nach Aussagen ihres Anwalts Nikolaus Bauer dem Vorschlag des Geistlichen zustimmt, ein aussagepsychologisches Gutachten einzuholen. Allerdings unter den Voraussetzungen, dass sich auch Peter Hofer einem solchen unterzieht und er die Kosten beider Untersuchungen bezahlt. Der Gegenvorschlag des Rechtsvertreters von Peter Hofer, dass zunächst jeder selbst die Gutachterkosten trägt und wer recht bekomme, also derjenige, dem der Gutachter glaubt, der solle dann seinen Kostenanteil vom anderen ersetzt bekommen. Das wiederum lehnt der Rechtsanwalt von Frau P. mit dem Hinweis ab, sie erhielte wegen ihrer schweren Erkrankung nur eine Invaliditätspension von rund 600 Euro im Monat. Davon müsse sie auch die hohen Therapiekosten noch selbst bezahlen, da die von der Opferschutzkommission zugesagte Zahlungen (Kostenersatz von monatlich 650 Euro für die Therapie und auch eine größere Schmerzensgeldzahlung) noch nicht überwiesen wurden. Anwalt Bauer von Frau P. ergänzte noch, dass, so lange sich die finanzielle Lage seiner Mandantin nicht ändere, werde er auch nicht mutwillig Rechtsstreitigkeiten vom Zaun brechen. Das heißt, Frau P. wird keine erneute Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Hofer wegen Missbrauchs- und Stalkingvorwürfe einbringen.
    
==Quellen==
 
==Quellen==

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