Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Änderung der Größe ,  22:11, 22. Apr. 2022
K
Tippfehler "Wien" statt "Wein"
Zeile 14: Zeile 14:  
[[1486]] wurde die Brauerei von [[Fürsterzbischof]] [[Johann III. Beckenschlager]] als Hofbrauerei übernommen. Dazu gab ihm das Testament von Hans Elsenheimer Gelegenheit. Der Fürsterzbischof übernahm den Besitz kurz nach dem Tod von Elsenheimer mit der Begründung, Elsenheimer hätte nicht über seinen Tod hinaus über dieses Lehen verfüge dürfen, wie er es aber testamentarisch getan hatte. Durch das in den Augen des Fürsterzbischofs rechtswidrigen Testament sei Kaltenhausen nach dem Urbarrecht an das [[Erzstift Salzburg]] heimgefallen.
 
[[1486]] wurde die Brauerei von [[Fürsterzbischof]] [[Johann III. Beckenschlager]] als Hofbrauerei übernommen. Dazu gab ihm das Testament von Hans Elsenheimer Gelegenheit. Der Fürsterzbischof übernahm den Besitz kurz nach dem Tod von Elsenheimer mit der Begründung, Elsenheimer hätte nicht über seinen Tod hinaus über dieses Lehen verfüge dürfen, wie er es aber testamentarisch getan hatte. Durch das in den Augen des Fürsterzbischofs rechtswidrigen Testament sei Kaltenhausen nach dem Urbarrecht an das [[Erzstift Salzburg]] heimgefallen.
   −
Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] erwarb [[1496]] die ''Elsenheimerische Brauerei zu Kaltenhausen'', wurde damit erster erbischöflicher Brauherr und erweiterte die Brauerei großzügig. Weil Keutschach in den Hofbräuhäusern in Kaltenhausen und im Kaltenbierhaus in der [[Stadt Salzburg]] Bier und in der [[Dompropstei]] Wien ausschenken ließ, brachte dem Fürsterzbischof die Spitznamen ''Liendl-Wiert'' und ''Liendl Pierschenkh'' bei der Salzburger Bevölkerung ein.  
+
Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] erwarb [[1496]] die ''Elsenheimerische Brauerei zu Kaltenhausen'', wurde damit erster erbischöflicher Brauherr und erweiterte die Brauerei großzügig. Weil Keutschach in den Hofbräuhäusern in Kaltenhausen und im Kaltenbierhaus in der [[Stadt Salzburg]] Bier und in der [[Dompropstei]] Wein ausschenken ließ, brachte dem Fürsterzbischof die Spitznamen ''Liendl-Wiert'' und ''Liendl Pierschenkh'' bei der Salzburger Bevölkerung ein.  
    
150 Jahre später, [[1646]], wurden bereits in zwei Bräupfannen 12 800 Eimer Bier gebraut. Im selbem Jahr wurde auch erstmals das noch heute bekannte ''Märzenbier'' gebraut. Auch bei den folgenden Salzburger Fürsterzbischöfen war die Brauerei immer ein besonderes Liebkind.  
 
150 Jahre später, [[1646]], wurden bereits in zwei Bräupfannen 12 800 Eimer Bier gebraut. Im selbem Jahr wurde auch erstmals das noch heute bekannte ''Märzenbier'' gebraut. Auch bei den folgenden Salzburger Fürsterzbischöfen war die Brauerei immer ein besonderes Liebkind.  
79

Bearbeitungen

Navigationsmenü