Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Änderung der Größe ,  12:03, 9. Apr. 2022
K
Zeile 20: Zeile 20:  
Bereits im [[15. Jahrhundert]] ließen sich die Fürsterzbischöfe das Quellwasser des [[Untersbergstock]]s mit Wasserreitern täglich frisch zur fürstlichen Tafel bringen. Wegen seiner Güte und Klarheit des Wassers aus den so genannten ''Fürstenquellen'' unternahm [[1654]] Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein den ersten Versuch, das Quellwasser unter Druck in die Stadt zu leiten. Dafür wurde der Residenzbrunnen errichtet und man leitete in 3 237 [[lärche]]nen Röhren das Wasser in die Stadt.  
 
Bereits im [[15. Jahrhundert]] ließen sich die Fürsterzbischöfe das Quellwasser des [[Untersbergstock]]s mit Wasserreitern täglich frisch zur fürstlichen Tafel bringen. Wegen seiner Güte und Klarheit des Wassers aus den so genannten ''Fürstenquellen'' unternahm [[1654]] Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein den ersten Versuch, das Quellwasser unter Druck in die Stadt zu leiten. Dafür wurde der Residenzbrunnen errichtet und man leitete in 3 237 [[lärche]]nen Röhren das Wasser in die Stadt.  
   −
[[1661]] war das Bauvorhaben vollendet, jedoch zerbarsten die Holzröhren von [[Fürstenbrunn]] in die Stadt bereits bei der Einweihung. Der Brunnen musste in der Folge mit Wasser aus der [[Hellbrunn]]er [[Sternbrunnenquelle]] versorgt werden. Es dauerte weitere 200 Jahre bis das Fürstenquellen-Projekt wieder aufgegriffen und schließlich [[1875]] fertig gestellt wurde mit dem Bau der heutigen Quellfassung, einer 9,2 km langen Leitung und einem 1&nbsp;000 m³ fassenden [[Hochbehälter Mönchsberg|Hochbehälter]] auf dem [[Mönchsberg]]. Die Stadt bekam vom damaligen Besitzer König [[Ludwig I. von Bayern]] das Servitutsrecht,<ref>Ein Servitut ist ein beschränktes Nutzungsrecht an einer fremden Sache</ref> 47,4 Liter/Sekunde zu nutzen. [[1945]] wurde auf Anordnung der Militärregierung das gesamte Wasser der [[Fürstenbrunner Quelle]] bis maximal 265 l/s für die Stadt genutzt. Heute wird Tiefenwasser im Umfeld der Fürstenbrunner Quelle für die [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Trinkwassernutzung]] der Stadt genutzt.
+
[[1661]] war das Bauvorhaben vollendet, jedoch zerbarsten die Holzröhren von [[Fürstenbrunn]] in die Stadt bereits bei der Einweihung. Der Brunnen musste in der Folge mit Wasser aus der [[Hellbrunn]]er [[Sternweiher]]-Quelle versorgt werden. Es dauerte weitere 200 Jahre bis das Fürstenquellen-Projekt wieder aufgegriffen und schließlich [[1875]] fertig gestellt wurde mit dem Bau der heutigen Quellfassung, einer 9,2 km langen Leitung und einem 1&nbsp;000 m³ fassenden [[Hochbehälter Mönchsberg|Hochbehälter]] auf dem [[Mönchsberg]]. Die Stadt bekam vom damaligen Besitzer König [[Ludwig I. von Bayern]] das Servitutsrecht,<ref>Ein Servitut ist ein beschränktes Nutzungsrecht an einer fremden Sache</ref> 47,4 Liter/Sekunde zu nutzen. [[1945]] wurde auf Anordnung der Militärregierung das gesamte Wasser der [[Fürstenbrunner Quelle]] bis maximal 265 l/s für die Stadt genutzt. Heute wird Tiefenwasser im Umfeld der Fürstenbrunner Quelle für die [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Trinkwassernutzung]] der Stadt genutzt.
    
== Bemerkenswert ==
 
== Bemerkenswert ==

Navigationsmenü