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| − | Karl Hintner war der Sohn des Kaufmanns Franz Hintner und seiner Frau Walburga, geborene Stöckl. Bereits seit [[1865]] führte er in der [[Stadt Salzburg]] ein angesehenes Foto-Atelier. Sein Atelier "Elvira" befand sich später in [[Mülln]] neben dem [[Müllnersteg]] in der [[Müllner Hauptstraße 2]]. Von seinen 77 Lebensjahren war er mehr als 60 Jahre im Fotografenhandwerk tätig. Somit erlebte er die gesamte Entwicklung der Fotografie, die um Mitte des [[19. Jahrhundert]]s begann. | + | Karl Hintner war der Sohn des Kaufmanns Franz Hintner und seiner Frau Walburga, geborene Stöckl. Bereits [[1865]] eröffnete er in der [[Stadt Salzburg]] ein angesehenes Foto-Atelier. Sein Atelier "Elvira" befand sich später in [[Mülln]] neben dem [[Müllnersteg]] in der [[Müllner Hauptstraße 2]]. Von seinen 77 Lebensjahren war er mehr als 60 Jahre im Fotografenhandwerk tätig. Somit erlebte er die gesamte Entwicklung der Fotografie, die um Mitte des [[19. Jahrhundert]]s begann. |
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| | Im November 1859 sucht er bei der Stadtgemeinde Salzburg zur ''Gestattung der Verfertigung von Aufdruckmodeln'' an.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18591125&query=%22Karl+Hintner%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 25. November 1859, Seite 3</ref> Im Sommer [[1860]] wirbt er für sein Geschäft im [[Schatz-Durchhaus]] ([[Schneebergerhaus]]), wo er Mode, Bettzeug und Modeln verkauft.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18600613&query=%22Karl+Hintner%22&ref=anno-search&seite=4 ANN=], Salzburger Zeigung, Ausgabe vom 13. Juni 1860, Seite 4</ref> | | Im November 1859 sucht er bei der Stadtgemeinde Salzburg zur ''Gestattung der Verfertigung von Aufdruckmodeln'' an.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18591125&query=%22Karl+Hintner%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 25. November 1859, Seite 3</ref> Im Sommer [[1860]] wirbt er für sein Geschäft im [[Schatz-Durchhaus]] ([[Schneebergerhaus]]), wo er Mode, Bettzeug und Modeln verkauft.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18600613&query=%22Karl+Hintner%22&ref=anno-search&seite=4 ANN=], Salzburger Zeigung, Ausgabe vom 13. Juni 1860, Seite 4</ref> |
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| | Er erwarb für sich als Ersatzatelier das ehemalige „Spitalschmiedhaus“ in der [[Getreidegasse]] Nr. 47.<ref>[[Daniela Strasser]]: ''Neue Textilläden in Getreidegasse. Getreidegasse 47 verkauft: Neue Geschäfte und Wohnungen ''. In: [[Salzburger Fenster]], 8. September 2004, Ausgabe 29/04.</ref> | | Er erwarb für sich als Ersatzatelier das ehemalige „Spitalschmiedhaus“ in der [[Getreidegasse]] Nr. 47.<ref>[[Daniela Strasser]]: ''Neue Textilläden in Getreidegasse. Getreidegasse 47 verkauft: Neue Geschäfte und Wohnungen ''. In: [[Salzburger Fenster]], 8. September 2004, Ausgabe 29/04.</ref> |
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| − | Gegen Ende seines Lebens übernahm sein Schwiegersohn [[Robert Traub]] sein Unternehmen.
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| | In der großdeutschen Bewegung war Hintner als eines der ältesten Mitglieder des Deutschen Turnerbundes bis ins hohe Alter aktiv.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18990929&query=%22Karl+Hintner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. September 1899, Seite 8</ref> | | In der großdeutschen Bewegung war Hintner als eines der ältesten Mitglieder des Deutschen Turnerbundes bis ins hohe Alter aktiv.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18990929&query=%22Karl+Hintner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. September 1899, Seite 8</ref> |