| − | 40 Lotsen, darüber hinaus Techniker und Meteorologen, arbeiten im neuen Tower. Im zwölften Stock des Turms befindet sich in 50 Metern Höhe die Anflugkontrolle, von außen als breite gläserne Plattform erkennbar. Hier werden die Flugbewegungen überwacht, die Sink- und Landeerlaubnis erteilt. Üblicherweise wird mit den Piloten auf Englisch kommuniziert, in Ausnahmefällen, mit älteren Flugscheinbesitzern, auch Deutsch gesprochen. Der ''Hightech''-Raum ist wegen der Blendwirkung vollständig in Schwarz gehalten. Normalerweise sitzen acht Fluglotsen vor den Bildschirmen, während der [[Corona Pandemie]] waren es nur noch vier. Zwei Stockwerke höher, auf 55 Metern, ist eine zweite, völlig unabhängig funktionierende Anflugkontrolle eingerichtet. Der Salzburger Flughafen ist österreichweit der erste, der dieses Sicherheitssystem eingebaut hat. Auch ein Fernglas, wie Jäger es haben, gehört übrigens zur Ausrüstung: Manchmal sei im Cockpit nicht ganz klar, ob das Fahrwerk ausgefahren sei. Dann greife der Lotse zum Gucker.<ref>[[Stadt Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/der-flughafen-faehrt-hoch-88999486 18. Juni 2020]</ref> | + | 40 Lotsen, darüber hinaus Techniker und Meteorologen, arbeiten im neuen Tower. Im zwölften Stock des Turms befindet sich in 50 Metern Höhe die Anflugkontrolle, von außen als breite gläserne Plattform erkennbar. Hier werden die Flugbewegungen überwacht, die Sink- und Landeerlaubnis erteilt. Üblicherweise wird mit den Piloten auf Englisch kommuniziert, in Ausnahmefällen, mit älteren Flugscheinbesitzern, auch Deutsch gesprochen. Der ''Hightech''-Raum ist wegen der Blendwirkung vollständig in Schwarz gehalten. Normalerweise sitzen acht Fluglotsen vor den Bildschirmen, während der [[Coronapandemie]] waren es nur noch vier. Zwei Stockwerke höher, auf 55 Metern, ist eine zweite, völlig unabhängig funktionierende Anflugkontrolle eingerichtet. Der Salzburger Flughafen ist österreichweit der erste, der dieses Sicherheitssystem eingebaut hat. Auch ein Fernglas, wie Jäger es haben, gehört übrigens zur Ausrüstung: Manchmal sei im Cockpit nicht ganz klar, ob das Fahrwerk ausgefahren sei. Dann greife der Lotse zum Gucker.<ref>[[Stadt Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/der-flughafen-faehrt-hoch-88999486 18. Juni 2020]</ref> |
| | Technische Einrichtungen des neuen ''Tower'' sind unter anderem das DIFLIS System (''Digital Flight Strip System''), neue Sprachvermittlungs- bzw. Sprachaufzeichnungssysteme und moderne ''Touch Panels'' zur Steuerung der Pistenbefeuerung. Darüber hinaus sorgt eine redundant aufgebaute Energieversorgung dafür, dass sämtliche Systeme zur sicheren Abwicklung des Flugverkehrs ausfallsicher zur Verfügung stehen. Getrennte Brandabschnitte für Datenübertragungs- und Versorgungsleitungen sind ebenfalls Teil des umfassenden Sicherheitskonzeptes. | | Technische Einrichtungen des neuen ''Tower'' sind unter anderem das DIFLIS System (''Digital Flight Strip System''), neue Sprachvermittlungs- bzw. Sprachaufzeichnungssysteme und moderne ''Touch Panels'' zur Steuerung der Pistenbefeuerung. Darüber hinaus sorgt eine redundant aufgebaute Energieversorgung dafür, dass sämtliche Systeme zur sicheren Abwicklung des Flugverkehrs ausfallsicher zur Verfügung stehen. Getrennte Brandabschnitte für Datenübertragungs- und Versorgungsleitungen sind ebenfalls Teil des umfassenden Sicherheitskonzeptes. |