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Der letzte ähnliche Zwischenfall ereignete sich am [[28. August]] [[2013]]. Damals saßen 26 Menschen etliche Stunden unter der Erde fest. Am [[5. August]] [[2016]] wurden neuerlich ersten Informationen zufolge sieben Menschen von rasch ansteigenden Wassermassen eingeschlossen sein. Die Alarmierung erfolgt um 15:22 Uhr, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]], abgefragt am [http://www.salzburg24.at/pinzgau-mehrere-menschen-in-lamprechtshoehle-eingeschlossen/4828686 5. August 2016]</ref>
 
Der letzte ähnliche Zwischenfall ereignete sich am [[28. August]] [[2013]]. Damals saßen 26 Menschen etliche Stunden unter der Erde fest. Am [[5. August]] [[2016]] wurden neuerlich ersten Informationen zufolge sieben Menschen von rasch ansteigenden Wassermassen eingeschlossen sein. Die Alarmierung erfolgt um 15:22 Uhr, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]], abgefragt am [http://www.salzburg24.at/pinzgau-mehrere-menschen-in-lamprechtshoehle-eingeschlossen/4828686 5. August 2016]</ref>
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Seit Donnerstagabend, den [[18. Februar]] [[2022]], lief ein Rettungseinsatz. Drei Forscher aus [[Polen]] konnten nicht mehr ins Freie, weil Schmelzwasser in das Gangsystem eingedrungen ist und den Rückweg versperrt hat. Freitagvormittag gab es keinen Kontakt zu den drei Mitgliedern der angemeldeten Expedition, wie das Land Salzburg am Freitag mitteilt. Aber "es handelt sich um Vollprofis von denen mindestens einer die Höhle sehr gut kennt", so die Einsatzleiter. "Die sehr warmen Temperaturen haben am Donnerstag dazu geführt, dass viel Schmelzwasser in die Lamprechtsofenhöhle eingedrungen ist und den gefahrlosen Rückweg aus dem so genannten ,Forscherteil" - dieser befindet sich im Anschluss an die Schauhöhle - unmöglich machte."<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/rettungseinsatz-in-st-martin-bei-lofer-drei-forscher-in-hoehle-eingeschlossen-117233923 www.sn.at], 18. Februar 2022</ref>
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Seit Donnerstagabend, den [[17. Februar]] [[2022]], lief ein Rettungseinsatz. Drei Forscher aus [[Polen]] konnten nicht mehr ins Freie, weil Schmelzwasser in das Gangsystem eingedrungen ist und den Rückweg versperrt hat. Freitagvormittag gab es keinen Kontakt zu den drei Mitgliedern der angemeldeten Expedition, wie das Land Salzburg am Freitag mitteilt. Aber "es handelt sich um Vollprofis von denen mindestens einer die Höhle sehr gut kennt", so die Einsatzleiter. "Die sehr warmen Temperaturen haben am Donnerstag dazu geführt, dass viel Schmelzwasser in die Lamprechtsofenhöhle eingedrungen ist und den gefahrlosen Rückweg aus dem so genannten ,Forscherteil" - dieser befindet sich im Anschluss an die Schauhöhle - unmöglich machte."<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/rettungseinsatz-in-st-martin-bei-lofer-drei-forscher-in-hoehle-eingeschlossen-117233923 www.sn.at], 18. Februar 2022</ref> Am Freitag, den [[18. Februar]], wurden vier Spezialtaucher der Höhlenrettung angefordert, die die Lage erkundeten. Gegen 17:30 Uhr konnte ein Taucher der Höhlenrettung zu den drei Männern vordringen und den Kontakt herstellen.
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Gegen 19 Uhr konnten sie aus eigener Kraft und unverletzt die Höhle verlassen. Sie waren unterkühlt, aber in guter Verfassung, teilte das Land Salzburg in einer Aussendung mit. Der Wasserstand in der Höhle war im Lauf des Tages so weit gesunken, dass sie den Weg ins Freie teils schwimmend zurücklegen konnten.
    
==Höhlenimpressionen==
 
==Höhlenimpressionen==

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