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=====Würdenträger=====
 
=====Würdenträger=====
[[Friedrich II. von Walchen]], regierte das Land [[1270]] bis [[1284]] als Erzbischof. Er war ein treuer Parteigänger von [[König Rudolf von Habsburg]] und ist mit großer Härte gegen die selbstherrlichen Salzburger [[Ministerialen]] vorgegangen. Er hat damit eine Politik eingeleitet, die in der Folge zur Entmachtung des Salzburger Adels geführt hat.  
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[[Friedrich II. von Walchen]] regierte das Land [[1270]] bis [[1284]] als Erzbischof. Er war ein treuer Parteigänger von [[König Rudolf von Habsburg]] und ist mit großer Härte gegen die selbstherrlichen Salzburger [[Ministerialen]] vorgegangen. Er hat damit eine Politik eingeleitet, die in der Folge zur Entmachtung des Salzburger Adels geführt hat.
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=====Niedergang und Ende der Walcher=====
 
=====Niedergang und Ende der Walcher=====
 
Schon bald nach dem Tod des Erzbischofs ''Friedrich II. von Walchen'' stirbt [[1287]] auch dessen Bruder ''Albero II.'' und hinterlässt nur unmündige Kinder. ''Gebhard von Felben'' wird für sie zum Vormund bestellt und soll für die Walcher auch die Burg Lichtenberg verwalten. Da er aber für [[Herzog Albrecht I. von Österreich]] Partei nimmt, geht die eigentlich den Walchern gehörende Burg an den Erzbischof verloren. Die Brüder ''Ortlieb'' und ''Albero III. von Walchen'' schlossen [[1307]] einen Dienstvertrag mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Mit ihnen ist das letzte edelfreie Geschlecht des Stiftslandes in die erzbischöfliche Ministerialität eingetreten.  
 
Schon bald nach dem Tod des Erzbischofs ''Friedrich II. von Walchen'' stirbt [[1287]] auch dessen Bruder ''Albero II.'' und hinterlässt nur unmündige Kinder. ''Gebhard von Felben'' wird für sie zum Vormund bestellt und soll für die Walcher auch die Burg Lichtenberg verwalten. Da er aber für [[Herzog Albrecht I. von Österreich]] Partei nimmt, geht die eigentlich den Walchern gehörende Burg an den Erzbischof verloren. Die Brüder ''Ortlieb'' und ''Albero III. von Walchen'' schlossen [[1307]] einen Dienstvertrag mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Mit ihnen ist das letzte edelfreie Geschlecht des Stiftslandes in die erzbischöfliche Ministerialität eingetreten.  
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