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Schon bald nach dem Tod des Erzbischofs ''Friedrich II. von Walchen'' stirbt [[1287]] auch dessen Bruder ''Albero II.'' und hinterlässt nur unmündige Kinder. ''Gebhard von Felben'' wird für sie zum Vormund bestellt und soll für die Walcher auch die Burg Lichtenberg verwalten. Da er aber für [[Herzog Albrecht I. von Österreich]] Partei nimmt, geht die eigentlich den Walchern gehörende Burg an den Erzbischof verloren. Die Brüder ''Ortlieb'' und ''Albero III. von Walchen'' schlossen [[1307]] einen Dienstvertrag mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Mit ihnen ist das letzte edelfreie Geschlecht des Stiftslandes in die erzbischöfliche Ministerialität eingetreten.  
 
Schon bald nach dem Tod des Erzbischofs ''Friedrich II. von Walchen'' stirbt [[1287]] auch dessen Bruder ''Albero II.'' und hinterlässt nur unmündige Kinder. ''Gebhard von Felben'' wird für sie zum Vormund bestellt und soll für die Walcher auch die Burg Lichtenberg verwalten. Da er aber für [[Herzog Albrecht I. von Österreich]] Partei nimmt, geht die eigentlich den Walchern gehörende Burg an den Erzbischof verloren. Die Brüder ''Ortlieb'' und ''Albero III. von Walchen'' schlossen [[1307]] einen Dienstvertrag mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Mit ihnen ist das letzte edelfreie Geschlecht des Stiftslandes in die erzbischöfliche Ministerialität eingetreten.  
 
   
 
   
Nach einem Verstoß des ''Ortlieb von Walche'' verlor dieser [[1333]] seinen gesamten Besitz an den Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] und erhielt nur die Eigengüter zurück. ''Albero von Walchen III.'' besaß zahlreiche Lehen vom [[Bistum Chiemsee]]. [[1338]] stellte er für diese ein Lehensbekenntnis aus.   
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Nach einem Verstoß des ''Ortlieb von Walchen'' verlor dieser [[1333]] seinen gesamten Besitz an den Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] und erhielt nur die Eigengüter zurück. ''Albero von Walchen III.'' besaß zahlreiche Lehen vom [[Bistum Chiemsee]]. [[1338]] stellte er für diese ein Lehensbekenntnis aus.   
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[[1410]] erlischt das Geschlecht der Walcher mit dem Tod von ''Jans von Walchen''. Ihm war neben dem bescheidenen Stammsitz in Walchen und der damit verbundenen kleinen Herrschaft wenig verblieben.
   
   
 
   
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[[1410]] erlischt das Geschlecht der Walcher mit dem Tod von ''Jans von Walchen''. Ihm war neben dem bescheidenen Stammsitz in Walchen und der damit verbundenen kleinen Herrschaft wenig verblieben.
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==Die Stammburg der Walcher==   
 
==Die Stammburg der Walcher==   
 
Die Ortschaft [[Walchen] gehört zum Gemeindegebiet von [[Piesendorf]] im [[Pinzgau]]. Der Walcherturm als Stammburg der Walcher befand sich auf dem vorderen Höcker eines sich in den Walcher Graben hinein ziehenden Rückens oberhalb der heutigen Ortschaft Walchen. Er war durch Schutztürme auf dem dahinter liegenden Hügel gedeckt. Die Burgstandort hatte Sichtverbindung zur [[Burg Kaprun]] und zum [[Schloss Fischhorn]], was im Falle von Angriffen von Vorteil war, da man Signale geben konnte.  
 
Die Ortschaft [[Walchen] gehört zum Gemeindegebiet von [[Piesendorf]] im [[Pinzgau]]. Der Walcherturm als Stammburg der Walcher befand sich auf dem vorderen Höcker eines sich in den Walcher Graben hinein ziehenden Rückens oberhalb der heutigen Ortschaft Walchen. Er war durch Schutztürme auf dem dahinter liegenden Hügel gedeckt. Die Burgstandort hatte Sichtverbindung zur [[Burg Kaprun]] und zum [[Schloss Fischhorn]], was im Falle von Angriffen von Vorteil war, da man Signale geben konnte.  
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