Als in den letzten Tagen des Dritten Reiches die Reichshauptstadt Berlin und damit auch Hitler von der sowjetischen Armee eingekesselt war, versuchte Göring, der sich rechtzeitig nach [[Berchtesgaden]] abgesetzt hatte, gemäß der im Jahr 1941 getroffenen Verfügung Hitlers dessen Nachfolge zu übernehmen; er wurde jedoch auf Hitlers Befehl verhaftet und erst nach Hitlers Selbstmord wieder freigelassen. So machte er sich am 7. Mai 1945 auf den Weg zur Burg Mauterndorf, der „Burg seiner Jugend“; aus Sorge vor den nahenden sowjetischen Streitkräften entschied er sich jedoch schließlich für [[Schloss Fischhorn]] im [[Pinzgau]], um sich hier in die Hände der [[Rainbow Division|7. US-Armee]] zu begeben. Am [[9. Mai]] gab Göring im Hauptquartier der 7. US-Armee in Kitzbühel eine Pressekonferenz für die internationale Presse. Dabei sprach er u. a. über Hitler, die Luftangriffe auf England und äußerte die Ansicht, dass er den Krieg als Fußballspiel betrachte, an dessen Ende sich die Gegner die Hände geben würden | Als in den letzten Tagen des Dritten Reiches die Reichshauptstadt Berlin und damit auch Hitler von der sowjetischen Armee eingekesselt war, versuchte Göring, der sich rechtzeitig nach [[Berchtesgaden]] abgesetzt hatte, gemäß der im Jahr 1941 getroffenen Verfügung Hitlers dessen Nachfolge zu übernehmen; er wurde jedoch auf Hitlers Befehl verhaftet und erst nach Hitlers Selbstmord wieder freigelassen. So machte er sich am 7. Mai 1945 auf den Weg zur Burg Mauterndorf, der „Burg seiner Jugend“; aus Sorge vor den nahenden sowjetischen Streitkräften entschied er sich jedoch schließlich für [[Schloss Fischhorn]] im [[Pinzgau]], um sich hier in die Hände der [[Rainbow Division|7. US-Armee]] zu begeben. Am [[9. Mai]] gab Göring im Hauptquartier der 7. US-Armee in Kitzbühel eine Pressekonferenz für die internationale Presse. Dabei sprach er u. a. über Hitler, die Luftangriffe auf England und äußerte die Ansicht, dass er den Krieg als Fußballspiel betrachte, an dessen Ende sich die Gegner die Hände geben würden |