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==== Kartenbriefe vom 20. August 1887 von Franz Spängler an Fanni Spängler ====  
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==== Kartenbriefe vom 20. bis 23. August 1887 von Franz Spängler an Fanni Spängler ====  
 
[Nr. 18] Franz Spängler an [Nr. 19] Fanni Spängler: 20. August 1887, Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten] aus Krems an Fanni in Salzburg, Gasthof zum Höllbräuer: Franz schreibt aus der Kanzlei, im Besuchszimmer [zu Hause] sind Arbeiten begonnen, die Küche ist fertig, Kammerl und Vorzimmer ebenso, Hofzimmer in Ordnung, ebenso im Abort die „Spänglerarbeiten“ [!]. Marias [wohl Dienstmädchen] Mutter in Salzburg gestorben, will aber nicht nach Hause fahren. - - 22. 8., Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten]: [nicht gelesen] - - dito ohne Datum, Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten]: [nicht gelesen] - - 23. 8., Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten]: Franz reist morgen ab, Arbeiten langsam, der Mal hat das Zimmer „mehr chokolatfarb als XXgrün gemacht“; Eßzimmer, das Zimmer der Kinder und das Cabinet gestrichen; keinen Wagen zum Eilzug schicken, da er nicht bestimmt weiß, wann er ankommt, Eilzug oder Postzug, wird einen Hotelwagen draußen finden [der Bahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt], dein treuer Franz
 
[Nr. 18] Franz Spängler an [Nr. 19] Fanni Spängler: 20. August 1887, Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten] aus Krems an Fanni in Salzburg, Gasthof zum Höllbräuer: Franz schreibt aus der Kanzlei, im Besuchszimmer [zu Hause] sind Arbeiten begonnen, die Küche ist fertig, Kammerl und Vorzimmer ebenso, Hofzimmer in Ordnung, ebenso im Abort die „Spänglerarbeiten“ [!]. Marias [wohl Dienstmädchen] Mutter in Salzburg gestorben, will aber nicht nach Hause fahren. - - 22. 8., Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten]: [nicht gelesen] - - dito ohne Datum, Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten]: [nicht gelesen] - - 23. 8., Kartenbrief [Briefmarke herausgeschnitten]: Franz reist morgen ab, Arbeiten langsam, der Mal hat das Zimmer „mehr chokolatfarb als XXgrün gemacht“; Eßzimmer, das Zimmer der Kinder und das Cabinet gestrichen; keinen Wagen zum Eilzug schicken, da er nicht bestimmt weiß, wann er ankommt, Eilzug oder Postzug, wird einen Hotelwagen draußen finden [der Bahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt], dein treuer Franz
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==== Verschiedene Korrespondenz ====
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==== Verschiedene Korrespondenz 1887 ====
 
Briefe und Postkarten von/an [Nr. 9 a] Franziska Spängler (* 18. Juni 1877; † 1962): 1887, Mutter (und Vater) Spängler schreiben aus Gloggnitz an „Fräulein Franziska Spängler, Krems, Alleestraße Nr. 7“ (Postkarte)
 
Briefe und Postkarten von/an [Nr. 9 a] Franziska Spängler (* 18. Juni 1877; † 1962): 1887, Mutter (und Vater) Spängler schreiben aus Gloggnitz an „Fräulein Franziska Spängler, Krems, Alleestraße Nr. 7“ (Postkarte)
    
Kartenbrief, Marke herausgeschnitten, an Franz Spängler, Krems, aus Pottenstein 31. Dezember 1887: Sehr verehrter Herr Doktor! Besten Dank für Ihre u. Ihrer Frau Gemahlin freundliche Erinnerung. - ...Glückwünsche zum Jahreswechsel... Halsleiden, Spezialist in Wien, Arzt in Krems empfohlen, Namen vergessen... Photografien folgen demnächst... Wünsche, ihr ergebener XXX [unleserlich, kein Absender]
 
Kartenbrief, Marke herausgeschnitten, an Franz Spängler, Krems, aus Pottenstein 31. Dezember 1887: Sehr verehrter Herr Doktor! Besten Dank für Ihre u. Ihrer Frau Gemahlin freundliche Erinnerung. - ...Glückwünsche zum Jahreswechsel... Halsleiden, Spezialist in Wien, Arzt in Krems empfohlen, Namen vergessen... Photografien folgen demnächst... Wünsche, ihr ergebener XXX [unleserlich, kein Absender]
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== 1888 ==
 
== 1888 ==
====Katharina Arrigler an Fanni Schlegel, verheiratet Spängler====
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==== Brief von 1888 von Katharina Arrigler an Fanni Spängler ====
 
ein Bogen, Brief von [[Katharina Arrigler]] an [Nr. 19] [[Franziska Schlegel]], verheiratet Spängler, ohne Datum [erschlossen etwa 1888]:<br />
 
ein Bogen, Brief von [[Katharina Arrigler]] an [Nr. 19] [[Franziska Schlegel]], verheiratet Spängler, ohne Datum [erschlossen etwa 1888]:<br />
 
''Liebe Fani! Wenn ich mich auch allzeit herzlich freue, wenn ich deine Schrift sehe, so hatte ich bei den letzten Brief doch unendlich mehr Freude, wie ich den Inhalt las. die Nachricht, daß ich Euch doch heuer noch sehe, mit dir wieder plauschen kann u. meine Enkerl wieder sehe. ich hofe zu Gott, diese Wochen gehen so rüber, u. Euch hält nichts ab, u. ich bleibe so wohl wie jetzt, den[n] es gab jetzt oft Stunden, wo ich dachte der Abschied voriges Jahr war mir nicht umsonst so trübe, doch zu end klagen ich hofe auf ein frohes Wiederseh’n. Die 2 Zimmer habe ich bekommen, wohl im 3 Stock, wenn du dich erinnern kannst unser großes Wohnzimmer u. das Zimmer von Großmutter die hübschen Sachen hatte sie sind nicht umeinand aber neben einand u. nur ein ganz kleiner Gang, so weit wie wie [doppelt ?] ein Zimmer lang ist, ist Euch zu wenig Platz, so ist noch ein kleines Zimmer daneben, in Einem sind 4 Betten u. ein Schlafdivan u. im Zweiten 3 Betten. Wie geht es Lonerl? [?] ich lasse sie grüßen u. ihr sagen, die Salzburger Luft macht sie schon wieder gesund. Daß du beide Mädchen mitnimmst, finde ich sehr vernüftig, den[n] mit Einem brächtest du es nicht zusamen, da müßtest du manches zurücklassen, oder extra zahlen u. die Zweite umsonst in Krems verkösten, ich glaube auch du kommst besser u. billiger dazu so. Frau Bräuerin hat es auch recht gefreut. Auf Otto’l sind wir schon neugierig<ref>Da „Otto“ genannt ist, geboren am 26. Mai 1886, müssten die „beiden Mädchen“ seine älteren Schwestern sein: Johanna (* 1882) und Rosa (* 1880), hier „Roßl“ genannt. Der Brief wäre dann etwa 1887 oder eher 1888 zu datieren. Von den ältesten Töchtern Franziska (* 1879) und Antonia (* 1879) ist offenbar nicht die Rede.</ref>. in diesen Alter trägt ein Jahr viel aus, ob Bubi die Großmutter noch kennt, wenn er sie sieht? Roßl wird wohl schon groß sein. Grüße mir alle herzlich Handl [?] noch extra ein Bußerl. Leb wohl liebe Fani, bald plandern wir, das thut weder meinen Augen noch Kopf weh. auf ein frohes Wiederseh’n freut sich so sehr / deine Mutter. / Viele Grüße an Franz. Viele Grüße von Otto [Otto Spängler].''
 
''Liebe Fani! Wenn ich mich auch allzeit herzlich freue, wenn ich deine Schrift sehe, so hatte ich bei den letzten Brief doch unendlich mehr Freude, wie ich den Inhalt las. die Nachricht, daß ich Euch doch heuer noch sehe, mit dir wieder plauschen kann u. meine Enkerl wieder sehe. ich hofe zu Gott, diese Wochen gehen so rüber, u. Euch hält nichts ab, u. ich bleibe so wohl wie jetzt, den[n] es gab jetzt oft Stunden, wo ich dachte der Abschied voriges Jahr war mir nicht umsonst so trübe, doch zu end klagen ich hofe auf ein frohes Wiederseh’n. Die 2 Zimmer habe ich bekommen, wohl im 3 Stock, wenn du dich erinnern kannst unser großes Wohnzimmer u. das Zimmer von Großmutter die hübschen Sachen hatte sie sind nicht umeinand aber neben einand u. nur ein ganz kleiner Gang, so weit wie wie [doppelt ?] ein Zimmer lang ist, ist Euch zu wenig Platz, so ist noch ein kleines Zimmer daneben, in Einem sind 4 Betten u. ein Schlafdivan u. im Zweiten 3 Betten. Wie geht es Lonerl? [?] ich lasse sie grüßen u. ihr sagen, die Salzburger Luft macht sie schon wieder gesund. Daß du beide Mädchen mitnimmst, finde ich sehr vernüftig, den[n] mit Einem brächtest du es nicht zusamen, da müßtest du manches zurücklassen, oder extra zahlen u. die Zweite umsonst in Krems verkösten, ich glaube auch du kommst besser u. billiger dazu so. Frau Bräuerin hat es auch recht gefreut. Auf Otto’l sind wir schon neugierig<ref>Da „Otto“ genannt ist, geboren am 26. Mai 1886, müssten die „beiden Mädchen“ seine älteren Schwestern sein: Johanna (* 1882) und Rosa (* 1880), hier „Roßl“ genannt. Der Brief wäre dann etwa 1887 oder eher 1888 zu datieren. Von den ältesten Töchtern Franziska (* 1879) und Antonia (* 1879) ist offenbar nicht die Rede.</ref>. in diesen Alter trägt ein Jahr viel aus, ob Bubi die Großmutter noch kennt, wenn er sie sieht? Roßl wird wohl schon groß sein. Grüße mir alle herzlich Handl [?] noch extra ein Bußerl. Leb wohl liebe Fani, bald plandern wir, das thut weder meinen Augen noch Kopf weh. auf ein frohes Wiederseh’n freut sich so sehr / deine Mutter. / Viele Grüße an Franz. Viele Grüße von Otto [Otto Spängler].''
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9. Juli 1888, „Löbliche Stadt-Gemeinde-Vorstehung Salzburg. Gesuch der Franziska Spängler, Landesgerichtsrahs-Gattin in Krems, /:derzeit in Salzburg, Judengasse:/ um Eintragung ihres Eigenthumes an der Gruft im St. Sebastians Friedhofe Nr LXXX S. 159. Einfach mit Beil A ...bewilligt... der Bürgermeister-Stellvertreter Dr. [[Rudolf Spängler]].“
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==== Schreiben vom 9. Juli 1888 der Stadt Salzburg an Fanni Spängler ====
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„Löbliche Stadt-Gemeinde-Vorstehung Salzburg. Gesuch der Franziska Spängler, Landesgerichtsrahs-Gattin in Krems, /:derzeit in Salzburg, Judengasse:/ um Eintragung ihres Eigenthumes an der Gruft im St. Sebastians Friedhofe Nr LXXX S. 159. Einfach mit Beil A ...bewilligt... der Bürgermeister-Stellvertreter Dr. [[Rudolf Spängler]].“
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====Katharina Arrigler an die Tochter Rosa, ohne Jahr====
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==== Brief vom 18. Juli 1888 von Katharina Arrigler an die Tochter Rosa ====
 
ein Bogen, Brief von [[Katharina Arrigler]] an die Tochter Rosa vom 18. Juli [ohne Jahr; eingeordnet unter 1888]:<br />
 
ein Bogen, Brief von [[Katharina Arrigler]] an die Tochter Rosa vom 18. Juli [ohne Jahr; eingeordnet unter 1888]:<br />
 
''Salzburg, am 18. 7. [oder „J.“ für Juli] / Liebe Rosa! Nun kommen auch an dich noch einige Zeilen. ich danke dir vielmals für deinen Brief u. die Neuichten die darin enthalten waren, daß du wohl bist u. glücklich, weiß ich gewiß, da du unten [nicht in Salzburg] bist, daß die Loni dich so brauchen kann bin ich froh, nun beneide ich dich, weil du die Kleine so haben kannst du weißt ja wie gern ich Kinder hab, u. mein Enkel desto mehr, vielleicht sehe ich es doch auf’s Jahr, die Wegscheider Jrannerl [?] herze ich halt dafür. die ist auch recht lieb, die Buben der Haagn werden immer kleiner, mir kommen sie wie Lichtl vor die immer kleiner werden bis sie verglimmen. / Vorgestern kamen die Hegenbarth an, alle sehen gut aus, der Be[r]tl [?] aber ist vertig, sie lassen dich grüßen, sie sind bei Liebl [?] ganz vergnügt, sind sie doch weniger bei den Gebauerl des Vaters, der wird schon furchtbar grandig, ich zittere täglich, wenn er in die Küche kommt er hat immer die fixe Idee, er muß furchtbar sparen, da die Familie so groß wird. der Vater hat bevor er nach Linz schrieb mit H. Seidl, Laber u. Hinsche gesprochen u. seit der Zeit ist er mit Wien recht gut, zankt aber mit Woni immer, daß sie mir oft erbarmt. Das Violin Consert ist Gottlob recht gut ausgefallen die zwei spielten mit der Woni ein Trio was auch hübsch war, Al[l]es wunderte sich, daß sie so kurz lernen. der Beifall den man ihnen zollte machte den Vater ganz stolz, ich hatte so Angst, weil Mina am Sontag unwohl war, es fällt schlecht aus. die Aua [?] ist schon ein Wasserteufel, gestern schwam sie eine ganze Stunde beinahe in einer Tour, dafür aber ist sie der Stolz des Schwimmeisters, weil Alles staunt über ihr Springen u. die Sicherheit mit der sie schwimmt, Ema ist nicht so flink u. viel eher müde. / Gerade fällt mir ein wenn du etwas sc[h]icken willst sc[h]icke färbige Strümpfe, ich kann aber das Muster heute nicht schicken sonst wird der Brief zu dick, aber ich bitte dich versäume bei Euch nichts, thu der Rosi einen Handgrif daß es dan nicht zu viel wird. du glaubst nicht wie viel sich noch immer erkundigen warum sie dich nicht mehr sehen besonders in der Schwimschule sogar Herren Mani [?]. / Lorinser Giesela war sehr hübsch bei den zwei Canierten, gestern Rosa heute blau, Seide natürlich, es waren überhaupt schöne Gaderoben, Mina war mit der Zimmerman schon beim Portal, wo sie alle gut sah, sonst ist es still man glaubt nicht, daß eigentlich Festtage sind, gut, daß Mutter gasselln ist, daß die Fremden nicht schimpfen dürfen. / Viele Grüße von der Maili die erholt sich etwas, letzten Sontag war sie sogar in Plain. / XX u. Kasserer sind Verlobte müssen aber ein Jahr warten, sonst gibt es gar nichts neues. Richard [Schlegel] geht es gut, er ist gern dort, er ist im gleichen Bet. / die junge Reitlechner ist recht lieb u. freundlich im Haus, ich bin recht froh, aber denke bei Wagner brachten sie es so weit, daß die Kathi aus dem Haus mußte. F. Hinterseer räumt auf, die läßt dir vielmahls die Hand küßen. / Nun leb wohl es grüßt dich vielmhls deine aufrichtige Mutter Kathi Sch.[legel] / Viele Grüße an Alle [unterstrichen]'' [mit anderer Schrift verschiedene Zahlenreihen]
 
''Salzburg, am 18. 7. [oder „J.“ für Juli] / Liebe Rosa! Nun kommen auch an dich noch einige Zeilen. ich danke dir vielmals für deinen Brief u. die Neuichten die darin enthalten waren, daß du wohl bist u. glücklich, weiß ich gewiß, da du unten [nicht in Salzburg] bist, daß die Loni dich so brauchen kann bin ich froh, nun beneide ich dich, weil du die Kleine so haben kannst du weißt ja wie gern ich Kinder hab, u. mein Enkel desto mehr, vielleicht sehe ich es doch auf’s Jahr, die Wegscheider Jrannerl [?] herze ich halt dafür. die ist auch recht lieb, die Buben der Haagn werden immer kleiner, mir kommen sie wie Lichtl vor die immer kleiner werden bis sie verglimmen. / Vorgestern kamen die Hegenbarth an, alle sehen gut aus, der Be[r]tl [?] aber ist vertig, sie lassen dich grüßen, sie sind bei Liebl [?] ganz vergnügt, sind sie doch weniger bei den Gebauerl des Vaters, der wird schon furchtbar grandig, ich zittere täglich, wenn er in die Küche kommt er hat immer die fixe Idee, er muß furchtbar sparen, da die Familie so groß wird. der Vater hat bevor er nach Linz schrieb mit H. Seidl, Laber u. Hinsche gesprochen u. seit der Zeit ist er mit Wien recht gut, zankt aber mit Woni immer, daß sie mir oft erbarmt. Das Violin Consert ist Gottlob recht gut ausgefallen die zwei spielten mit der Woni ein Trio was auch hübsch war, Al[l]es wunderte sich, daß sie so kurz lernen. der Beifall den man ihnen zollte machte den Vater ganz stolz, ich hatte so Angst, weil Mina am Sontag unwohl war, es fällt schlecht aus. die Aua [?] ist schon ein Wasserteufel, gestern schwam sie eine ganze Stunde beinahe in einer Tour, dafür aber ist sie der Stolz des Schwimmeisters, weil Alles staunt über ihr Springen u. die Sicherheit mit der sie schwimmt, Ema ist nicht so flink u. viel eher müde. / Gerade fällt mir ein wenn du etwas sc[h]icken willst sc[h]icke färbige Strümpfe, ich kann aber das Muster heute nicht schicken sonst wird der Brief zu dick, aber ich bitte dich versäume bei Euch nichts, thu der Rosi einen Handgrif daß es dan nicht zu viel wird. du glaubst nicht wie viel sich noch immer erkundigen warum sie dich nicht mehr sehen besonders in der Schwimschule sogar Herren Mani [?]. / Lorinser Giesela war sehr hübsch bei den zwei Canierten, gestern Rosa heute blau, Seide natürlich, es waren überhaupt schöne Gaderoben, Mina war mit der Zimmerman schon beim Portal, wo sie alle gut sah, sonst ist es still man glaubt nicht, daß eigentlich Festtage sind, gut, daß Mutter gasselln ist, daß die Fremden nicht schimpfen dürfen. / Viele Grüße von der Maili die erholt sich etwas, letzten Sontag war sie sogar in Plain. / XX u. Kasserer sind Verlobte müssen aber ein Jahr warten, sonst gibt es gar nichts neues. Richard [Schlegel] geht es gut, er ist gern dort, er ist im gleichen Bet. / die junge Reitlechner ist recht lieb u. freundlich im Haus, ich bin recht froh, aber denke bei Wagner brachten sie es so weit, daß die Kathi aus dem Haus mußte. F. Hinterseer räumt auf, die läßt dir vielmahls die Hand küßen. / Nun leb wohl es grüßt dich vielmhls deine aufrichtige Mutter Kathi Sch.[legel] / Viele Grüße an Alle [unterstrichen]'' [mit anderer Schrift verschiedene Zahlenreihen]
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==== weitere Korrespondenz 1889 ====
 
[Nr. 18] Franz Spängler Briefe [rot verschnürt, nicht gelesen] 1889 aus Bayreuth und unterwegs dorthin zu den Festspielen = 1 Quartierkarte für Bayreuth; Mitgliedschaftskarte im Richard Wagner Verein; Festspielprogramm; Eisenbahnverbindung Wien-Bayreuth und zurück. Karten von Franz Spängler an Fanni = „Frau Franziska Spängler Salzburg Gasthof zum Höllbrauer“. Und acht Karten von Nr.19 Fanni Spängler an Franz Spängler aus Salzburg nach Bayreuth bzw. unterwegs (München, Nürnberg [dazu gehören vielleicht die gedruckten Kirchenbeschreibungen von Nürnberg an anderer Stelle; siehe bei 1862], „Baireuth“, „Bayreuth“).
 
[Nr. 18] Franz Spängler Briefe [rot verschnürt, nicht gelesen] 1889 aus Bayreuth und unterwegs dorthin zu den Festspielen = 1 Quartierkarte für Bayreuth; Mitgliedschaftskarte im Richard Wagner Verein; Festspielprogramm; Eisenbahnverbindung Wien-Bayreuth und zurück. Karten von Franz Spängler an Fanni = „Frau Franziska Spängler Salzburg Gasthof zum Höllbrauer“. Und acht Karten von Nr.19 Fanni Spängler an Franz Spängler aus Salzburg nach Bayreuth bzw. unterwegs (München, Nürnberg [dazu gehören vielleicht die gedruckten Kirchenbeschreibungen von Nürnberg an anderer Stelle; siehe bei 1862], „Baireuth“, „Bayreuth“).
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== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==