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===Lungauer Eachtling===
 
===Lungauer Eachtling===
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts hatte bald jeder Bauer und Häusler einen Erdäpfelacker zur Deckung des Eigenbedarfes. Kartoffeln wurden daher in allen Gebirgsgauen des Landes bis in höhere Siedlungslagen angepflanzt, was heute aus Arbeits- und Ertragsgründen kaum mehr geschieht. Nicht so im [[Lungau]].  
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Im Verlauf des 19. Jahrhunderts hatten bald sehr viele Bauern und Häusler einen kleinen Erdäpfelacker zur Deckung des Eigenbedarfes. Kartoffeln wurden daher in allen Gebirgsgauen des Landes bis in höhere Siedlungslagen angepflanzt, was heute aus Arbeits- und Ertragsgründen kaum mehr geschieht. Nicht so im [[Lungau]].  
    
Der Lungauer [[Eachtling]] ( eigentlich "Erdling", auch "Eachtleng" ausgesprochen), die im Lungau seit dem Bekanntwerden der Kartoffel in den Jahren nach 1800 übliche mundartliche Bezeichnung für Erdäpfel, wird auf rund 150 ha in verschieden Sorten auch weiterhin in hohen Lagen angebaut und konnte in den letzten Jahrzehnten als regionale Marke verstärkt Bekanntheit und Popularität gewinnen. Der Eachtling verdankt seine Qualität dem in der Anbauregion herrschenden Vegetationsklima, das von der dort gegebenen Beckenlage und der Seehöhe bestimmt wird. Der Lungauer „Eachtling“ steht im Übrigen nicht nur auf der menschlichen Speisekarte, sondern kommt auch in der [[Landwirtschaft|landwirtschalftlichen]] Nutzttierhaltung als Futterkartoffel zum Einsatz.
 
Der Lungauer [[Eachtling]] ( eigentlich "Erdling", auch "Eachtleng" ausgesprochen), die im Lungau seit dem Bekanntwerden der Kartoffel in den Jahren nach 1800 übliche mundartliche Bezeichnung für Erdäpfel, wird auf rund 150 ha in verschieden Sorten auch weiterhin in hohen Lagen angebaut und konnte in den letzten Jahrzehnten als regionale Marke verstärkt Bekanntheit und Popularität gewinnen. Der Eachtling verdankt seine Qualität dem in der Anbauregion herrschenden Vegetationsklima, das von der dort gegebenen Beckenlage und der Seehöhe bestimmt wird. Der Lungauer „Eachtling“ steht im Übrigen nicht nur auf der menschlichen Speisekarte, sondern kommt auch in der [[Landwirtschaft|landwirtschalftlichen]] Nutzttierhaltung als Futterkartoffel zum Einsatz.
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