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Im Lungau wurde die Kartoffel schon um 1800 durch Lungauer Soldaten im Dienst der preußischen Armee bekannt und in die Heimat mitgenommen. Seit damals ist sie dort als Eachtling bekannt. Dagegen lehnten die Bauern in den übrigen Salzburger Gauen den Anbau der Kartoffel entschieden ab, weil man befürchtete, dass jene "Früchte", die unter der Erde wachsen, mit dem Teufel im Bunde stehen könnten. Erst in den bitteren Hungerjahren nach dem "Verlorenen Sommer" 1816 konnten allmählich auch die anderen Gebirgsbauern und die Flachgauer Bauern vom Wert der Kartoffel überzeugt werden.  
 
Im Lungau wurde die Kartoffel schon um 1800 durch Lungauer Soldaten im Dienst der preußischen Armee bekannt und in die Heimat mitgenommen. Seit damals ist sie dort als Eachtling bekannt. Dagegen lehnten die Bauern in den übrigen Salzburger Gauen den Anbau der Kartoffel entschieden ab, weil man befürchtete, dass jene "Früchte", die unter der Erde wachsen, mit dem Teufel im Bunde stehen könnten. Erst in den bitteren Hungerjahren nach dem "Verlorenen Sommer" 1816 konnten allmählich auch die anderen Gebirgsbauern und die Flachgauer Bauern vom Wert der Kartoffel überzeugt werden.  
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# Nummerierter Listeneintrag
   
===Lungauer Eachtling===
 
===Lungauer Eachtling===
 
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts hatte bald jeder Bauer und Häusler einen Erdäpfelacker zur Deckung des Eigenbedarfes. Kartoffeln wurden daher in allen Gebirgsgauen des Landes bis in höhere Siedlungslagen angepflanzt, was heute aus Arbeits- und Ertragsgründen kaum mehr geschieht. Nicht so im [[Lungau]].  
 
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts hatte bald jeder Bauer und Häusler einen Erdäpfelacker zur Deckung des Eigenbedarfes. Kartoffeln wurden daher in allen Gebirgsgauen des Landes bis in höhere Siedlungslagen angepflanzt, was heute aus Arbeits- und Ertragsgründen kaum mehr geschieht. Nicht so im [[Lungau]].  
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